

In Oregon wohnhaft, studierte er einst in Budapest und den Vereinigten Staaten Architektur. Heute referiert der leidenschaftliche amerikanische Bartender über Drinks und Barkultur.
Überdies zählt er mit seiner Website www.jeffreymorgenthaler.com zu den bekanntesten Bloggern im Cocktailbereich.
Jeffrey, warum kommst du zum Bar Convent Berlin und um was geht es in deiner Präsentation „Eine vernetzte Welt – der Einfluss von Web 2.0 auf die globale Barszene“?
Ich komme zum BCB um meine Präsentation über das Web und die globale Barszene zu halten, aber auch, um das was ich da predige auszuüben: Der Weg vom Bartender einer Kleinstadt in Oregon zur Einleidung zu einer Berliner Konferenz ist genau das, worum es in meiner Präsentation geht. Ich werde außerdem über den Event in meinem Blog berichten und mehr über die europäische Barwelt lernen.
Welche sind deine Lieblings-Bar-Blogs und Internetseiten?
Ich lese ein paar Blogs regelmäßig. Einer der besten ist meiner Meinung nach Paul Clarke’s Cocktail Chronicles. Er ist zwar kein professioneller Bartender, aber er schreibt einige der am besten recherchierten Artikel über klassische Cocktails, die man im Internet finden kann.
Ich verpasse auch nie eine Ausgabe von Robert Hess’ The Cocktail Spirit im Small Screen Network. Außerdem gefällt mir der Inhalt des japanischen Cigar Bar Blog, obwohl er nicht regelmäßig aktualisiert wird und ich eigentlich nichts verstehe.
Kannst du uns etwas über Oregon und dessen Bartender-Network erzählen?
Oregon ist ein besonderer Ort. Ich war gerade mit ein paar Freunden zwei Nächte an einem Fluss campen, ohne dass weit und breit andere Menschen in Sicht waren. Das erinnerte mich mal wieder daran, dass eines der besten Dinge am Leben hier die – im Vergleich zu mach anderen Orten – engere Beziehung zur Natur ist.
Diese Naturverbundenheit führt zu einer höheren Dichte an Leuten, die das Essen und die Getränke, die sie konsumieren, wichtig nehmen. Die Oregon Bartenders Guild wurde gegründet, um diese Einstellung zu fördern.
Was hast du in letzter Zeit selbst am liebsten getrunken?
Chinato auf Eis mit einem großen Stück Orangenschale. Ich liebe die Art und Weise wie sich italienische Bitters im Magen anfühlen und den Geist
beruhigen.
Vielen Dank für das Interview, Jeffrey.
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