Hendrick´s gefährliche botanische Expedition in den Gin-Dschungel. Ein Wacholder im Dschungel

Drinks 27.5.2013

In 80 Flaschen um die Welt? Das Botanical im Silbersee? Mythologischer Eldorado-Schatz zwischen Rose und Gurke? Hendrick´s Gin schickte eine kühne Expeditionsgesellschaft in den südamerikanischen Dschungel zu Vampir-Fledermäusen, giftigen Schmetterlingen, neuen Horizonten und neuen Destillaten. Wir stellen das Projekt vor und berichten in einigen Tagen über die Resultate.

Der Heilige Gral dieser Tage wäre vermutlich mit Gin & Tonic gefüllt. Eine eigentümliche Gin Marke von der schottischen Westküste ist nicht ganz unschuldig an der Welle der Begeisterung, die das Wacholderdestillat derzeit trägt. Die beiden ungewöhnlichen Destillierapparate, die kühne Destilliermeisterin und der Zusatz geheimnisvoller Elixiere aus Rosen und Gurken brachten eine neue Facette in Gin Drinks, eine Revolution des Martini Cocktails und ein Schmunzeln auf zahlreiche Gesichter, die die kuriose Aura der Marke erleben durften.

Ein ungewöhnliches Lebensgefühl zwischen viktorianischer Exzentrik und Monty Pythonesquen Stimmungen vermittelt Hendrick´s mit seinen Landpartien, Hochradfahrten und Billard-Turnieren zu obszönen Limericks. Im möglicherweise bevorstehenden Sommer möchten die Ladies und Gentlemen von Hendrick´s der vergessenen Tradition des Regenschirm-Fechtens zu neuem Aufschwung verhelfen.

Voraussetzung für Letzteres ist, dass jene Damen und Herren das aktuelle Abenteuer lebend überstanden haben, welches sie vom 10. Bis 25. Mai in die geheimnisvollen Abgründe des venezolanischen Regenwaldes geführt hat. Das „Perilous Botanical Quest“.

Expediteure in Gefahr

Die Leitung der Expedition übernahm Lesley Gracie, die Destilliermeisterin, die die Herstellung des Hendrick´s Gin verantwortet und nun von den Eingeborenen Südamerikas Informationen und Inspirationen zu der dortigen Welt der Pflanzen erhoffte, die womöglich Eingang in ein neues spannendes Gin-Destillat finden könnten. Voran schritt Charles Brewer-Carias, Südamerika-Spezialist und Veteran von mehr als 250 Entdeckungsreisen. Er sollte den Kontakt zu den Ureinwohnern herstellen, den rechten Pfad finden und die Unversehrtheit der Teilnehmer sichern. Der Botaniker Francisco Delascio leitete lange den Botanischen Garten von Caracas und studierte mehr als 30 Jahre die essbare und medizinische Pflanzenwelt Venezuelas. Sein erfahrener Blick sollte helfen, geeignete Botanicals zu entdecken, die Lesley Gracie unmittelbar vor Ort erproben und destillierte. Das Marschgepäck enthielt dafür eine Zehn-Liter Alambic Brennblase.

Letzter im Bunde war der Globale Markenbotschafter von Hendrick´s Gin, David Piper, Künstler und Autor, Betreiber der kleinsten mobilen Peep-Show der Welt und Wegbereiter des neuen englischen Dandytums. Einer musste den Destillierapparat ja schleppen.

Bei den Vorbereitungen zur Expedition im Botanischen Garten von Edinburgh ließ man David vorsichtshalber im Unklaren über die Gefahren des Dschungels und lenkte ihn mit maßgeschneiderten Tropenhelmen ab. Angemessen dandyhaft bemerkte Piper zu seinen Verhaltensweisen im Regenwald: „I would never ignore style!“ Kurz darauf erfuhr er von den giftigen Schmetterlingen und bösartigen Fledermäusen, wandte sich dennoch wacker an Lesley Gracie, um seine Rolle auf der Reise zusammenfassen: „Im Grunde soll ich doch im Dschungel für dich Blumen pflücken gehen!?“ Die Master-Destillerin lächelt schelmisch: „So ist es.“ Sie wird David sicher im Notfall ein entspannendes Glas Gin reichen.

www.hendricksgin.com

(Offenlegung: Hendrick´s hat den Autor zu dieser Reise eingeladen. Es gab auch keine Verpflichtung zur Berichterstattung. Die Redaktion konnte hierüber mit dem Autor frei entscheiden.)

Bildquelle: aboutpixel.de / Man wearing hat behind bush © Mark Chambers

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