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Sloe Gin: Ein Likör schwimmt auf der Ginwelle

Drinks 22.5.2017

Was kann Sloe Gin? Kommt drauf an, wen man fragt. Wer trinkt ihn? Kommt drauf an, wo man fragt. Eine kleine Reise auf der Suche nach dem Geheimnis der Schlehe. Sloe Gin ist ein schwer zu greifendes Gespenst. Ein süßes und rubinrot glänzendes, wohlgemerkt, aber nichtsdestotrotz schwer zu packen.

Was kann Sloe Gin? Kommt drauf an, wen man fragt. Wer trinkt ihn? Kommt drauf an, wo man fragt. Eine kleine Reise auf der Suche nach dem Geheimnis der Schlehe.
Sloe Gin ist ein schwer zu greifendes Gespenst. Ein süßes und rubinrot glänzendes, wohlgemerkt, aber nichtsdestotrotz schwer zu packen. Das beginnt schon beim Namen. Sloe Gin trägt „Gin“ im Namen, ist aber eigentlich kein Gin. Sondern aufgrund seines vorgeschriebenen Mindestzuckergehalts von 100 g  pro Liter (bei einem Alkoholgehalt von mindestens 25 % Vol.) ein Likör.
„Die Mazeration von Schlehdorn und nicht Schlehensaft sollte den Charakter von Sloe Gin prägen. Vor allem sollte dieses Steinobst durch Gin und nicht durch Neutralalkohol extrahiert werden. Bedauerlicherweise sind laut der Spirituosenverordnung sowohl Schlehensaft als auch Neutralsprit für die Mazeration zugelassen. Sloe Gin ist aber kein süßer Mischlikör mit Schlehen-Fruchtsaft“, erklärt Theo Ligthart, Macher des Craft Spirit Festivals „Destille Berlin“ und Gründer des Freimeisterkollektivs, die Grundlagen des Sloe Gins. „Hierzulande scheint er seine Aufmerksamkeit jedenfalls aufgrund des Namensteils Gin zu erhalten, auf keinem Fall durch den Begriff Sloe.“
Das mag auch der Grund sein, warum Sloe Gin zumeist in der die Ginabteilung landet, auch wenn das in etwa so ist, als würde man Chartreuse in die London Dry-Ecke packen. Ok, vielleich…
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Photo credit: Schlehe via Megapixel.

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