seelbach cocktail

Wider die Moral!

Drinks 8.11.2017 6 comments

Seit einigen Wochen ist der Seelbach Cocktail kein erhabener Klassiker mehr. Er ist dadurch kein schlechter Drink, aber dennoch das Konstrukt einer Schwindelgeschichte. Muss das sein? Wer hat von ihr profitiert? Und warum war der Drink dem Hotel schon immer recht egal?

Vorbemerkung: Dieser Text wurde am Morgen des 9. November 2016 geschrieben, als die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der USA gerade mehr oder weniger feststand – also vor exakt einem Jahr, nur wenige Tage, nachdem die Lüge über die angebliche Historie des Seelbach Cocktails ans Licht gekommen war. Veröffentlicht wurde der Text Anfang Dezember 2016 in der Ausgabe 6/2016 von MIXOLOGY, dem Magazin für Barkultur. Eine Angleichung der Fakten an den heutigen Stand der Dinge wurde bewusst nicht vorgenommen.

Stellen Sie sich vor, Donald Trump sei Präsident der Vereinigten Staaten. Ein krudes, unmoralisches Bild, oder? Nun stellen Sie sich ein Äquivalent in der Barwelt vor: Der Seelbach Cocktail, einer der wichtigsten Champagner-Cocktails, ist keine klassische Zubereitung aus dem Jazz Age, sondern das Ergebnis eines kalkulierten Schwindels. Doch gibt es so etwas? Bartender, die zur handfesten Lüge greifen, um sich in die Annalen der Barhistorie zu zimmern? Freilich werden zu Drinks gerne Anekdoten gegeben, deren Wahrheitsgehalt fraglich sein mag. Aber wirkliche Lügen? Die Zeit zeigt uns, dass das möglich ist. Erst Recht in einer Epoche, in der Donald Trump wirklich zum Präsidenten der USA gewählt worden ist.

Auf einen Drink mit Scott, Zelda und Al Capone

In der Geschichte des Seelbach Cocktails spielt Kentucky eine zentrale Rolle. Dieser Staat, das Bindeglied zwischen Nord- und Südstaaten, in dem Trump bei seiner Wahl mit rund 63% der Stimmen einen seiner höchsten Teilsiege einfuhr, ist das unangefochtene Zentrum der US-Whiskey-Produktion. „If it’s not from Kentucky, it’s no Bourbon“, sagt ein Sprichwort. Und in der größten Stadt Kentuckys, Louisville, steht das Seelbach Hotel. Einst von zwei bayrischen Brüdern eröffnet, wurde das Hotel im frühen 20. Jahrhundert zu einem zentralen Vergnügungsort der Haute-Volée: Hier übernachteten, feierten und tranken Stahl-Tycoone, reiche Erben, Börsenmagnaten, frühe Automobilmillionäre, Neureiche, Verbrecherfürsten und Schnapsschmuggelkönige. Die Behörden setzten die Prohibition in der besseren Gesellschaft schließlich mit etwas mehr Toleranz um. Scott Fitzgerald, der oft zu Gast war, ließ gar die Hochzeit zwischen Daisy und Tom Buchanan in seinem Jahrhundertroman The Great Gatsby in einem fiktiven „Mulbach Hotel“ in Louisville stattfinden. Das Seelbach spielte seinerzeit in einer Liga mit Häusern wie dem New Yorker Waldorf-Astoria. Ein Haus für vornehme, sicher auch manchmal unmoralische Zusammenkünfte. Aber eben auf jeden Fall ganz oben.

Mit den Jahren verfiel der Glanz des Hauses ein wenig. Nach einigen Inhaberwechseln fiel das Haus irgendwann dem Hilton-Imperium zu, seither firmiert es als Seelbach Hilton, zumindest den Namen hat man beibehalten. Es geschah in dieser Zeit, die Mitte der 1990er Jahre, dass ein ambitionierter Bartender die Leitung der Gastronomie im Seelbach übernahm. Sein Name: Adam Seger. Seger will sich damals selbst ein wenig von dem Sonnenschimmer des Traditionshauses abzwacken, so viel steht zumindest heute fest. Er meint, dass es irgendwo einen vergessenen Hauscocktail des Hotels geben muss. Und er will derjenige sein, der ihn findet. Seger stöbert und sucht in den Archiven, blättert in den Akten und Rezeptbüchern – allein, er findet keinen Cocktail.

Der Seelbach Cocktail – das flüssige Phantom

Doch im Jahre 1995 beginnt er plötzlich, seinen Gästen einen nach geheimer Rezeptur bereiteten „Seelbach Cocktail“ aufzutischen, aufgefüllt mit Korbel Brut, einem populären Schaumwein aus Kalifornien, dessen Geschichte ins 18. Jahrhundert zurückgeht und der bis heute bei den Inaugurationsdinners der US-Präsidenten anstelle von Champagner serviert wird. Auch Donald Trump wird am 20. Januar 2017 wohl ein Glas Korbel serviert bekommen, obwohl er wahrscheinlich eher ein Vodka-Bull-Typ ist. Da muss er dann durch. So wie um 1996 der Cocktailexperte und Autor Gary „Gaz“ Regan gemeinsam mit seiner damaligen Frau Mardee bei seinem Besuch im Seelbach als erster Segers Lügengeschichte in voller Breitseite erfahren musste: Die Rezeptur habe er, Seger, bei seinen Recherchen im Hotel gefunden. Es handele sich dabei um den Hauscocktail, der vor der Prohibition ausgeschenkt worden sei. Sie lautet wie folgt:

3 cl Bourbon (im Original Old Forester)
1,5 cl Triple Sec
7 Dashes Angostura Bitters
7 Dashes Peychaud’s Bitters
15 cl trockener Schaumwein oder Champagner (im Original Korbel Brut) 

Alle Zutaten außer dem Schaumwein im Champagnerglas vermischen. Mit dem eiskalten Schaumwein aufgießen, den Glasrand mit einer Orangenzeste abreiben und diese mit ins Glas geben.

Seger war so klug, für „seinen“ Drink Zutaten zu verwenden, die mit Blick auf den Ort und die angebliche Zeit der Entstehung vollkommen sinnvoll scheinen: Kentucky als Heimat des Bourbons, sowie die traditionelle Verbreitung von Bitters-Tinkturen im Süden (besonders durch den Peychaud’s aus dem kreolischen Louisiana) lassen sich beide als Bekenntnis des Hotels zu seinem Standort lesen, ebenso der Vorzug für Korbel statt Champagner. Und die sagenhaft große Menge der Bitters wiederum spricht für ihre Zeit, die 1910er Jahre, in der die tägliche Zufuhr „medizinischer“ Essenzen noch ein wahrer Volkssport war.

Goldene Story oder Ammenmärchen?

Vielleicht hätte Seger es einfach dabei belassen sollen. Stattdessen jedoch versah er das Rezept mit einer bizarren Herkunftsgeschichte, die ihre Verwandtschaft zu jener des Negroni Sbagliato nicht wirklich elegant versteckt. Die Regans jedenfalls nahmen den Cocktail und Teile der Geschichte 1997 in ihr Buch New Classic Cocktails auf und machten so beides für die Fachwelt zugänglich. Auf die Umstände angesprochen, räumt Regan heute gegenüber MIXOLOGY ein: „Natürlich hätten wir einen Nachweis fordern müssen. Mir kam die Geschichte damals auch ein wenig eigenartig vor – insofern ist uns da ein Fehler unterlaufen.“

Doch der Fehler setzte sich fort, fand Eingang in viele Bücher, etwa Ted Haighs Standardwerk Vintage Spirits & Forgotten Cocktails, und zählt seither zum Repertoire jener typischen „Bartender-Drinks“ – der potenten Mischung aus Bourbon, Bitters und Champagner sei Dank. Bis zum 31. Oktober 2016. Da nämlich trat Robert Simonson mit einem Beitrag in der New York Times auf den Plan. Und darin eröffnete er der Barwelt, dass Seger ihm gestanden habe, der Seelbach sei eben nicht rund 90 Jahre alt – er, Seger, habe ihn vielmehr selbst erfunden. Genauso wie dessen Geschichte. Ein Paukenschlag.

„Ich war damals noch ein Niemand, ohne besondere Anerkennung in der Barwelt“, äußerte Seger, heute ein definitiver „Jemand“ der US-Szene, sich in Simonsons Artikel knapp als Begründung für den Schritt. Die Beantwortung weiterer Fragen zu dem Thema seitens MIXOLOGY hielt Seger trotz mehrfacher Nachfrage nicht für angebracht. Das karge Statement des mittlerweile erfolgreichen Bartenders und Spirituosenproduzenten wirkt nicht so, als sei die Offenbarung seines Faux-pas wirklich eigenwillig vonstatten gegangen. Und dafür sprechen noch andere Zeichen:

Die Zweifel, sie sind nicht neu…

Erst vor einigen Wochen wurde Simonsons neues Buch A Proper Drink veröffentlicht. Über mehrere Jahre hatte er dafür mit zahllosen führenden Bartendern gesprochen und Untersuchungen angestellt, um so etwas wie eine umfassende Geschichte der jüngeren Cocktailkultur zu entwickeln. Doch Segers „Entdeckung“ watscht er in seinem Band bereits nur mit einem Nebensatz auf Seite 281 ab. Sonst nichts. Es ist anzunehmen, dass Simonson als erster „tiefer” gegraben und irgendwann gemerkt hat, dass es die ominöse Quelle, die Seger nie gezeigt hat, womöglich gar nicht gibt. Am Ende scheint der erfahrene Journalist den einzig legitimen Schluss gezogen zu haben: Wenn doch Seger ein fragliches Dokument, das so sehr zu seinem Ruhm beigetragen hat, nicht offenlegen will – dann lässt das ex negativo nur das Fazit zu, dass es gar nicht existiert. Es ist zu vermuten, dass er Seger damit konfrontiert hat. Und Robert Simonson will man sich als Bartender nicht zum Feind machen. Erst recht nicht als New Yorker Bartender.

Ähnlich seltsam mutet es an, dass das Seelbach Hotel, das gegenüber Simonson hatte verlauten lassen, den Cocktail weiter zu servieren, auf seiner Internetpräsenz an keiner Stelle auf den Drink verweist. Doch damit nicht genug: Sogar auf den knapp 15 Jahre alten Versionen der Homepage, auf der ein Zeitstrahl mit wichtigen Ereignissen des Hauses zu finden ist, scheint es den Seelbach Cocktail nie gegeben zu haben. Weder das Jahr seiner Schöpfung noch das der Wiederentdeckung. Wohlgemerkt in den USA, wo Marketing ein Volkssport ist und man meinen sollte, dass ein Hotel, das solch ein Drink-Ass im Ärmel trägt, seinen Hauscocktail als Premix zum Kauf anbietet. Doch davon keine Spur. Dabei geht es hier um ein „Produkt“, das bei Google rund 45.000 Treffer erzielt. Man scheint in der Chefetage des Hotels kein Interesse gehabt zu haben, sich an Segers fulminanter Story zu beteiligen.

Ein unmoralischer Leckerbissen

Warum man über all solche Dinge sprechen muss? Weil sich vor allem zwei Fragen stellen: Was hat den 20 Jahre jüngeren Adam Seger geritten, dass er meinte, sich eher mit der Ausgrabung eines vermeintlich alten Drinks profilieren zu können als durch die Schöpfung eines (offensichtlich tollen) neuen Cocktails? Vielleicht der unter Barleuten manchmal ins naive gehende Glaube, Rezepte seien umso besser, je älter sie sind. Und die zweite Frage: Kann solch ein Vorgehen, gerade weil es nun entdeckt worden ist, wiederum junge, aufstrebende Bartender dazu „anstiften“, sich mit Ähnlichem hervorzutun? Es könnte sein. Und auch wenn es nicht tragisch ist, weil niemand dadurch Schaden nimmt – so ist es doch ein trauriges Signal. Und eine Mahnung an alle Cocktail-Journalisten, -Autoren und -Historiker, ihre Praktiken zu überdenken.

Im Mittelalter hieß es, was in einem Buch geschrieben stehe, sei wahr. Und schreiben konnten mehr oder weniger ausschließlich Kleriker, also Mönche, Priester und Konsorten. Sogar Adelige konnten mitunter nur ihren eigenen Namen kritzeln. Daher glaubte man jenen, die lesen und schreiben konnten, prinzipiell alles. Sie hatten ja die Deutungshoheit und die angeblich göttliche Legitimation dazu. Die Barszene scheint diesem Schema manchmal noch immer aufzusitzen. Obwohl es heute leichter denn je ist, etwas öffentlichkeitswirksam aufzuschreiben. Das zu ändern ist vielleicht der große Mehrwert der ganzen Seelbach-Geschichte, wie wir sie nun kennen.

Immerhin steht nicht zu befürchten, dass der Seelbach Cocktail selbst nun unter den Enthüllungen zu leiden haben wird. Dafür ist er nicht nur zu berühmt, sondern er hat nun sogar zwei Geschichten. Die eine, die erdachte, wird sich vielerorts noch lange halten. Und die andere, die – nach heutigem Kenntnisstand! – wahre, wird ihm in den nächsten Jahren unter Barleuten viel humorige Beachtung sichern. Das mag dem Skeptiker wie dem Humanisten etwas unmoralisch scheinen. Aber der Seelbach Cocktail ist dafür einfach viel zu lecker (allerdings nicht in der Form, in der ihn das Seelbach Hilton mittlerweile serviert). Vielleicht sollte sich Donald auch mal einen bringen lassen. Die vielen Bitters wirken sicher schön beruhigend.

Photo credit: Tim Klöcker

6 comments

  1. Matthias

    Mal ganz ohne Etikette.
    Ich kann das ganze, heuchlerische, Geschwafel über Trump nicht mehr hören. In alle Medien Land auf, Land ab stellt jeder Redakteur, Autor, Nachrichtensprecher seine persönliche Meinung dar. Ich kann es nicht mehr ertragen. Lasst doch den Mann und seine 100 Millionen Wähler in Ruhe.
    Schade, ich hätte den Text gerne gelesen.

    • Nils Wrage

      Lieber Matthias,
      beschäftigst Du Dich mit Etikette? Oder mit Etiketten, die heute so leicht und gern vergeben werden? Ich kann Deinen Einwand natürlich bestens nachvollziehen – es ist schon störend (schließlich soll es doch um einen Cocktail gehen, Verdammt!), dass sich die ganzen Redakteure, Autoren und Nachrichtensprecher derzeit so sehr darüber echauffieren dass ein notorischer, misogyner, protofaschistoider Lügner und wirklichkeitsfremder Geldprolet, der nicht das Geringste vom politischen Geschäft versteht und freie Medien als „Feinde des Volkes“ bezeichnet, in der Schaltzentrale der Macht sitzt. Besonders angesichts der Tatsache, dass seine Konkurrentin bei der Wahl von mehr Bürgern gewählt wurde als er selbst.
      Schade, ich hätte Deinen Kommentar gern ernst genommen.
      // der Autor

  2. Matthias

    Sehr geehrter Herr Wrage,
    leider muss ich Ihre Antwort hinterfragen. Sie scheinen ja sehr viel vom politischen Geschäft zu verstehen denn nur dann kann man andere des Unverständnis bezichtigen. Sitzen Sie im örtlichen Parteikreisverband? Oder gar im Parlament. Ich hingegen verstehe nicht viel von Politik. Nur soviel dass Mixology sich bisher aus dem ganzen Wahnsinn rausgehalten hat. Und das ist selbstverständlich. Warum?
    Dieses politische Hyperengagement auf alen Ebenen hat doch die Barkeepergemeinde doch schon 100 Jahre hinter sich. Wir sind nicht Mutltikulturell sondern wir SIND. Sämtliche Ethien, Gender und persönliche Meinungen haben in den letzten Jahren ein riesiges Netzwerk gebildet. Also lasst doch die Idiologen Ihre ewig gestrigen Diskussionen führen und uns einfach SEIN.

    • Nils Wrage

      Lieber Herr Matthias (hätte ich einen Nachnamen dazu, würde ich korrekt siezen),
      es freut mich und schmeichelt mir, dass die inhaltlich-redaktionelle Ausrichtung unseres Magazins Sie so sehr beschäftigt.
      Gleichzeitig bleiben Ihre Einwände in meinen Augen ziemlich substanzlos. Darf sich ein Bar-Magazin zu keinem Zeitpunkt politisch äußern? Es ist nicht das erste Mal, dass bei uns auch politische Positionen stattfinden – wir und unsere Autoren haben uns in vielen Fällen politisch geäußert, zuletzt etwa Manfred Klimek im aktuellen Heft zur Katalonien-Frage. Oder ein Jahr vorher zu den Nachwirkungen der Franco-Diktatur. Oder noch früher zu den Anschlägen auf Charlie Hebdo. Wir halten uns aus keinem Wahnsinn heraus, wenn wir glauben, dass er uns, unseren Lebensalltag oder den unserer Leser betrifft. Übrigens stammt der vorliegende Text, der sie so sehr erbost hat, auch aus einem beinahe ein Jahr alten Heft, was Sie bei genauem Hinsehen also auch gelesen hätten – es ist demzufolge nicht so, dass wir jetzt erst damit anfangen. Denn Tages- und Zeitpolitik betreffen alle. Auch die Bar, ihre Besucher und Bartender. Sich hier und dort Standpunkte und Gedanken dazu nicht zu verbieten, sondern in die Berichterstattung einzubauen, wäre fatal.
      Oder sind Sie am Ende einfach nicht der Meinung, dass es nicht rechtens ist, was „Redakteure, Autoren und Nachrichtensprecher“ tun? Was Sie als „Hyperengagement“ bezeichnen, sehe ich als Aktivismus an, und zwar hochgradig erforderlichen Aktivismus. Wenn der liberale Geist sich nicht durchgehend lautstark zur Wehr setzt gegen Unfreiheitliches, dann wird das Unfreiheitliche irgendwann zur Normalität. Sich dagegen zu wehren, ist ein Recht und sogar eine Obliegenheit eines Bürgers. DAS ist selbstverständlich.

      Zum „Politischen Geschäft“: Jenes politische Geschäft kennt international Sitten und Gebräuche, es ist ein Prozess, der meist auf Konsens hinauslaufen muss. Nur so funktioniert Demokratie. Und dieser Prozess wird kritisch von den Medien begleitet. Kein demokratischer Politiker wird jemals die freie Presse aktiv beleidigen. Diese beiden Prinzipien tritt die Regierung Trump mit Füßen – und zwar fortwährend. Dann braucht sich keine Regierung wundern, dass die Presse – die vierte Gewalt in der Demokratie – mit „Hyperengagement“ zurückschlägt. Und, auch wenn es nichts zur Sache tut und meine Behauptungen weder wahrer oder unwahrer macht: Ja, ich war viele Jahre Mitgleid einer politischen Partei. Ortsvereinssitung, Lokalwahlkampf, Ortsbeirat, Jugendorganisation.
      Mit Ideologie hat das alles nichts zu tun. Sondern mit dem Gegenteil. Und ewig gestrig ist ausschließlich jener, der stets nur sagt „Das haben wir ja noch nie so gemacht“.
      Wenn Sie diesen Sachverhalt weiter debattieren möchten, halte ich einen privaten Mailverkehr für sinnvoller (unsere Kontaktdaten finden Sie ja im Impresseum), an dieser Stelle werde ich diese Debatte nicht fortsetzen.
      Herzliche Grüße
      // Nils Wrage

  3. Manfred

    Ich finde die subjektive politische Meinung des Autors auch unpassend, für den Artikel, und habe seine persönlichen Ansichten, schnell überlesen, da es sonst zu sehr nach Propaganda „geschmeckt“ hätte. Vielleicht haben solche Artikel in einschlägigen Politblogs mehr Platz, als hier. Ich würde es als Redaktion vermeiden solche Pamphlete zu drucken. Solange nicht eine Ausgewogenheit gewährleistet ist, die auch andere Politiker mit einbezieht, und das für und wieder von Weltpolitik abwegt, wenn man Objektivität schätzt, und das würde den Rahmen sprengen, denke ich. Fazit, absolut fehl am Platz solche „Trumpschen“ Einschätzungen. Mir hat es „aufgestoßen“. Der Rest war sehr unterhaltsam, und gerne „baue“ ich den drink nach

  4. Harald Schmitt

    [Kommentar von der Redaktion entfernt]

    Dass Sie den vorliegenden Artikel nicht mögen, nehmen wir mit Respekt zur Kenntnis. Sie bedienen sich jedoch in Ihrer Äußerung eines Vokabulars und Tenors, die beide ins rechte Milieu abgleiten. Mit „Schwätzern“ und „Aufräumen“ beginnen keine guten Geschichten. Solche Inhalte sind auf unserer Seite nicht willkommen. – Die Redaktion

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