
Der Lebensstern ist die Bar des Café Einstein und befindet sich wie das Stammhaus in der Henny-Porten-Villa, die nach einem Stummfilmstar der 30er Jahre benannt ist.
Seit Anfang 2007 findet man die klassische Bar aus Nussbaum im ersten Stock in einem alten, holzvertäfelten Herrenzimmer, das gründlich restauriert wurde. Zwei weitere Salons mit Sesseln und Couches laden zum Entspannen und Genießen ein.
Barchef Thomas Pflanz und Betriebsleiter Peter Kowalczyk sind die kreativen Köpfe hinter dem Konzept. Die beiden erfahrenen Bartender haben bei der Entwicklung des Konzeptes nach dem Credo Klasse statt Masse gehandelt, was sich in vielen Details verdeutlicht. So ist zum Beispiel die Auswahl an Kräutern aus dem eigenen Kräutergarten beeindruckend vielseitig.
Man arbeitet hier unter Anderem mit sechs verschiedenen Sorten Minze und vier Sorten Basilikum, darunter auch das seltene rote Basilikum, um eine Reihe an exzellenten klassischen und modernen Drinks zuzubereiten. Darüber hinaus gibt es eine exklusive Spirituosenauswahl mit besonderem Augenmerk auf Bourbons und Gin. Insbesondere die Ginauswahl mit über 90 (!) Sorten sucht seinesgleichen.
Lebensstern Bar im Café Einstein
Kurfürstenstraße 58
10785 Berlin
www.cafeeinstein.com/lebensstern-cocktailbar-im-einstein
Robert Potthoff (3 years ago)
Guten Tag! Freut mich zu hören,daß manche Kollegen trotz eigenem Betrieb noch in der Lage sind in anderen Häusern ein Gastspiel zu geben,und das mitten in der Woche! Großartig.Nun gut,aber warum serviert man im “Lebensstern” einen auf Gin basierenden “suffering bastard”? Ich kenne ihn nur mit 3Sorten Rum,u.a. immer noch auf der “Trader Vic’s”-Karte,und angeblich in einem Hotel in Kairo entstanden.Bitte um Aufklärung! Und vielen Dank nochmal für die großartige Gastfreundschaft,die Sie meinem Freund Sebastian angedeihen ließen,der Tip kam nämlich von mir,und:Zurecht!Grüsse aus dem Westen,Robert
Lebensstern (3 years ago)
Sehr geehrter Herr Potthoff,
Ihnen vielen Dank für die freundlichen Worte und natürlich für die Empfehlung, wir freuen uns sehr.ZumSuffering Bastard: Im Trader Vic´s Bartender´s Guide von 1972 findet sich dazu neben dem Hinweis auf die Veröffentlichung im Fernsehen folgende Rezeptur: 9 cl Trader Vic Mai Tai Mix,3 cl heller puertorikanischer Rum, 6 cl St. James Rhum,ein Streifen Gurkenschale, 1 Limone
Wie so oft wandeln sich Rezepturen mit der Zeit. Im New Yorker Bartender´s Guide, erschienen 1995, findet sich folgende Rezeptur: 6 cl Gin,4,5 cl Brandy, 1,5 cl Limettensaft, 1 TL Zuckersirup, Angosturabitter, Ingwerbier, Gurkenscheibe,Zweig Minze, Limettenscheibe.
Die Rezeptur gefiel,deshalb setzte ich sie auf die Karte. Verwendet man D&G arbeitet man besser ohne Zucker.Fentimans ist eine exellente Wahl, denn dann dürfen Gin und Brandy etwas kräftiger sein.
Viele Grüße vom Lebensstern in die Heimat
Peter Kowalczyk