Bartender

10 Gründe, warum es „geil“ ist, ein Bartender zu sein.

Debatte 15.1.2012 24 comments

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Job? Oder können Ihrem Dasein als Bartender gerade nichts mehr abgewinnen? Hier erfahren Sie warum Bartender sein, das Richtige für Sie ist oder immer noch sein sollte. Nein, natürlich gelten nicht alle 10 Punkte für jeden.  Ein Punkt kann schon reichen. Und klar, hier wird mit Stereotypen gearbeitet. Beschweren Sie sich bezüglich mangelnder Differenzierung gerne mittels der Kommentarfunktion. Dann finden wir auch noch raus, warum sie trotz Hang zum Besserwissen auch als Bartender brillant sein können.

 

1.) Man ist Ritter

Wenn er sich entsprechen verhält, ist der Kunde hier noch wirklich König. Viele Bartender sind sich dann einig: Gastgeber zu sein, ist das Schönste im Beruf. Es ist ein gewachsenes Kulturgut, primär vorhanden in der westlichen Welt. Zu Dienen mit Stil ist eine Ehre. Eine mitreißende Begleitung der Gäste durch einen Abend ist eine Freude. Das zufriedene Lächeln, wenn eine Gruppe die Bar verlässt und verspricht bald wieder zu kommen, eine Wonne. Als moderner Gastgeber ist man aus tiefstem Herzen bedacht auf des Gastes Wohl und persönlich berührt von jeder positiven Emotion. Man ist der selbstlose Ritter der Nacht.

2.) Man ist Freigeist

Nicht nur die Gedanken sind frei. Auch hinter der Theke gibt es kaum Grenzen. Den kreativen Geist verschüchtert keine Zutat. Gnadenlos wird alles vermixt, was zum Wohle des angestrebten Erzeugnisses dient. Jedwede für den Menschen verträgliche Ingredienz (manchmal sogar tendenziell Unverträgliches) wird eingekocht, infusioniert oder sonst irgendwie weiter verarbeitet. Egal ob Gemüse oder Butter, im Glas ist Platz für alles. Apparaturen mit ursprünglich äußerst branchenfremdem Zweck werden so lange angestarrt, bis sich eine Möglichkeit für die Theke offenbart. Foodpairing stopft die letzten Lücken. Der Bartender ist frei im Geiste, er ist ein kulinarischer Freigeist.

3.) Man ist Entdecker

Fremde Kulturen kennenlernen. Andere Länder und Städte sehen. Abenteuer erleben. Das ist als Bartender noch möglich. Kaum einer bindet sich als junger Bartender für sein restliches Leben an einen heimischen Betrieb. Internationalität und liberaler Geist werden schon an jedem Tresen gepflegt, an dem hin und wieder ausländische Gäste sitzen. Doch der Bartender selbst kann noch viel weiter. Man kann sich die Welt zu Füßen legen. Arbeiten im Ausland ist verbreitet. Ein paar Monate auf einem Luxuskreuzer erleben viele. Wettbewerbe sind international und Enden zum Beispiel in überdimensionierten Iglus in Finnland, in Luxushotels in Indien oder auf karibischen Inseln. Der moderne Bartender ist der kosmopolite Entdecker der Neuzeit.

4.) Man ist der Puls der Nacht

Die Sonne ist zu hell, aber die Nacht ein sehnsüchtig erwarteter Schleier. Für die meisten Bartender tickt die Uhr anders als für den Durchschnittsbürger. Man lebt antizyklisch. Man schläft, wenn Andere im Büro versauern, und will nicht schlafen, wenn andere träumen. Man kann „die Anderen“ trotzdem jederzeit tagsüber besuchen, falls der bürokratische Stapel kleiner werden soll und eine stark verdunkelnde Sonnenbrille zur Hand ist. Nun könnte man sagen, dass Bartender arbeiten müssen, wenn andere feiern. Quatsch! Es ist auch stets ein Fest für den Bartender, wenn andere frohlocken. Man verschmilzt mit der Nacht sowie ihren Bewegungen und wird zum Puls der Dunkelheit.

5.) Man ist Teil einer langen Geschichte

Traditionen erschaffen kulturelle Strömungen. Der alkoholische Umtrunk blickt auf Tausende Jahre Geschichte zurück. Die Kunst des Bartenders nunmehr auf ungefähr zweihundert Jahre. Der umsichtige Bartender versteht sich als ein Teil dieser Kultur und weiß sich auch darin zu verordnen. Man erklärt den Gästen die Vergangenheit aus den Augen eines eigenen Weltverständnisses. Die Welt ist dann schnell aufgeteilt in die Herkunft verschiedener Spirituosen. Getränke und Cocktails sind verbunden mit Völkern und geschichtlichen Ereignissen. Trends und Einflüsse kommen aus Landstrichen, berühmten Hotels oder nahezu vergessenen alten Büchern von Persönlichkeiten die wie Fürsten verehrt werden. Der Bartender ist Teil einer eigenen Geschichte.

6.) Man ist Rockstar

Bartender lieben ihre Plattform. Die Theke ist eine große Bühne. Wenn die Durstigen einen umkreisen und einem wie gebannt auf die Finger schauen, erwachen vergessene Jugendträume. Auf einmal ist man wirklich der Star. Immer einen Witz, eine mitreisende Geschichte oder eine faszinierende Legende auf Lager. Wenn die Zeit es hergibt, sonnt ein Bartender sich in angestoßener Freude. Der Bartender ist der Marionettenspieler im Puppentheater der Nacht. Ein Bartender verwandelt sich auf Bestellung gerne mal zum Rockstar. Solange man regelmäßig den Boden unter den Füßen wieder findet, ist ein „freak out“ ja auch völlig in Ordnung.

7.) Man ist Priester

Gleich eines Priester stellen viele Bartender schnell fest, dass sie für die Arbeit in einer Bar berufen sind. Alle Fähigkeiten verschmelzen mit den Anforderungen und unterm Strich steht: „Bartender-Sein“. Ein Jobwechsel? Undenkbar! Die Theke wird zur Kanzel, von der man seine neuste Errungenschaft oder den Cocktail eines fernen, aber sehr bekannten Tenders predigt. Kein Interesse? Nicht so tragisch. Genügsam wie ein in spartanisch eingerichteten Zellen lebender Klosterbruder, wiederholt man gerne zum zig-tausendsten Mal die Limetten stampfende und mühsam Zucker verrührende Caipirinha Messe. Es bleibt ja noch die Freude am Klingelbeutel. Auch den eigenen „Messwein“, (bei vielen derzeit grün, hochprozentig und sogar aus einem Kloster) haben die Meisten.

8.) Man ist Mediziner

Der Vergleich des Bartenders mit einem Apotheker ist so alt wie die Zunft der Mischer. Dabei ist man doch noch viel mehr als nur der Vermenger und Herausgeber unterschiedlicher Ingredienzien. Warum? Natürlich, weil man immer den richtigen Drink zur Hand hat. Man ist Apotheker, behandelnder Mediziner und manchmal sogar Rettungssanitäter. Letzteres im übertragenen und im wörtlichen Sinne. Der richtige Drink ist sehr Nahe an einem der höchsten Wünsche der Alten Griechen, die stets nach dem rechten Augenblick strebten. Zum passenden Zeitpunkt für sich oder Gäste den passenden Drink kredenzen zu können ist eine doppelt hohe Kunst, die über Schulmedizin hinausgeht. Zaubernder Medizinmann trifft es da fast noch besser.

9.) Man ist in einem Team

Selbstverständlich gibt es immer schwarze Schafe. Aber gastronomisch Tätige sind nicht oft die zwischenmenschlich-verständnisvolleren Menschen. Bei so viel Umgang mit unterschiedlichsten Personen bleibt, bei eigener Offenheit, ein Erfahrungswert bestehen, der sozialen Umgang erleichtern sollte. Insofern man also nicht grundsätzlich verbittert ist, hat man noch Freunde, weiß diese zu pflegen und kann sich mit seinen Kollegen irgendwie arrangieren. Es gibt wenige Berufe, in denen man so schnell, individuell und flexibel mit seinen Kollegen interagieren muss, wie die gastronomischen. Egomane Einzelkämpfer werden hier nie ein ständiges Zuhause finden. Das ist gut so!

10.) Man ist Bartender

Man ist stets mehr als die Summe der einzelnen Teile. Im Falle des Bartenders ist man also mehr als Gastgeber, Ritter, Freigeist, Entdecker, Abenteurer, Nachtschwärmer, Historiker, Trendsetter, Rockstar, Puppenspieler, Sozialarbeiter, Erzähler, Prediger, Mönch, Trinker, Mediziner, Apotheker, Rettungssanitäter, Medizinmann, Zauberer oder Künstler auf eine mehr als emotionale, furchtlose, erfinderische, mitreißende, kreative, bedächtige, verrückte, selbstlose, kosmopolite, teamfähige, individuelle, antizyklische, flexible, flinke, umsichtige, kulturelle, witzige, asketische, kollegiale, genügsame, mystische und natürlich legendäre Art und Weise. Trotzdem ist man zufrieden damit, nur Bartender genannt zu werden.

24 comments

  1. Britta Jordan

    Ach, Herr Hubert,
    wie schön Sie das beschrieben haben, hymnisch.
    „…und wird zum Puls der Dunkelheit. “
    Vielen Dank, ich liebe Sie.

    Ihren Text werde ich wohl ausdrucken und einrahmen,
    sofern Sie bei 9.) das „nicht“ im zweiten Satz noch zurücknehmen.. 😉

    Herzliche Grüße bei einem Schlückchen Messwein auf Ihr persönliches Wohl,
    Britta Jordan

  2. Matthias Straka

    Bravo, bitte im nächsten Cocktalian verewigen 😉

  3. Steffen Hubert

    Jetzt werde ich aber ernsthaft in Verlegenheit gebracht. (:

    Und das „nicht“ hatte dort wirklich gar nichts zu suchen. Danke für den Hinweis.

    Liebe Grüße,
    Steffen Hubert

  4. Matthias Straka

    Sorry, Cocktailian, natürlich.

  5. Bastian

    Herr Hubert, chapeau!

  6. Leila Ivarsson

    Ein schönes Bild vom doch so Selbstlosem Bartender 🙂
    Ein zwei Sätze werden wohl in der nächsten Teamschulung einfliessen!

    Danke für das Auseinandernehmen unseres Berufs! Gut getroffen .
    Big Up.

  7. Patrick Tippelt

    Schön! Trefflich!

    Allerdings ist man manchmal auch Blitzableiter, Fusstreter, Mediator, Angriffsfläche, Therapeut. Und man hat zusätzlich noch einen Tagesablauf, der diametral zu dem seines sozialen Umfeldes verläuft.:)

    Ein Zürcher Bartender.

  8. Dennis Schmidt

    Quasi die 10 Gebote der Bartender…

    Es tut zwischendurch wirklich gut, sich daran zu erinnern, warum man „das“ eigentlich macht!

    Vielen Dank, Herr Hubert, für dieses vortrefflich kurzweylige Stück Gedankengut 🙂

  9. Jean-Pierre Ebert

    Lieber Steffen,

    nachfolgend eine kurze und gefärbte Reflektion.

    Eine Erwähnung wert wäre der Umstand, das es sehr viel mehr und gewichtigere Umstände gibt, warum es „ungeil“ ist Bartender zu sein. So völlig unkonditioniert würde ich das als „Schönreden“ bezeichnen.

    Bartending ist objektiv für die Wenigsten toll. Und wenn doch, dann liegt es oft am mehr oder weniger freiwilligen „Hereinrutschen“ in die nachtgastronomische Welt als am weiten Horizont, der einem Grund zu dieser Bewertung gibt. Freigeist, bitte? Die meisten können nicht mal vernünftig Kochen, nicht zu reden von der Herstellung hochwertiger und gelungener alkoholischer (Vor-)Produkte. Um Freigeist zu sein, braucht man zunächst Geist. Hast Du nicht sehr „frei“ Zwang in Freigeist übersetzt? Überhaupt, was kann ich mir kaufen vom „Puls der Nacht sein?“. Mit 40 durchgerockt und ’nen Aushilfsjob? „Puls der Nacht“ dürfte einer der sinnfreiesten Zielstellungen und Zustände sein, die sich definieren lassen.

    Ausnahmen (!) bestätigen die Regel.

    Reflektion der Reflektion. Das meinst Du nicht wirklich ernst? Das ist eine gut gemachte Parodie! Oder? 😉

    Grüße,
    Jean-Pierre

  10. Steffen Hubert

    Lieber Jean-Pierre,
    Deine Gabe absolute Objektivität walten zu lassen, amüsiert mich immer wieder. (:

    Aber ich armer Normalsterblicher sehe auf einmal wirklich das Licht. Bitte leite mich weiter in das Land der gefühlsarmen Verzagten und spaßbefreiten, dagegen-seienden Übermenschen. Lass mich nur einmal noch von dem sprachlichen Ambrosia kosten der nur Deine Feder verlässt. Schenke mir den süß duftenden Wein ein, der nur aus Deinem Shaker fließt und versorge mich mit diesen göttlichen Gaben, die nur in Deiner Küche von Dir zubereitet werden. Derweil möchte ich Deinem reinen, unberührten Freigeist lauschen und teilhaben an der von Dir ausgehenden Neuordnung der Welt. Endlich wird das Gute siegen.

    Das war jetzt eine Parodie. Gesponnen für Dich und Dein feines Gespür Texte zu deuten 😉

    Es grüßt Dich,
    Steffen

  11. Jean-Pierre Ebert

    Lieber Steffen,

    bitte keine journalistische Enttäuschung. Der Text oben wie unten hat den Gestank von Haupt- oder Realabschlusszielgruppe. Dein kürzlich veröffentlichter Brief fällt von der Machart auch in diese Kategorie.

    Come on, ein guter Text reicht 🙂

    Ein leicht enttäuschter Leser
    JP

  12. Redaktion

    Leser- und Kollegenbeschimpfung, um den Autor zu provozieren? Das ist unbestreitbar akademisches Niveau und aller Promotionsweihen und sonstiger Hochschuldüfte würdig.
    Nebenbei darf dem parfümierten Herrn Dr. versichert werden, dass von langer Hand ein Gegentext für KW 8 geplant ist. Streng wissenschaftlich natürlich.

    Well done, Herr Hubert!

    Ein herzlich lachender Chefredakteur.

    MO

  13. Jean-Pierre Ebert

    Herr Orschiedt,

    die Konsequenz der einseitigen Parteinahme hat einen Namen: Sprac-Entzug. Das Ersatzgetränk auch: Verwässerter Old-Fashioned auf Racke Rauchzart – Basis.

    Schmunzel & ergebendst
    Ihr Dr. riva

  14. Jean-Pierre Ebert

    Übrigens, Herr Chefredakteur, akademische Würden erhält man u.a. durch Kopieren, im Regelfall und insbesondere im Ingenieurwesen durch eine saubere, originelle, wissenschaftliche Arbeit. Die Verleihung akademischer Titel aufgrund guten Benehmens und Harmlosigkeit wäre eine Neuigkeit; sicherlich nicht undenkbar in heutigen Zeiten.

  15. Redaktion

    Herr Dr. Riva,

    das Racke Hauchzart-Angebot nehme ich gerne an, da sonst zu befürchten steht, dass die Sloupisti-Vorräte weit vor der nächsten Abfüllung zur Neige gehen.

    Im Übrigen wäre ich gerne der von Ihnen formulierten Tautologie der „einseitigen Parteinahme“ (aka „weißer Schimmel“ oder „nasser Regen“) aus dem Wege gegangen. Allein, es ist weder logisch noch wünschenswert. Parteinehmen tut man naturgemäß immer für eine (einseitig). Alles andere führt zu der von Ihnen so hartnäckig verachteten Ausgewogenheit, Harmlosigkeit und dem Ihnen fremden guten Benehmen.

    Setzen, 5 und weiter nachdenken.

    Unergebenst (Ihr „d“ hat da nix zu suchen übrigens) MO

    Ihr immer heiterer werdender Chefredakteur

  16. Jean-Pierre Ebert

    Lieber MO,

    danke f. das Lektorat, jeder bessere Schreiber hat das 😉

    Die Leser-Einwürfe sind bezeichnend, treffsicherer Artikel. Kann man machen …

    Die Text- Anspruch-Hintergrund-Divergenz ist auffällig, ansonsten nicht der Rede wert.

    JP

  17. Redaktion

    Dann befolgen Sie doch Ihr eigenes Diktum: „Nicht der Rede wert“ – Schweigen.

    Übrigens verdient ein Lektorat der Haupt- und Realschüler ebenso, wie der irrlichternde Akademiker. Nur hier macht es mehr Freude und Sinn, wenn der eigene Anspruch weihrauchumwölkt vorgetragen wird.

    Übrigens haben Sie mit keiner krummen Wendung Bezug genommen auf die selbst gestellte Falle der Tautologie. Enttäuschend aus Scharfsinnsicht.

    Gut war der Autor, nicht der Provokateur mit wenig Bedacht. Aber immer gerne, stets zu Diensten, wenns klemmt.

    Hole mir jetzt gleich meine Racke-Dusche.

    MO

  18. Jean-Pierre Ebert

    Tautologie: Beim Analysieren ist es absolut möglich und vorteilhaft, mal für die eine oder andere Seite Partei zu ergreifen. Auch im selben Text. Diese Kurzsichtigkeit ist ungewohnt, Herr Orschiedt.

    Bevor weiterhin orthografische und bedeutungsschwangere Beschwerden über meine heruntergetippten Einlassungen aufkommen, empfehle ich den eigenunkritischen Blick in die letzten Ausgaben des selbstbearbeiten Printmediums intensiver zu lenken.Bei Betriebsblindheit helfe ich gern weiter.

    Wie bemerkt, habe ich aufgrund von Beschaffungsproblemen noch mal Gnade vor Recht ergehen lassen. Sprac statt Rack!

    „10 Gründe, …“ – Es lebe Jürgen Höller!
    JP

    2V42

  19. Redaktion

    Wer haut, muss auch stechen. Litti, Anika und Konrad können ein gewisses Niveau gar nicht unterbieten – sei es Sprac, Rack oder Strack.

    Ebenso wohlwollend, nehmen wir die von Ihnen nunmehr rauchzart angedeutete Fähigkeit zur differenzierten Textexegese zur Kentnis.

    Aber genug des Stellverteterparlandos: Es gibt gute und weniger gute Huberts. Dieser Text war großartig. Voller Fantasie, Inspiration und Empathie für das schwierige Metier. Weitere werden folgen. Basta! Riva!

    Si tacuisses philosophus mansisses.

    P.S.: Auf das Lektoratsergebis zu Ihrer vollen Verantwortung freuen, nein fürchten wir uns.

    Rackeerfrischt und mampegesalbt, Ihr MO

  20. B. Jordan

    Nur um es allen anwesend abwesenden Dres mal in Erinnerung zu rufen: Wie ist doch gleich der Artikel betitelt?
    Richtig:

    „10 Gründe, warum es „geil“ ist, ein Bartender zu sein.“

    GEIL (!) und nicht „1000 Gründe, warum ich lieber tot wäre…“
    Die Darstellung der teuflischen Abgründe dieses Metiers hätte wohl nicht nur das Thema verfehlt, sondern bei intensiver Betrachtung auch den Rahmen gesprengt.
    Ist die Anstellung eines bareigenen Sozialarbeiters (mit Abitur natürlich) eigentlich schon gesetzlich geregelt?

    Prost, Mädels!
    BJ

  21. Jean-Pierre Ebert

    Herr Chefredakteur,

    fürchten müssen Sie sich vor meinem Lektorat nicht. Jedoch vorm autistisches Trinken, am Stehtisch. Abseits. Vor der Bar. Auch bei -11° C.

    Klar, es gibt bessere und schlechtere Tage, bei jedem. Mit zunehmendem Alter immer mehr schlechte. Möchten Sie mir verzeihen, habe die 40 überschritten? Wohl nicht.

    Gruss,
    JP

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