Weltrekord im Speed Bartending

Von Jonathan Ulrich | Januar 23, 2009 um 12:06 | 8 Kommentare | Veranstaltungen | Tags: , , ,

Matthias Knorr, mit seinem Team von der Barschule München Gewinner des Mixology Team Flair Award 2008, hat es geschafft auf der Hoga in Nürnberg einen Weltrekord im Speed Bartending aufzustellen. Er hat innerhalb einer Stunde 389 verschiedene Cocktails aus mindestens 3 Zutaten zubereitet und damit den Rekord von Bobby „G“ Gleason aus Las Vegas (253 Drinks) egalisiert.

Nach Prüfung der Unterlagen der Jury (Robin Weiss und Uwe Voigt) und des Beweisvideos, winkt ihm wie bereits erwähnt ein Eintrag im Guinness Buch der Rekorde. Die Cocktails wurden für 1€ pro Stück verkauft und der Erlös von insgesamt 500 Euro geht als Spende an die SOS Kinderdörfer. Matthias beantwortete uns in einem Kurzinterview ein paar Fragen zu seinem Weltrekord:

Hallo Matthias! Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Aufstellen eines neuen Speed Bartending Weltrekords. Wie fühlst du dich jetzt so kurz nach 389 Cocktails in einer Stunde?

Noch brennen die ABC-Pflaster am Rücken und ich freue mich auf den Muskelkater… Aber ich bin absolut happy!

Wie kamst du auf die Idee einen Weltrekordversuch zu starten?

Letztes Jahr habe ich durch Zufall vom alten Rekord gehört und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen.

Was war die größte Herausforderung bei dieser Aktion?

Das Tempo die ganze Stunde zu halten.

Was glaubst du wie lange dieser Rekord bestehen wird?

Da ich denke, dass nicht mehr viel Spielraum da ist, denke ich, dass sich so schnell auch keiner rantraut.

Vielen Dank für das Interview, Matthias.

 

Links:

www.modernbartending.com

www.hoga-messe.de

www.guinnessworldrecords.com

Der Autor

Jonathan Ulrich

Jonathan Ulrich beschäftigt sich seit Langem mit Wirtschaftsthemen, die in der Bar in die Praxis umgesetzt werden können. Nach einer längeren Tätigkeit für Maker’s Mark, hat er mit seinem Partner Stefan Hinz 2011 eine Beratungsagentur für die Spirituosenindustrie gegründet.

8 Kommentare

  1. Philipp (3 years ago)

    Ganz ehrlich?

    Sportliche Leistung hin oder her. Ich finde diese Aktion sowas von daneben.
    Wie gesagt, rein sportlich betachtet: Herzliches Glückwunsch. Das verdient Anerkennung.

    Aber aus dem Bar- und Cocktailbereich (wie ich ihn vorziehe) betrachtet finde ich das keine Glanzleistung. Zusammenschütten von 3 Zutaten: Juhu – fertig ist ein Cocktail… Nein Danke.
    Schlimm finde ich, dass dahinter ein Barschule steht.
    Aber das passt zu diesem Artikel hier (bei dem ich nicht weiß ob ich lachen oder weinen soll):

    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/793/315682/text/

    Sorry für diese kritische Meinung aber mir missfällt das. Das reprästentiert für mich nun mal nicht die Bars in denen ich gerne trinke und ich würde gerne mehr Barschulen sehen, die selbst in den einfachstes Kursen ein bisschen ernsthafte Barkultur unterrichten.
    Ob die “Bartender” dann in Szenebars landen ist ihre Sache. Aber sie wüssten zumindest ein bisschen mehr bescheid und hätten auch mit einem anspruchsvolleren Gast keine Probleme.

  2. Jonathan Ulrich (3 years ago)

    Lieber Philipp,

    kritische Kommentare sind natürlich immer willkommen und ich kann deine Kritik auch nachvollziehen. Die Drinks waren sicher nicht von einer Qualität wie wir sie gerne in Bars bekommen.

    Allerdings war dies ja auch ein Speed Bartending Weltrekord wobei weniger die Qualität der Drinks als die Geschwindigkeit an sich im Vordergrund stand. Wenn du die Aktion also kritisierst, kann ich das verstehen. Werbung für gehobene Barkultur war es sicher nicht, ein Indiz für die Qualität der Barschule allerdings auch nicht.

  3. Robin (3 years ago)

    Lieber Philipp,

    deine teils berechtigte Kritik in Ehren, aber die Realität an deutschen Bars ist nunmal nicht die hohe Cocktailschule, wie sie hier – zurecht – zelebriert wird.

    Es gibt unendlich viele Bars an denen extrem amateurhaft und ungenau gearbeitet wird. Wenn viele Trainer ( wie auch ich) versuchen den Standard gerade an diesen Bars ein wenig zu heben, so dass der Gast auch dort anständige (nicht hervorragende vielleicht) Drinks in einer dem Gesamtbetrieb der Bar gerecht werdenden Zeitspanne erhält, bringt das die gesamte Barwelt auch ein Stückchen weiter.
    Denn es ist doch nicht zu bestreiten, dass viele Gäste an solchen Bars (oder im Urlaub) zum ersten Mal mit dem Thema “Cocktails” in Berührung kommen. Es gibt unter unseren Gästen nicht nur Gourmets, die um des Drinks willen ausgehen, sondern auch aus vielerlei anderen Beweggründen.
    Servieren wir diesen Menschen zumindest anständige Drinks, ist nicht auszuschließen, dass der ein oder andere sich im Laufe seiner persönlichen Barbesucher-Karriere zu einem Genießer entwickelt und dann bereit ist, die Kreationen der Top-Bartender zu schätzen.

    Wer Phil Duffs letzten Auftritt für Bols noch in Erinnerung hat: “Get rich and famous with Bols”
    Er spricht sehr wohl auch über Geschwindigkeit an der Bar. Das ist eben die Business-Seite des ganzen.

    Üblicherweise sind die Bars, die sich dem höchstmöglichen Genusserlebnis verschrieben haben eher klein und deren Gäste erleben die Zubereitung zum Teil als rituelle Handlung mit dem größtmöglichen Respekt vor den Produkten und dem Resultat. Hier wäre Speed in obigem Sinne selbstredend kontraproduktiv, aber eben vor allem hier.
    Andere Gäste in anderen Bars erwarten schnelle alkoholische Hilfe, mit konsistenter Qualität und in hoher Geschwindigkeit, denn hier ist das Warten auf Drinks oft gleichzusetzen mit einer Unterbrechung der Unterhaltung oder sonstigen Aktivität (tanzen, flirten, whatever).

    Ohne Mainstream gibt es keine Spitzenklasse. Sowohl angehende Bartender als auch Gäste benötigen ihn zu ihrer persönlichen Entwicklung.

    Die hohe Medienresonanz dieses Weltrekordversuchs (vox, N24, BR, SAT1, Presse) ist für einen Unternehmer ansonsten gewöhnlich sehr schwer zu erreichen.
    So gesehen ist die Aktion sehr gelungen gewesen. Frag mal einen Marketingexperten, was beim außenstehenden Betrachter davon hängen bleibt. Wäre ich Betrieber einer großen (Szene-)Bar, wäre eine Schule, die Effizienz, Genauigkeit und Geschwindigkeit lehren kann durchaus hochinteressant für mich.

    Und als brancheninterner Betrachter muss man das ganze ja auch nicht so bierernst nehmen.

    Grüße
    Robin Weiss,
    dessen Catering Company “Speed Bartending” heißt

  4. DanielSchulz (3 years ago)

    Sodele, nun haut´s mir das erste mal in diesem Block dem Faß den Boden aus!
    @Philipp: Wer nicht wirklich weiß, wen oder was er kritisiert und unter welchen Grundvorraussetzungen, sollte sich selbstreflexsiv vielleicht eher in Zurückhaltung üben. Ich für meine Person hatte sowohl die Freude als auch das Glück und die Ehre (ja, die Ehre) durch die erfahrenen Köpfe der Barschule München weitergebildet zu werden. Da ich meine, wenigstens über ein rudimentäres Wissen im Spirituosen- und Barbereich zu verfügen, möchte ich bei dieser Gelegenheit dem Team der Barschule München bzw. modernbartending herzlich für einen nicht unwesentlichen Anteil dieser Wissenserlangung danken. Interessanterweise scheint die heutige Diskussionskultur leider oftmals unter schmerlich zu missendem Hintergrundwissen sehr dazu zu neigen mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen. So sollte es dem ein oder anderen mit Interesse an deutscher Barkultur nicht entgangen sein, dass Matthias Knorr und sein Team nicht nur mehrere Weltrekorde im hier kritisierten Betätigungsfeld innehalten, sondern auch einen nicht unwesentlichen Teil zur fachlichen Qualifikation der GSA-Bartenderkultur und -fähigkeit beitragen. Dies wird meines Erachtens unter anderem durch ein bewundernswertes Gespür für Öffentlichkeitswirksamkeit als Unternehmen – was sich sicherlich manch eine Bar als auch manch ein Vetrieb wünschen würden – als auch durch nicht endenwollende Qualifikationen eines hier kritisierten Matthias Knorr unterstrichen werden. So qualifizierte sich Matthias Knorr nach meinen Kenntnissen nicht nur als Lehrgangsbester in seinem Ausbildunglehrgang zum Barmeister in Rostock, vielmehr brachte mir oben genanntes Team Service- als auch Mixingleistungen nahe, wie ich Sie bisher nur in ausgewählten Häusern – nebenbei meist Kenner und Teilhaber dieser und ähnlicher Foren – erfahren durfte. Glücklicherweise bilde ich mir ein, meist in meiner Auswahl richtig zu liegen, nur kann ich ebenso davon ausgehen, dass ehemalige Schüler von Matthias, Anna, Thomas und Co., die sich von der der Barschule München eigenen Begeisterung für die Cocktailkultur in Deutschland haben anstecken lassen, mich in den grundlegensten Tugenden nie enttäuschen werden. Ich bitte diesen Essay nicht als persönlichen Angriff zu verstehen, allerdings ist es meines Erachtens nicht fair, in absoluter Ahnungslosigkeit des Ausbildungsstandards eine Barschule zu verurteilen, die nicht nur einen hervorragenden Job macht, sondern als wirtschaftliches Unternehmen auch überleben und neue Interessierte finden muss und soll.

    Mazel tov!
    Daniel

  5. Philipp (3 years ago)

    Nun, Daniel,

    Eine absolute Ahnungslosigkeit würde ich mir selber nicht unterstellen.
    In erster Linie habe ich auch nur den Wettbewerb kritisiert und dann (durch den Link untermauert) habe ich das auf die Barschule bezogen.
    Ob die Ausbildung an sich dort schlecht, sehr gut oder was auch immer ist, kann ich nicht beurteilen und möchte ich auch nicht.
    Wenn ich allerdings über diesen Wettbewerb lese und dann den Artikel aus der SZ dann kann ich mir doch einige Rückschlüsse auf die Barschule erlauben.
    Warum wird dort z.B. (wie es aus dem Artikel zu lesen ist) nur mit Sprituosen-Ersatz gearbeitet. Wie bitte sollen die angehenden Bartender ein Verständnis für das Zusammenspiel der Zutaten bekommen? Aber vielleicht brauchen sie das in einer “Szene-Bar” ja auch garnicht. Denn einfach blind Rezepte auswendig lernen kann eigentlich jeder.
    Ich kann nun mal einfach nicht nachvollziehen wieso an den meisten Barschulen immer nach diesem Schema gelehrt wird: Rezepte auswendig lernen. Ich denke, das dass gerade wenn du, Daniel, darauf anspielst, man könnte ja später noch Interesse an der anderen Barkultur entwickeln, der falsche Ansatz ist.
    Auch ich sehe vollkommen ein, dass es einfache Bars (Szenebars) mit einfach Cocktails geben muss. Irgendwie muss man schließlich jeden Gast erreichen. Nur warum muss sich die Ausbildung nur darauf konzentrieren?

    Geschwindigkeit an der Bar halte ich auch für wichtig. Aber warum muss unter dieser Geschwindigkeit alles andere leiden? Das war sicherlich auch nicht die Idee von Phil Duff bei seinem Vortrag.
    Ich halte die Art und Weise wie dieses Speed-Bartending ausgeführt wird (3 Zutaten je Cocktail) für realitätsfernen als alles andere.

    Nochmal: Meine Kritik beschränkt sich auf diesem Wettbewerb, so wie auf den SZ-Artikel. Was in der Barschule und wie gelehrt wird, wenn man den Anfänger Status verlassen hat, weiß ich nicht. Darüber erlaube ich mir desshalb auch kein Urteil.

  6. Helmut Adam (3 years ago)

    @Philipp

    Dein Blick auf die Branche wirkt, trotz Deines großen Wissens, wie ein Blick von außen, Philipp. Belehr mich bitte eines besseren, aber: hast Du in einer Bar gearbeitet? Und ich meine konkret mindestens ein Jahr Vollzeit fünf Schichten die Woche? Müll raustragen, Mis-en-place machen, Doppelschichten machen, weil ein Kollege in der Tagschicht ausgefallen ist? Gästebeschwerden annehmen, das Erbrochene auf der Damentoilette aufwischen oder Catering-Veranstaltungen mit mehreren hundert Gästen schmeißen, die ihr Benehmen verlieren, weil alles gratis ist?

    Der Guiness Rekord, so wie er da steht und als Veranstaltung durchgeführt wurde, hat sicher nichts mit Barkultur á la Le Lion oder Shepheards zu tun. Aber Geschwindigkeit gehört in die Branche als berechtigte Zutat im Cocktail eines wirtschaftlich denkenden Betriebes. Ich persönlich habe, wie viele andere Kollegen auch, diese Arbeitszutat erlernen müssen. Ich habe die 56 Pina Coladas, 37 Swimming Pools und 45 Strawberry Margaritas neben den 82 Caipirinhas durchschießen müssen an einem Samstagabend, wenn das Land in die Stadt strömt. Und habe mich genügsam gefreut, wenn dazwischen doch noch mal ein Martinicocktail oder ein Daiquiri bestellt wurde. Betriebe mit einem großen Volumen und Gästedurchlauf müssen zwangsläufig einen andere Mischung Barkultur anbieten als dies ein Herr Scholl oder ein Herr Meyer tun.

    Vor diesem Hintergrund hat der Guinessrekord seine Berechtigung, auch wenn er ein Bestandteil der Bar ist, der ins Extrem getrieben wurde. Aber genau so kann man 20 Minuten seinen Old Fashioned rühren, und landet beim anderen Extrem, über das wiederum Bartendender aus Volumen-Bars den Kopf schütteln werden. Ebenso berechtigt?

    Bezüglich Deiner Kritik an Barschulen. Diese Schulen können nur einen Einblick in die Arbeitsabläufe der Branche geben. Die Schüler erst einmal mit Ersatzzutaten arbeiten zu lassen, macht außerdem Sinn. Bevor man sie ‘kreativ arbeiten’ läßt, sollten sie erst einmal alle Grundtechniken erlernen und ihren Arbeitsplatz beherrschen. Ich habe Arbeitskollegen gehabt, die viel zu früh an den Shaker gelassen wurden und deren Arbeitsplatz immer wie eine Müllkippe aussah. Dazu waren sie auch noch absolut nicht teamfähig. Barschüler müssen erst einmal Respekt vor der Bar als System lernen, bevor man sie mit Alkohol hantieren läßt.

    Philip Duff hat übrigens die Bols Bartending Academy in Amsterdam ebenso organisiert. Alle Arbeitsstationen und Rückbufetts sind mit Flaschen bestückt, die mit Wasser gefüllt sind. Sie tragen Etiketten wie “Vodka” oder “Gin” und selbst aus dem Zapfhahn für Bier kommt Wasser, und zwar mit genau dem Druck, mit dem normales Lager aus dem Zapfhahn einer Bar kommen würde.

    Abschließend bleibt noch zu sagen, dass der Guinessrekord als Werbekonzept perfekt auf ein Geschäft zugeschnitten ist wie das von Modern Bartending betriebene. Die Firma lebt neben der Schule vom Veranstaltungs- und Barcateringgeschäft. Dort stehen Effektivität und Entertainment im Vordergrund. Auch wenn ich keinen einzigen der 300x Drinks trinken möchte, die Matthias Knorr zubereitet hat, respektiere ich sein Ergebnis und freue mich für ihn.

  7. Philipp (3 years ago)

    Ich lese gerade, dass unsere Ansichten eigentlich garnicht so verschieden sind, Helmut.

    Natürlich kann ich mit deiner so wie der Barerfahrung von anderen professionellen Bartendern nicht mithalten.
    Aber gerade aus diesem Grund betrachte ich das mit dem Wissen was ich habe und der Sicht des Gastes.
    Für mich klingt es so, als wenn du über die Geschwindigkeit und den Speedbartending-Wettbewerb eigentlich fast genau das geschrieben hast, wie ich es auch sehe. (Mein erster Beitrag war etwas krass und anmaßend formuliert – Sorry) Du schreibst aber auch, dass es ins Exterm getrieben worde. Und genau dort setzt meine Kritik an:
    Mal etwas anders formuliert: Ich bin sicherlich nicht der einzige, der sich über die Erdbeer-Maracuja-Wettbewerbe und ihre Ableger lustig gemacht hat. Ich kann mir ganz genau vorstellen, wie schlimm es alle gefunden hätten, die an diesen Veranstaltungen ohnehin schon Kritik geübt haben, wenn diese eine solche Präsens in den Medien gehabt hätten.
    Sätze wie “Jetzt werden meine Gäste noch mehr dieser Kreationen bestellen – eigentlich versuchen wir mit der Bar doch gerade einen anderen Weg zu gehen”, wären bestimmt die Folge gewesen.
    Genau so sehe ich das mit diesem Speed-Bartending. Das mag ja Marketing-Technisch für Modern Bartending interessant sein, aber ich denke das war’s dann auch.
    Wir sind uns ja einig, dass die Szenebars und alle Nicht (in unseren Augen)-Top-Bars auch ihre Darseinsberechtigung haben. Aber auch du freust dich doch sicherlich, wenn es mit unserer Idee der Bar ein Stück voran geht und mal wieder ein Gast mehr diese Art von Genuss kennen und schätzen gelernt hat. Der Speed-Wettbewerb mit dieser medialen Aufarbeitung ist für mich wieder ein Rückschritt.
    Wir reiten auf der DBU rum, sie soll endlich moderner werden und sich ein wenig mehr anpassen. Aber Speedbartending hat seine Darseinsberechtigung?
    Vielleicht ist ja klar geworden was ich meine.

    Genau wie du, finde auch ich, das Geschwindigkeit und sauberes Arbeiten sehr wichtig sind. Ich denke immer wieder gerne daran, wie Goncalo mich bei einem Besuch in der Victoria Bar beeindruckt hat. Das ist die Geschwindigkeit die wir beide meinen, oder Helmut?

    Bzgl. des Spirituosen-Ersatzes. Ich sehe ein, dass es Sinn macht diese in der Ausbildung zu benutzen. Aber du hast ja sicherlich auch den SZ Artikel gelesen: Da gehen die Bartender nach dem Kurs nach Hause und fangen an in einer Bar zu arbeiten. Darauf stützen sich meine Argumente in den Beiträgen zuvor.
    Sollte es in der genannten Barschule doch anders sein und irgendwo kommen doch die richtigen Spirituosen hinzu: Es tut mir leid, ich ziehe meine Kritik sofort zurück.
    Dann hätte ich aber auch erwartet, dass mir diese Idee nach dem Lesen des Artikels garnicht erst gekommen wäre.

  8. Robin (3 years ago)

    Philipp,

    Was in der Zeitung steht, stimmt – weil es in der Zeitung steht.
    Wenn es nicht stimmen würde, würde es ja auch nicht in der
    Zeitung stehen….

    Wenn Dein Wissen über Personen oder Schulen nur aus einer
    Quelle (hier die SZ) gespeist wird, wäre es vielleicht besser ein wenig mehr
    Zurückhaltung zu üben.

    Was hat die DBU mit Speed Bartending zu tun? Den Teil habe ich
    nicht verstanden.

    Nochmal: Geh ein paar Schritte zurück und schau Dir die GANZE
    Barwelt an, nicht nur den High-End Bereich. Dann bekommt die
    Sache einen Sinn.

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