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Continental Sour: Warum eigentlich nicht?

Drinks 22.3.2017

Mit dem Continental Sour ist das so eine Sache: eigentlich kein großer Wurf, aber dennoch eine enorme Bereicherung. Warum sich Bourbon und Portwein grandios bereichern?  Das wollen wir ebenso erkunden wie die Frage, warum sich die Herkunft solcher Drinks meist nicht dingfest machen lässt.

Mit dem Continental Sour ist das so eine Sache: eigentlich kein großer Wurf, aber dennoch eine enorme Bereicherung. Warum sich Bourbon und Portwein grandios bereichern? Das wollen wir ebenso erkunden wie die Frage, warum sich die Herkunft solcher Drinks meist nicht dingfest machen lässt.
Ein Grund für die Popularität der Sour-Familie ist, dass sie sich kinderleicht „fortpflanzen“ lässt. Einfach den Zucker durch Likör oder ähnliches ersetzen, vielleicht ein Dash Bitters oder ein anderer, hausgemachter Sirup – so lässt sich der vielleicht irgendwann öde werdende Sour immer wieder variieren.
Insofern dürfte ein Continental Sour, also ein Whiskey Sour auf Bourbon-Basis, der durch einen Schuss Portwein ergänzt wird, nun Niemanden ernsthaft vom Hocker reißen. Weil er in der Theorie nicht wirklich spannend ist. Das Tragische daran: So manch verbissener Mixologe und Barfly wird deshalb vielleicht niemals in seinen Genuss kommen. Das Schöne: Jeder, der sich dazu herablässt, öffnet sich einen kleinen Kosmos voller weiterer Variationsmöglichkeiten – dem Port sei Dank.

Continental Sour: Claret oder Port? Und was ist Claret eigentlich?

Das wusste man auch im Stagger Lee in Berlin-Schöneberg, und zwar schon vor einigen Jahren.  Denn immer wieder wird diese schroffschöne Bar als Urheber des Continental Sours genannt. Dass man mit solchen Folgerungen etwa…
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Continental Sour

Rezept

5-6 cl Bourbon Whiskey
3 cl frischer Zitronensaft
1-1,5 cl Zuckersirup (je nach Geschmack und Süße des Portweins)
optional: 1 Dash Aromatic Bitters
1 cl roter Portwein (Ruby oder Tawny)
½ frisches Eiweiß

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf den Portwein in den Shaker geben und mit viel Eis sehr kräftig schütteln, nach Bedarf zusätzlich einen „Dry Shake“ durchführen. Auf Eiswürfel oder einen großen Eisblock ins vorgekühlte Glas abseihen. Mit dem Portwein floaten.

Glas

Tumbler

Garnitur

Zitronenzeste oder Orangenzeste (optional)

Photo credit: Foto via Tim Klöcker.

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