zucker in cocktails

Zucker im Glas: Grundlage und Gift

Drinks 24.9.2016

Nachdem Großbritannien eine Steuer für mit Zucker gesüßte Getränke und Softdrinks einführt, regt sich auch hierzulande die Debatte um eine Zuckersteuer. !–more–Was würde es bringen – und was nicht? Eine Bestandsaufnahme zwischen Fillern und Fakten. Es ist so eine Sache mit Statistiken. Wie Zitate sind sie das Salz in der Suppe eines Artikels, manchmal aber auch einfach nur Glutama…

Nachdem Großbritannien eine Steuer für mit Zucker gesüßte Getränke und Softdrinks einführt, regt sich auch hierzulande die Debatte um eine Zuckersteuer. Was würde es bringen – und was nicht? Eine Bestandsaufnahme zwischen Fillern und Fakten.
Es ist so eine Sache mit Statistiken. Wie Zitate sind sie das Salz in der Suppe eines Artikels, manchmal aber auch einfach nur Glutamat: Würzig, aber mit Vorsicht zu genießen. Nehmen wir zum Beispiel folgende Zahl: Rund 90 Gramm Zucker nimmt jeder Deutsche heute täglich zu sich. Was aber heißt das? Wohl kaum, dass sich jeder zum Frühstück ein paar Löffel Zucker reinschiebt. Vielmehr steckt in dieser Statistik mein ehemaliger Kollege, dem es bei seinem Whiskey Sour schon gereicht hat, den Zuckersirup solange reinzuhalten, wie man beim Zapfhahn an der Tankstelle von 19,99 auf 20,00 Euro drückt, ganz zu schweigen von dem Dash Grenadine, der sich gerade noch so in seinen Jack Rose gesellt hat. Darin spiegelt sich aber auch die Truppe wider, die jede Woche ihre zwei Sixpacks 2-Liter-Cola von Lidl an unserem Haus vorbei nach Hause schleppt.
Mit einem Wort: Die ganze Bandbreite menschlicher Geschmacks- und letztlich auch Ernährungsvorlieben.
Statistiken sind oft nur die halbe Wahrheit, in der sich das Individuum kaum entschlüsseln lässt. Andere Zahle…
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