Mixology: Magazin fur Barkultur

Neues Buch von Franz Brandl

Cocktails 19.5.2009 43 comments

Mixology-Autor Franz Brandl ist berühmt für seine über 20 Fachbücher rund um das Thema Bar. Nun legt die lebende Legende der Barkultur ein weiteres Werk nach:

"Cocktails Hoch 3 – 100 Klassiker mit je drei Zutate".

Wie der Titel verrät, befasst sich Franz Brandl diesmal mit klassischen und neuen Drinks mit nur drei Zutaten, denn "viele kulinarische Geschmackserlebnisse liegen in der Einfachheit des Rezeptes", verspricht der Klappentext.

Mixology verlost exklusiv an Abonnenten drei Exemplare dieses dieses neuen Buches. Dazu bedarf es nur folgende Frage richtig zu beantworten: "Wie heißt das erste Buch, das Franz Brandl schrieb, und wann veröffentlichte er es?"

Die Antworten mit Angabe der Mixology Kundennummer an tanja@mixology.eu. First come, first serve!

Nachtrag 17 Uhr: Zwei sind schon vergeben. Mixology hat die schnellesten Leser der Welt! 😉

Nachtrag 17:12 Uhr: Die drei Bücher sind weg! DAnke für die zahlreichen Mails! Die richtige Antwort: Es handelt sich um den Gourmet Mix-Guide, der 1982 erschien.

Nachtrag 21:30 Uhr: Wir haben einen Trost für die zu spät gekommenen! Demnächst verlosen wir ein paar Exemplare von Franz Brandls Whisky Lexikon (2. Auflage). Also: watch this space! H.A.

43 comments

  1. brandl

    Hallo!
    Ja sag mal, hast Du nichts anders zu tun? Das ist ja nun schon richtig lästig. Diese Besserwisserei und Rechthaberei ist ja nicht zu ertragen. Mein Gott: schmeiß das Buch auf den Mist und zünde es an damit Du besser schlafen kannst. Und ob Du etwas respektierst oder nicht interessiert mich soviel wie ein zerissener Unterhosengummi beim Joopie Heesters. Du erwähnst meinen Titel „1000 Cocktails“. Dieser kostet 14,95. Dafür zahlt der Buchhandel rund die Hälfte. Du Schlaumeier sag mir doch wie man das Buch für 7,50 ohne Unterstützung der Firmen herstellen soll? Hast Du sie noch Alle. Antworte mir ieber nicht mehr denn sonst weiß bald die halbe Nation was für ein Dünnbrettbohrer Du bist. Dafür das Du mit Bars etc. nichts zu tun hast, hast Du aber die Anhänglichkeit einer Filzlaus. Sag, was interessiert Dich der ganze Scheiß? Und was bewegt Dich zu diesen saudummen Statements. Such Dir lieber eine Arbeit und nerve nicht die die schon was getan haben.
    Also vergiss es
    Franz Brandl

  2. brandl

    Hallo!
    Ich erstatte Ihnen die 14,95 gerne. Aber stellen Sie sich vor, Sie hätten das Buch nicht gekauft, was hätten Sie dann mit Ihrer überschüssigen Freizeit gemacht. Keine Mails, kein Besserwissen, kein Meckern und kein Senf dazugeben. Traurig, traurig. Man hätte auch mal Nachdenken können wie so eine Buchkalkulation ausschaut. Mit 500 Prozent rechnet man da jedenfalls nicht. Ist schon ein bißchen schwerer als beim Gin Tonic. Und überhaupt: wer ist hier getäuscht worden. Bei den Rezepten steht nie die Marke der Spirituose! Und wenn, dann wäre das auch egal. Das Buch ist auch nicht für Barmixer geschrieben, denn davon könnte man nicht leben. Außerdem gibt es da schon genügend. Es werden Produkte vorgestellt und niemand wird gezwungen diese zu kaufen. In der Regel sind Bücherkäufer auch für Produktinformationen dankbar. Der Grundgedanke des Buches war eine Hommage an Herrn Emil Underberg. Dieser hat viele neue Spirituosen in Deutschland auf den Markt gebracht und mit verschiedenen Marken Bewegung in das einst triste Angebot gebracht. Diese ganze Diskussion ist für mich sowieso für den A…., da ich ja nicht einmal weiß, wem ich da antworte. Auch empfehle ich Ihnen, keine Aussagen bezüglich Cover oder Inhalt eines Buches zu treffen. Man zeigt damit nämlich denjenigen die vom Bücher machen etwas verstehen, dass man keine Ahnung hat. Glauben Sie mir: Bücher machen und Drinks mixen sind unterschiedliche Berufe. Also nochmals mit Angabe der Identität melden und dann schau ich mal ob ich mir beim BCB etwas Zeit nehme.
    Beste Grüße
    Franz Brandl
    Barmeister seit 1976
    und seit 1982 Autor von rund 30 Büchern mit rund 3 Millionen Auflage

  3. brandl

    Lieber Peter!
    Dein Kommentar lief mir wie warmes Öl runter. Bitte spreche mich beim BCB an, bzgl. GinTonic etc.
    Beste Grüße
    Franz

  4. mangomix

    @Peter (aufgund des Vornamens im Nickname verwende ich wieder die im Netz und diesem Blog übliche Anrede „du“ und bitte dies ggf. zu verzeihen):

    Sorry, du hast nicht richtig erfasst. Es geht nicht um ein paar Fotos von Flaschen und den kleinen Rechtshinweis dazu! Es geht um die Einführungskapitel – eine Doppelseite zu jeder Spirituose (vor den jeweiligen Rezepten), in denen einzelne Marken beschrieben, erwähnt und gelobt werden. Eben immer nur die von Teamspirit. Diese Empfehlungen passen für mich hinten und vorne nicht zusammen, sie werden der Vielfalt an Spirituosen auf dem deutschen Markt nicht gerecht, aber was mich im Kern gestört hat, ist, dass der Leser von dieser Einseitigkeit nichts erfährt. Damit sind diese Kapitel, und dabei bleibe ich, Werbung. Und DAS steht nirgends, auch nicht im Impressum.

    Das Phänomen ist leider nicht neu, auch in Brandls Bestseller „Cocktails. 1000 Rezepte mit und ohne Alkohol“ findet sich meiner bescheidenen Meinung nach recht viel „Werbesprech“ und es bleibt der Eindruck einer nicht ganz zufälligen Auswahl der dargestellten Produkte (z.B. bei den Sirups ausschließlich Riemerschmid!). Auf Parallelen zum Difford’s Guide wurde ja auch schon hingewiesen. Ich habe Dutzende Bücher, die ohne Product Placement auskommen. Wozu übrigens die Aufregung hier, wenn es doch so selbstverständlich und hilfreich ist?

    Wenn du Product Placement in Sachbüchern in Ordnung findest respektiere ich das. Ich schildere hier nur meine ganz persönlichen Erwartungen als Konsument und Leser – einem Leser, der erfreulicher Weise nicht im Glashaus sitzt, denn ich betreibe weder eine Bar, noch verdiene ich in der Barbranche mein Geld oder stehe auf der Gehahltsliste irgendeines Verlages oder der Spirituosenindustrie.

  5. Jigger

    Ich wünschte mir ehrlich gesagt, dass jemand mal diese angebliche Identität von brandl überprüft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Buchautor so äußern würde.
    Gibt es also Bestätigung von offizieller Seite aus, dass es sich hier um Hr. Brandl handelt, wenn nicht wäre ich dafür diese Beiträge zu löschen und das ganze als Rufschädigung zu deklarieren.

    Falls es aber wirklich Herr Brandel seien sollte, was ich mir wie gesagt nicht vorstellen kann, werde ich dem Vorschlag die Bücher von ihm zu verbrennen gerne nachkommen.

    Herr Adam oder Mixology Team ich bitte um Klärung!

  6. sanjaych

    kann jigger nur beipflichten, bitte überprüfen.

  7. brandl

    Hallo Jigger!
    Da kannst Du Gift drauf nehmen das ich es wirklich bin. Verfolge mal die ganze Korrespondenz und frage dich dann was diese Lusche von mir will. Ich bei meinem Glück bin auf den einzigen Gehirntoten mit Computer getroffen und bin noch dazu so blöde gewesen auf diese dämlichen Schreiben überhaupt einzugehen. Ehrlich, ich habe auch noch anderes zu tun. Ich werde jedenfalls auf die weiteren Kommentare dieser unglaublich wichtigen und intellegenten Typen nicht mehr reagieren.
    Franz Brandl

  8. Jagermo

    Wow. Das ist mal ein schönes Beispiel eines Autoren, der mit Kritik überhaupt nicht umgehen kann. Statt auf die, teilweise durchaus berechtigten, Punkte einzugehen, wird mit (angeblichem) Expertenwissen, Überheblichkeit und übelster Trollerei um sich gedroschen und auch mit persönlichen Angriffen nicht gespart.
    Ich frage mich, was wohl passiert, wenn mir ein Cocktail des Autors nicht schmeckt. Werde ich dann mit Fackeln und Mistgabeln aus der Stadt gejagt?
    Fail.

  9. Torben

    Wow,
    persönliche Angriffe ohne Ende und absolut unangemessene Ton- und Wortwahl… Ziemlich krass. Wo ist das NIveau hin?

  10. brandl

    mindestens.

  11. brandl

    wieso persönlicher Angriff. Ich weiß doch gar nicht welche Intelligenzbestie sich hinter Mangomix verbirgt.

  12. bra tender

    auch von mir die Bitte an Mixology. Könnt ihr bestätigen, oder klarstellen, wer sich hinter „brandl“ verbirgt? Kann / will einfach nicht glauben, das sich ein gestandener Mann so im Ton vergreift.

    Marco

    in a bit

  13. Ulf NewTown

    Liebe Freunde der Barkultur,

    wer gibt Euch eigentlich das Recht jedes Buch,jeden Artikel,jeden Wettbewerb oder jede Rezeptur zu kritisieren bzw.zu kommentieren. Wer seit Ihr? Eine pürierte Frucht ,ein Messbecher oder was sonst noch? Bitte Name und Tätigkeit offen legen, damit man weiß wer hier wen kritisiert.Kann Franz nur zu gut verstehen wenn er gerade aus seinem Korsett springt.Seit wann geben Nicknamen Anweisungen an Mixology was Sie zu tun haben und was nicht? Könnt Ihr einfach mal hinter Eurer Tastatur aufstehen und nur annähernd ähnliches leisten wie Die, die Ihr kritisiert.Und wenn man keine Ahnung hat,einfach mal die Klappe halten.Es scheint groß in Mode gekommen zu sein, anonym Andere ihre Arbeit schlecht zu reden und das auch noch öffentlich.Wenn ihr irgendein Problem habt, dann sprich doch persönlich mit dieser Person.Aber nein alles öffentlich darlegen.Man wird nicht dadurch besser wenn man andere schlecht redet. Habt ihr schon mal versucht ein Buch zu schreiben, ein Journal heraus zu bringen oder einen Wettbewerb bzw. ein Convent zu organisieren ? Dann würdet ihr Euch es dreimal überlegen genau diese Dinge zu kritisieren. Ohne Sponsoring kannst du es vergessen.Außer du bist von Beruf Sohn und mußt Geld unter die Leute bringen.
    Was ist darin schlimm mit Produktempfehlungen in den Rezepturen zu arbeiten? Kann mich auch nicht entsinnen das mangomix bei der Cocktailbroschüre „modern lounge“ von Jens und Helmut genau das jemals kritisiert hat.Oder hab ich diese Kritik verpasst?
    Nochmal ohne Sponsoring läuft gar nichts. Ich würde mir weniger Blogs wünschen, wo man nur über Andere Leute Arbeit herzieht sondern mehr Macher die endlich mal hinter ihrem Computer aufstehen und wirklich was verändern in Sachen Barkultur in Deutschland.
    In diesem Sinne.
    Shake well
    Ulf aus Dresden

  14. Jigger

    Mh also ich bin Lehramtsstudent im 3. Semester an der PH Schwäbisch Gmünd. Ich studiere Mathe, Bio und Physik und als Wahlfach Soziologie. Cocktails und Spirituosen sind für mich ein schönes Hobby, dass ich seit 3 1/2 Jahren betreibe. Aber ich wüsste nicht was das mit der gezielten und konstruktiven Kritik einer Person, in diesem Falle mangomix, zu tuen haben sollte?
    Kritisiert wurde nicht, dass es ein Sponsoring für das Buch gab, sondern die Tatsache, dies als Empfehlung hinzustellen und nicht darauf hinzuweisen, dass es das Sortiment von Teamspirit ist.
    Transparenz macht seriös.
    Die Kritiken der Laien und Connaisseure oder freischaffenden Bartender sind meiner Meinung nach durchaus ernst zunehmen, schlieslich dienen diese nicht zur Beschämung oder Verunglimpfung einer Sache, sondern zu deren (Weiter-)Entwicklung.
    Leider ist es uns nicht vergönnt alle in nächster Nähe zu wohnen, deshalb bietet das Internet die beste Möglichkeit unsere Meinungen und Erfahrungen auszutauschen.
    Ich hoffe, dass sich niemand auf die Füße getreten fühlt, aber vor allem Text ist geduldig.

  15. bra tender

    lieber Ulf. weiß gar nicht ob du mich meinst, aber ich will hier nicht als anonymer Wichtigtuer gelten.
    also, gestatten, marco Beier mein Name, komme aus München, und wenn du mich persönlich kontaktieren möchtest, schaffst du das nun bestimmt.
    was Buch und Inhalt angeht hab und werde ich mich nicht äußern. aber das ein wenig Entsetzen aufkommt, wenn jemand sich so im Ton vergreift. finde ich nur verständlich.
    das war keine Reaktion, sondern persönliche Beleidigung unter jeder Gürtellinie. und das zu verteidigen finde ich genauso peinlich. du redest bestimmt auch mit keinem Gast so, oder?
    schönen Abend an alle!

    in a bit

  16. Ulf NewTown

    @Jigger…komme einfach beim BCB vorbei…würde mich freuen dich kennen zu lernen..dort können wir gern weiter diskutieren über Sponsoring,Team Spirit und Franz Brandl.
    @Marco…wenn Du ständig dich recht fertigen und entschuldigen mußt vor Leuten deren Namen Du nicht einmal kennst, kommt der Punkt wo man sich vielleicht auch mal im Ton vergreift..ich wollte lediglich mal feststellen, das die Zahl der Besserwisser in Sachen Barkultur in den letzten Jahren stark angestiegen ist…und das nervt einfach..und ich rede bestimmt nicht so mit meinen Gästen ,aber manchmal muß man auch mal Klartext reden..
    …ich muß los ..die Gäste warten.. :o)

  17. joerg.meyer

    ich muss gestehen bislang hat mich diese Diskussion nicht weiter interressiert. Warum ? Weil ich das Vergnügen hatte Franz Brandl beim letzten Bar Convent nährer kennen zu lernen, u.a. bei einem mehrere Stunden dauernden Frühstück mit Mauro und ich habe Ihn als sympatischen und wahnsinnig interessanten Menschen kennen gelernt – glücklicherweise mit Ecken und Kanten. Er kann herzhaft und "kernig" in der Retorik sein – gut so. Wir haben uns einige Zeit über den Vorabend beim BCB unterhalten, sein Besuch in diversen Bars … der "Bericht" war großartig und hätte, dank seiner ehrlichen Worte, zu einem ähnlichen Sturm im Wasserglas geführt, wie dieses bislang geschriebene hier.
    Dabei, ist es doch wie so oft, ein unglückliches Missverständiss, das zu solchen Verstrickungen führt:
    Franz reagiert in meinen Augen ganz richtig, schliesslich fühlt er sich von jemand anonymen vorschnell kritisiert und denkt sich, zu recht, "Wenn der feige Hund hier schon seinen Namen nicht nennt, dann hau ich Ihm verbal mal richtig aufs maul".
    Ich finde die Reaktionen, auch auf anderen Foren zu diesem Thema vorschnell. Herr Brandl ist glücklicherweise nicht 12 Stunden am Tag vor dem Rechner und surft alle Foren ab. Daher weiss er nicht, das sich hinter Mangomix oder z.B. Jigger Personen stecken, die die online Communitiy kennt.. Für Herrn Brandl sind das anoymie "Blog Trolle" und da reagiere selbst ich gerne einmal etwas "derber" …
    Das einzig kommentierenswerte hat der geschätzte Ulf heute von sich gegeben
    "Ohne Sponsoring kannst du es vergessen"
    Trostlose Hoffnungslosigkeit – Ick höre Dir trapsen – Mann Mann Mann … alle hinterm Computer sitzen bleiben … um die Barkultur ist es Hoffnungslos bestellt

  18. Jigger

    @ Ulf: Gerne! Aber hoffentlich entspannter. ^^

  19. Junsas

    Guten Abend die Herren und Damen,

    hab gerade einige Minuten überlegt ob ich mich hier äußern soll – die Entscheidung könnt ihr euch ja denken. Meiner Meinung nach sollte auf konstruktive(!) Kritik angemessen reagiert werden, egal von wem sie kommt -> Kritik annehmen, wirken lassen und Rückmeldung geben. Ob die Rückmeldung positiv oder negativ aussieht ist erstmal egal, aber sie sollte zumindest auf einem ähnlichen Niveau sein.

    Auf Kritik dem Kritiker über beleidigend zu reagieren, weil kein voller Name sondern „nur“ ein Nickname vorliegt, halte ich für ein Unding. Klar gibt es genügend „Trolle“, doch sehen deren Posts anders aus als die von mangomix. Anstatt ihm verbal eine aufs Maul zu hauen, hätten man sich auch kurz sachlich äußern können und die Geschichte hätte wohl keinen solchen Aufruhr ergeben.

    Für alle, die es interessiert, mein Name ist Sascha Junkert, hab mit meinen 22 Jahren weder als Autor, noch als Event Planer (wo kommen die eigentlich auf einmal her?) großartiges geleistet, finde aber doch, dass man gewisse Umgangsformen auch im Internet beibehalten sollte.

  20. joerg.meyer

    Hmm .. dann will ich mich doch noch einmal zu Wort melden. Ich will nochmal ein kleines „pro“ Mangomix nachschieben, gerade in Bezug auf den wie ich finde unglücklichen Post von Ulf. Mangomix kommt, wenn ich es richtig habe, aus der „Ecke“ des Cocktailforums. Das Cocktailforum ist ein Treffpunkt von Hobbymixern, Cocktail Connaisseuren und Bartendern die sich seit Jahren über eine Leidenschaft ausstauschen: Den Genuss von hochwertigen Spirituosen und mixed Drinks. Vor Jahren, war das „Level“ noch etwas gemischt und es kamen ab und zu Bartender etwas Großväterlich daherkommentiert und korregierten unsere „kleinen“ Hobbymixer. Das hat sich aber über die Jahre gewaltig geändert. Das Cocktailfourm ist der „Urspung“ vieler Blogs und sonstiger von Ulf kritisierter „Schreiberlinger“. Und für mich ganz persönlich hat dieses Cocktailforum in den letzten Jahren mehr für die Barkultur als sagen wir einmal die DBU. Dem Cocktailforum haben wir Falernum und Swedish Punsch zu verdanken, die Trinklaune, die Cocktailwelten und noch viel mehr blogs. LE Lion hat Ihm einen sehr guten Bartender (Um es mal etwas kerniger zu sagen: „Der Saublöde Hund will immer noch ein klugscheissender Lehrer statt ein anständiger Bartender werden..Baumman „Champagner!“.“). Außerdem habe dem C&D Forum einiger der interessantesten (auch wirtschaftlicher Seits 😉 ) Gäste zu verdanken.

    Hier wurde sich seit Jahren vernetzt und auf hohem Level ganz frei vom kommerziellen Gedanken über Spirituosen und Drinks gesprochen. ABER: das tolle ist – Die Damen und Herren dort vergessen fast nie den kommerziellen Aspeckt einer Bar und können sehr wohl zwischen höchst möglicher Qualitöt und monitärem Profit unterscheiden! (ich kenne deutlich mehr Bartender die den Qualitätsaspekt vergessen) Vielleicht haben mich Ulfs Zeilen so geärgert, weil Sie zu fast 100% in meinen Augen das Cocktailforum kritisieren (vielleicht habe ich es ja auch missverstanden).

    Das viele selbsternannte Vollblutprofis solche Treffpunkte von privaten Cocktailliebhabern mit einem herablassenden Lächeln begegnen ist Ignoranz auf höchsten Niveau. Wer, geschätzte Kollegen, soll den vor unseren Bar sitzen und unsere Drinks trinken?

    Wenn unser Niveau Longdrinks, Red Bull und anderer Mist sein soll, dann ist es schlecht um unseren Beruf bestellt. Dann sollten wir noch einmal die alten Drinks und Fizzz Hefte mit der Cocktailautomaten Werbung rauskramen.

    Falls wir aber der Meinung sind, das Bartending ein ernstzunehmender Beruf ist, dann sollten wir die Qualitätsmesslatte so hoch wie möglich legen.

    Herrn Brandl und die sogenannten Computer Schreiberlinge haben, wenn Sie sich hier auch quer kommen, eines gemeinsam: Sie haben viel für die Barkultur getan. Jeder auf seine Art und Weise.

  21. Mike

    @ Franz
    Der Ton macht die Musik
    und immer Polka ist auch nicht gut, auch wenn ich sie liebe wie du sie spielst.
    @Joerg
    schaetze das Cocktailforum so wie du auch und auch wenn die Jungs dort nicht immer einfach sind, so haben sie doch eines was man ihnen nicht absprechen: absolute Leidenschaft!!!!
    Gratulation zu dem cocktailmixende Lehrkoerper, der wird noch umschwaenken, schliesslich hat kein Lehrerzimmer in Deutschland eine vernuenftige Bar;-)
    @Ulf
    ich will es versuchen kurz zu machen, aber werde es wohl nicht schaffen.
    Bin Barbesitzer, Barbesetzer, Cocktailfreak und eine streitbare Seele die sich der Barkultur verschrieben hat, habe ein Buch geschrieben und es nach 300 Seiten wieder in die Tonne geworfen, organisiere Barevents zuweilen bei denen du auch schon warst.
    Du kennst mich persoenlich und ich schaetze dich sehr!!!
    Daher hier meine Antworten:
    1. Frage: Wer gibt Euch eigentlich das Recht jedes Buch,jeden Artikel,jeden Wettbewerb oder jede Rezeptur zu kritisieren bzw.zu kommentieren.

    Kritik muss immer erlaubt sein und so lange sie nicht persoenlich verletztend ist oder arg polemisch muss man mit ihr leben.

    2. Frage: Wer seit Ihr? Eine pürierte Frucht ,ein Messbecher oder was sonst noch? Bitte Name und Tätigkeit offen legen, damit man weiß wer hier wen kritisiert.

    Habe ich bereits getan und auch die meisten anderen, wer sich wie nennt ueberlasse ich jedem selbst. Duerfen hier nur Buchautoren Buecher kritisieren und auch nur Barbesitzer ueber Barbesitzer sich aufregen??? Wohl eher nicht!!! Das ist ein freies Forum bzw Blog und da gilt die Nettiquette… Kritik sollte man ernst nehmen, aber auch nicht zu ernst.

    3. Frage: Seit wann geben Nicknamen Anweisungen an Mixology was Sie zu tun haben und was nicht?

    Das war doch eine wirkliche Ehrenbekundung gegenueber Franz, keiner der ihn persoenlich kannte dachte das der alte Grandseigneur der Barszene so einen Ton auch mal auflegen kann.

    4. Könnt Ihr einfach mal hinter Eurer Tastatur aufstehen und nur annähernd ähnliches leisten wie Die, die Ihr kritisiert.

    Ohne die gaebe es uns zum Teil gar nicht, denn das sind die Gaeste die nach Barkultur lechzen und nicht nur Happy Hour wollen!

    5. Und wenn man keine Ahnung hat,einfach mal die Klappe halten.Es scheint groß in Mode gekommen zu sein, anonym Andere ihre Arbeit schlecht zu reden und das auch noch öffentlich.
    Wenn ihr irgendein Problem habt, dann sprich doch persönlich mit dieser Person.

    Die wenigsten seiner 3 Millionen Leser kennen Franz Brandl persoenlich, also wie soll das gehen? Sollen die Franz alle mal auf seiner Insel anrufen oder ihm Briefe dort hinschicken???

    6. Aber nein alles öffentlich darlegen.Man wird nicht dadurch besser wenn man andere schlecht redet. Habt ihr schon mal versucht ein Buch zu schreiben, ein Journal heraus zu bringen oder einen Wettbewerb bzw. ein Convent zu organisieren ?

    Wenn der Tisch im Zimmer wackelt, dann fragst du den Tischler warum der wackelt (bzw kritisierst ihn), aber startest keine Tischlerlehre 😉

    7. Dann würdet ihr Euch es dreimal überlegen genau diese Dinge zu kritisieren.

    Der Tisch in deinem Wohnzimmer wackelt auch nicht,…oder???

    8. Ohne Sponsoring kannst du es vergessen.Außer du bist von Beruf Sohn und mußt Geld unter die Leute bringen.

    Ohne Sponsoring ist vieles viel schwerer, aber es geht schon und einige Veranstaltungen in diversen Staedten haben das auch schon gezeigt…

    9. Frage: Was ist darin schlimm mit Produktempfehlungen in den Rezepturen zu arbeiten?

    Nichts, so lange man klarstellt das dies als Hintergrund ein Sponsoring ist

    10. Frage: Kann mich auch nicht entsinnen das mangomix bei der Cocktailbroschüre „modern lounge“ von Jens und Helmut genau das jemals kritisiert hat. Oder hab ich diese Kritik verpasst?

    Auch das letzte Buch der beiden wurde hier kritisiert und sie haben sogar eine delikate Auszeichnung erhalten, wenn das Mangomix nicht kritisiert hat darf er das dann auch bei keinem anderen mehr machen. Welch Logik 😉

    11. Nochmal ohne Sponsoring läuft gar nichts.

    Es geht auch ohne, ist aber verdammt schwer!!!!

    12.Ich würde mir weniger Blogs wünschen, wo man nur über Andere Leute Arbeit herzieht sondern mehr Macher die endlich mal hinter ihrem Computer aufstehen und wirklich was verändern in Sachen Barkultur in Deutschland.

    Die Jungs vom Cocktailforum stehen und sitzen vor vielen Bars und fordern Barkeeper Barkultur zu zeigen und bezahlen das und honorieren es auch. Blogs die kritisieren, beweisen oftmals (nicht immer) das ihnen Barkultur am Herzen liegt. Hinter jedem Blog stecken Gaeste die Barkultur wollen und daher sind es auch Gaestewuensche die man ernst nehmen sollte, aber auch nicht immer alles Bierernst. Ich kenne so viele die fuer Barkultur stehen, das ich auch weiss das sie ein ganz wichtiger Impuls sind fuer viele Bars ihr Angebot auch jenseits von Energy&Wodka anzusiedeln.

    MFG
    Mike,
    der sich haeufig kritisch aeussert (auch der DBU gegenueber ), aber auch dort immer wieder anzutreffen ist.

  22. joerg.meyer

    Herr Meinke hat hier noch einen LAST WORD serviert. Eigentlich ist die damit gerade gewonnene Flasche Bollinger zu leicht verdient – war ja offensichtlich. Herr Meinke, vielen Dank! Ich bin raus hier, ich geh jetzt Bollinger trinken…

  23. Ulf NewTown

    Sorry Jörg..ein paar Antworten bin ich Mike noch schuldig.
    @ Mike..ich versuche es auch kurz zu machen, was bei der Vielzahl der Fragen sicherlich nicht einfach ist..

    1. Natürlich ist Kritik erlaubt. Aber dann bitte mit Name und nicht Anonym.Ich kann mit Kritik leben solang ich weiß wer mich kritisiert.

    2. Damit ich konstruktive Kritik ernst nehme sollte sie schon von Fachleuten kommen. Auch wenn ich Sie nicht ernst nehme sollte, wie du sagst, ist Rufschädigung nicht ausgeschlossen.

    3. Wußte ich vom ersten Wort an. Ich glaube Mixology weiß wann es Zeit ist sich ins Forum einzuschalten. Sie sind alt genug. Das muss man Ihnen nicht sagen.

    4. Ich wusste nicht dass nur Gäste in dem Forum sind. Du und Jörg und einige Andere waren sicherlich nicht gemeint damit. Wem die Jacke nicht passt, der braucht sie sich auch nicht anziehen.

    5. Wir sind hier im Mixology Forum und da es sich um gestandene User handelt, wissen Sie sicherlich, dass Herr Brandl auf dem BCB anzutreffen ist.

    6. Bevor ich einen Tisch kaufe, überzeuge ich mich, dass er nicht wackelt.

    7…ich habe gar kein Tisch!

    8. Kann ich auch ein Lied davon singen. Dresdner Cocktailchallenge wird fast ausschließlich aus privaten Mittel finanziert um unabhängig zu bleiben. Aber ein geringer Teil Sponsoring ist auch hier dabei.

    9. Muss man es wirklich klarstellen? Solange die Rezeptur stimmt sehe ich mich vom Autor auch nicht getäuscht. Jeden obliegt doch z.B. seinen Lieblingsvodka zu verwenden anstelle das, was vorgeschlagen wird.

    10. Kann ich mich gut entsinnen. Hier ging es aber nicht um die Olive sondern um Spirituosen Empfehlungen im „modern lounge“.
    Wollte lediglich darauf hinweisen, dass es nicht das erste Buch mit Produktempfehlungen ist.

    11…wie gesagt. Weiß ich aus eigener Erfahrung.

    12. Das war keine Pauschalkritik von mir an Cocktailforums und Blogs. Von den Jungs und Mädels die ich kenne, weiß ich um deren Interesse, Arbeit und Verdienste vor und hinter der Bar.
    Die Andeutung belief sich auf die immer wieder kehrende Kritik eines Berufsverbandes dem ich angehöre. Aber das soll jetzt hier nicht mehr das Thema sein.

    So lieber Mike…ich schlage vor das wir die weitere Diskussion auf unser nächstes Treffen verlegen.
    Das wird, denke ich mal Anfang Oktober in Berlin sein. :o)

    Bis dahin

    Beste Grüße aus Dresden
    Ulf

  24. jenne7

    Ich hatte letztes Jahr die Ehre, Herrn Brandl auf einem Bitters-Tasting von Mixology persönlich kennenlernen zu dürfen.

    Schnell war mir klar, dass Herr Brandl eine sehr ehrliche und authentische Persönlichkeit ist (sein enormes Wissen von allen Dingen vor oder hinter Bars ist wohl völlig indiskutabel) und dass er sehr gern die Kinder beim Namen nennt. Dass er dabei kein Blatt vor den Mund nimmt, machte ihn schon damals noch sympatischer für mich.

    Auf der Barzone dieses Jahr traf ich ihn wieder und bekam von ihm netterweise ein Exemplar des hier so umstrittenen Buches – andere mussten ewig dafür Schlange stehen…

    Und um jetzt mal auf den Punkt zu kommen: es ist ein fantastisches Buch! Schneller und einfacher kann man Drinks wohl kaum zubereiten, denn mir als Bartender kam es in erster Linie auf die Rezepturen an. Alle Einleitungen über die besagten Spirituosen empfand ich von vornherein als „Vorschläge“ – die meisten davon hab ich überlesen, weil ich entweder die Spirituose schon kannte oder aber mehr an den Rezepten interessiert war. Also wie gesagt, ich empfinde dieses Buch als eine weitere Bereicherung meiner Cocktailbücher und nicht als „Werbebroschüre“.

    Wieviel Zeit muss man eigentlich haben, ein Impressum zu lesen? Mir war es Wurscht, welches Papier für das Buch verwendet wurde… 😉

    http://www.bartender-lab.com / http://www.barnou.de

  25. Helmut Adam

    Hoppla! Da ist man einmal im Urlaub und schon schlägt hier die gesamte Barlandschaft in einer hitzigen Diskussion auf? Von wegen Sommerloch! 😉

    Hatte vielleicht auch sein Gutes, dass das hier einmal ohne mich abgelaufen ist. Muss ja nicht überall gleich der Herr Adam seinen Mist sofort dazu geben…

    Die anderen Mixology Mitarbeiter hätten überdies schon eingegriffen, wenns hier zu heiss her gegangen wäre. Zudem hat es sich dank einiger „Kenner der Materie“ recht gut selbst reguliert. Danke dafür.

    Was Äußerungen über unsere Bücher etc. anbetrifft……das hat Zeit bis morgen. Gibt ja zum Glück mehr als die Einsen und Nullen des Internet. So wie die Flasche Rotwein neben mir. Prosit! 🙂

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