Einige unserer Leser hier im Blog, die die Printausgabe nicht beziehen, dürften sich gewundert haben, weshalb hier öfter in den Kommentaren von “GSA” die Rede war. Die drei Buchstaben stehen für “Germany, Switzerland and Austria”, also für den deutschsprachigen Raum, der gleichzeitig das Verbreitungsgebiet unseres Mediums darstellt.
Enstanden ist “Made in GSA” nach einem Abend mit Martin Doudoroff von CocktailDB, den Tanja und ich letztes Jahr an einem Abend durch die Berliner Barszene begleiteten. Am Tresen der Victoria Bar sitzend, sagte uns Martin schließlich, dass er gerne regionale Spirituosenspezialitäten probieren würde. Und zu unserem Erschrecken und Erstaunen mußten wir feststellen, dass auf dem Backshelf der Victoria Bar kein einziges Produkt aus dem deutschsprachigen Raum zu finden war, dass wir als regional hätten empfehlen können.
Ein paar Tage später kam ich auf den Gedanken, in Mixology eine neue Rubrik zu starten, die sich genau solchen Produkten widmet, die aufgrund regionaler Verbreitung oder möglicherweise auch Budgetgründen keine Plattform bekommen. Dadurch dass Mixology alle 2 Monate auch in beachtlicher Stückzahl den Postweg nach Großbritannien, die USA und Australien antritt, sollte es auch ein kurzer, griffiger und englischer Begriff werden, der die Inhalte dieser Rubrik beschreibt. Ich schlug Jens ein paar Kombinationen der Anfangsbuchstaben und Wörter vor und er fand “GSA” am griffigsten. Unser Grafikbüro, DieSachbearbeiterinnen, setzte das für die Rubrik in einem schlichten Logo um. Dieses haben wir jetzt überarbeiten lassen (siehe oben). Der Gedanke war zuerst mit symbolischen Flaschen und Landesfarben zu spielen, das Ergebnis sah aber zu kitschig aus. Der rein textliche Entwurf als einer Art “Stempel” kam in einer internen Abstimmung am besten weg und ziert ab sofort die Rubrik “Made in GSA”.
Ach ja, eine persönliche Motivation gibt es natürlich auch für GSA. Ich bin in der Schweiz geboren und dort auch quasi halb aufgewachsen. Zudem besitze ich die deutsche und die österreichische Staatsangehörigkeit. Ich habe in allen drei Ländern gearbeitet und fühle mich auch in allen dreien zu Hause. Neben Hochdeutsch spreche ich einigermaßen Wienerisch und auch etwas Schwiezerdütsch, das unseren Berliner “Mixologen des Jahres 2007″ Mario Grünenfelder, einen gebürtigen Schweizer, allerdings manchmal in die Verzweiflung treibt. ;-) Odr?
Text: Helmut Adam
Logo: DieSachbearbeiterinnen