Ramazzotti on the road mit Trends aus Berlin

Von Helmut Adam | Dezember 22, 2009 um 16:14 | Keine Kommentar | Liköre, Veranstaltungen | Tags: , ,

Italienische Bitterliköre sind weltweit zum Standard in Bars geworden. Ihren Ursprung haben die größten und bekanntesten in der Region rund um Mailand. Dort stellte auch Ausano Ramazzotti im Jahr 1815 erstmals eine milde Mischung aus Wurzeln, Kräutern und Alkohol zusammen: den Amaro Ramazzotti. Ab 1848 servierte Ausano seine Kreation in einer eigenen Kaffeebar unweit der Mailänder Scala und Ramazzotti etablierte sich innerhalb weniger Jahre als eine der beliebtesten Bitters-Marken. Heute wird der Bitterlikör in der Provinz Asti hergestellt, der Firmensitz befindet sich aber nach wie vor in Mailand.

Der weiche Geschmack von Ramazzotti beruht auf einer Mischung aus insgesamt 33 geheimen Zutaten. Immerhin sechs von diesen werden von der Firma kommuniziert: Enzian, Zimt, Oregano, Rhabarber, Orangenschale und Chinarinde. Einer der erfolgreichsten Exportmärkte für den dunklen Bitter mit seinem markanten roten Etikett ist Deutschland. Grund für Ramazzotti, die Trends einer deutschen Metropole Gastronomen in aller Welt zugänglich zu machen.

One Day Trend Vision: Berlin

In fünf verschiedenen Metropolen fanden kürzlich Workshops statt, in denen den Teilnehmern Clubs-, Bar- und Restaurantkonzepte aus Berlin vorgestellt wurden. David Wiedemann, Eigentümer der Berliner Bar Reingold erläuterte als Brand Ambassador des italienischen Bitterlikörs Bartendern und Gastronomen, wie der Puls der Berliner Bar- und Nightlifeszene derzeit tickt. Per Video eingespielte Interviews mit führenden Entrepreneuren des Berliner Nachtlebens ergänzten den Vortrag.

Stationen der Workshops waren Russland, Südafrika, Serbien, Kroatien und die Schweiz. „Das Konzept wurde sehr gut aufgenommen“, schildert Wiedemann seine Eindrücke von den Workshops. „Es war etwas Neues, eine Stadt in ihrer ganzen gastronomischen Breite zu beleuchten, anstatt wie üblich, nur einen kleinen Teilbereich zu fokussieren.“

Ein weiteres Element der Workshops, an denen über 250 Bartender und Gastronomen teilnahmen, war Ramazzotti als Zutat einfacher, aber dennoch innovativer Longdrinks. Über die Longdrink-Varianten wie Ramazzotti mit Ginger Ale bzw. Tonic hinaus, demonstrierte David Wiedemann, wie man durch Vermischen frischer, ausgewählter Aromen mit dem meist als Digestif konsumierten Klassiker neue Serviermöglichkeiten erhält. Der "Milano Mule" etwa besteht aus Ramazzotti sowie frischem Limettensaft, wird mit Ginger Beer aufgefüllt und mit Orangenzeste und Limettenviertel abgerundet. Eine weitere Variante, der "Italian Bug", kombiniert Ramazzotti wiederum mit Cranberry-Nektar, Mandelsirup und Ginger Beer.

„One Day Trend Vision“, das neue Schulungs-Programm von Ramazzotti, soll 2010 mit anderen Fokus-Städten wieder aufgenommen werden. Dabei wird nach Berlin wiederum eine andere spannende Metropole mit ihrem gastronomischen Profil und ihren Trends im Zentrum der Workshops stehen.

 

www.ramazzotti.it

Der Autor

Helmut Adam

Helmut Adam ist Herausgeber von Mixology, Magazin für Barkultur, trinkt gerne Negronis, Tequila und den einen oder anderen Gin & Tonic. Bevor er sich zum Bar Manager an der Mixology Bar aufschwang, arbeitete er als Bartender in Zürich, Wien, Berlin und London.

Kommentare

*