Facebook-Alternative Diaspora kommt im Oktober
"Als die vier jungen Informatiker Dan Grippi, Max Salzberg, Raphael Sofaer und Ilya Zhitomirskiy im Frühjahr auf die Idee kamen, ein Projekt zur Schaffung einer offenen Facebook-Alternative zu starten, hätten sie sich vermutlich nicht träumen lassen, wie viele positive Reaktionen das im Netz hervorrufen würde."
Ben Schwan beschäftigt sich in der taz mit Diaspora, dem von vier Studenten gegründeten Open-Source-Projekt, das sich nach dem Wunsch seiner Gründer zu einer Alternative zu Facebook entwickeln soll. Einer Alternative, die die Daten vom Nutzer selbst kontrollieren läßt.
Was der taz-Artikeln nicht erwähnt ist die Tatsache, dass man Diaspora auf eigenem Server-Platz hosten muss, um es nutzen zu können. Wie einfach oder kompliziert die Nutzung sein wird, sehen wir im Oktober. Der Ansatz ist auf jeden Fall spannend.
Soho House, Filiale Berlin, Torstraße 1, Ecke Alexanderplatz
"Was wohl Kommissar Schmidt macht? Till Harter sitzt ganz oben im Soho House an der Bar, eine herrliche Sommernacht, die Sterne funkeln, der Pool leuchtet, und er erzählt vom Disko-Schmidt, wie sie ihn nannten, dem Polizisten, der all die Jahre gegen das illegale Partyleben in Berlin gekämpft hatte."
Stephan Lebert hat für die "Zeit" das aktuelle Nachtleben von Berlin analysiert, sich dabei allerdings etwas von der PR-Abteilung des Soho House überrollen lassen. "Soho House, Filiale Berlin, Torstraße 1, Ecke Alexanderplatz." Ecke Alexanderplatz?
Till Harter wiederum ist laut eigener Aussage kein Mitglied des Soho House und auch kein regelmäßiger Gast, so wie es im Artikel suggeriert wird. Ansonsten ein flüssiger Artikel, der das aktuelle Lebensgefühl in Berlin durchaus zu streifen vermag.
Richtigstellung: Preis von Brandstifter Korn
In der vergangenen Ausgabe von Mixology wurde die Marke "Brandstifter Korn" vorgestellt. Eigendarstellung der Marke:
"Honrodt´s Urgroßvater war Direktor der Zuckerfabrik Voßberg in Letschin in der Nähe von Berlin und hatte neben der Versorgung der Deutschen mit Zucker auch privat Korn gebrannt. Vincent Honrodt: "Meine Großmutter hat zu besonderen Festivitäten Flaschen des selbstgebrannten Korn rausgeholt. Der reine und milde Geschmack überzeugte immer ihre Gäste und sorgte für grandiose Familienfeste". Daher trinke ich einfach schon immer gern Korn und begab mich aus diesem Grund auf die Suche nach dem reinsten, edelsten und feinsten Korn.
Da ich auf dem Markt nichts wirklich aufregendes finden konnte, habe ich mir den dann zusammen mit einem Brennmeister eben einfach nach den Geschmack unseres Familienkorns selbst einen entwickelt. Ich bin Berliner. Wenn ich nicht bekomme was ich will dann mache ich es eben selber. Mit allen Mitteln." Honrodt "brennt für Berlin" daher war es für ihn von Anfang an klar, dass der Berliner Brandstifter nur in Berlin und mit Weizen aus dem Umland gemacht werden konnte."
Fälschlich wurde der Preis von Brandstifter im Artikel in Mixology Issue 4/2010 mit 30 Euro angegben. Dies ist nicht richtig und wir entschuldigen uns an dieser Stelle für den Fehler. Honroth gibt Mixology gegenüber den Preis für Wiederverkäufer/Gastronomen mit 13 Euro an. Die Bewertungen des Produktes in Mixology beruhten auf der höheren Preisangabe, könnten daher bei einer neuen Wertung anders ausfallen.
http://berlinerbrandstifter.com
Meistgeklickter Link das letzte Mal in "Gemischte Links" war der zum Bericht über den Red Bull Simply Cola im Blog "Bartender Labor": http://www.bartender-lab.de