Bar Convent Berlin 2016

FÜNF! Mal Bar Convent Berlin 2016

News 14.8.2016

Zehn Jahre BCB. Zehn Jahre internationale Messe. Zehn Jahre Branchentreff für Bartender und Getränkeprofis. Das MIXOLOGY-Team freut sich auf den Herbst und hat die wichtigsten Informationen rund um die führende europäische Barmesse zusammengetragen.

Die digitalen Einschläge kommen näher. Schon tauchen die ersten Postings mit den Rautebegriffen #BCB16, #BarConvent oder #BartendersXmas auf Instagram, Twitter und Facebook auf. Die Vorfreude auf Europas größte flüssige Branchenveranstaltung wächst. Und nicht nur den Durst nach neuen, innovativen Getränken und ausgezeichneten Klassikern gilt es zu stillen. Nein, auch der Wissensdurst soll eine Linderung erfahren in unserer sonntäglichen FÜNF!, die sich dieses Mal ganz der von MIXOLOGY seit 2007 als Medienpartner begleiteten Messe widmet.

Alle Wege führen zum Bar Convent Berlin 2016

Es gibt die Bar Convent Berlin-Stammgäste, die gemäß dem Motto „Nach der Messe ist vor der Messe“ direkt am Donnerstagmorgen nach der großen Bar-Sause ihre Hotelzimmer und Flüge für das nächste Jahr klarmachen. Aber es gibt natürlich auch die Entspannten, die erst nach dem Sommerurlaub realisieren, dass ja wieder das große Meet & Greet ansteht und die Reise in die herbstliche Bar-Hauptstadt Berlin spontan antreten.

Für diese hat der Bar Convent ein paar schöne Extras parat. Wer mit der Deutschen Bahn anreist, kann zu Sonderkonditionen buchen. Gleiches gilt für Flüge mit der Lufthansa-Gruppe. Darüber hinaus gibt es einen Guide zu Hotels in unmittelbarer Nähe der Messe und einen Buchungsservice für Unterkünfte. Auf der Internetseite des Convents findet man alle Infos.

Wer zum ersten Mal zur großen internationalen Messe anreist, läßt am besten das Auto stehen. Zwar gibt es in unmittelbarer Nähe der Station ein großes Parkhaus, aber wer Berlin kennt, weiß, dass diese Stadt ein extrem gut ausgebautes Nahverkehrsnetz hat. Überflüssig zu sagen, dass vor dem Eingang einer Messe, auf der es Alkohol zu verkosten gibt, eine Menge Taxis warten werden. Trotz der notorisch schnoddrigen und unzuverlässigen Berliner Taxizunft hat es sich mittlerweile wohl herumgesprochen, dass da jeden Herbst eine feierfreudige Masse an Gastronomen einfällt, die das flüssige Angebot in den entlegensten Winkeln der Berliner Kieze auskundschaften will. Und so soll es sein. Don’t drink and drive!

Hopfenbombe Brew Berlin

Im Jahr 2011 startete der erste Bieraussteller auf der ursprünglich Spirituosen-dominierten Fachmesse. Schnell folgten weitere und zwei Jahre präsentierte der Bar Convent seine erste Untermarke: Brew Berlin. Letztes Jahr hatte dieses Segment der Messe bereits einen eigenen Bereich mit eigener Bühne. Laut Informationen des Convents ist Brew Berlin von letztem auf dieses Jahr so schnell gewachsen, dass man Bier im Jahr 2017 sogar in einer eigenen Halle präsentieren wird.

Aber bleiben wir im Heute. Brew Berlin findet man wie letztes Jahr in Halle 3 mit vergrößerter Bühne, wo man die Themen diskutieren wird, die die boomende Craft-Beer-Szene umtreiben, aber auch progressive Bier-Cocktails des ungarischen Mixologen Gabor Nemeth verkosten kann. Von den Ausstellern her wird Brew Berlin immer vielfältiger und internationaler. Neben der italienischen Elav Brauerei stellt der amerikanische Brauerverband ebenso aus wie die Kalifornier von Stone, die im September ihre riesige europäische Dependanz in Berlin-Mariendorf eröffnen.

Flüssiges Gastland Großbritannien

Brexit und leiser flüssiger Exit? Im Gegenteil! Der Bar Convent Berlin heißt als Gastland in diesem Herbst einer der größten Getränkenationen der Welt willkommen. Allein schon das britische Programm lässt einem das Wasser im Mund zusammenfließen aufgrund der gebotenen Qualität. Im Taste Forum werden David T. Smith von der Gin Guild UK und Dave Broom vom Whisky Magazine über Themen wie „The New Breed of British Gins“ und „The Best of Non Age Statement Scotch Whiskys“ referieren. Der nach unserem Magazin benannte MIXOLOGY Stage wird „The Curious Bartender“ Tristan Stephenson willkommen heißen, der dieses Jahr mit der Eröffnung seiner Whiskybar „The Black Rock“ für Furore sorgte.

Dazu kommt Lewis Hayes vom Londoner Merchant House, der mit seinem Vortrag „From the Bottom Up: Planting Seeds“ über den Aufbau eines Barprogramms referieren wird. Die Bierbühne bei Brew Berlin wiederum fährt wahre Schwergewichte der traditionellen und der progressiven britischen Bierszene auf. Im „British Breweries Talk“ wird man John Keeling (Fuller’s), Kerry Allison (BrewDog), Andrew Smith von Partizan Brewing und Sam Smith (Samuel Smith) antreffen. Dass das Londoner Savoy auch Kaffee kann, wird Martin Hudak beweisen, der dreimaligen Coffee in Good Spirits Champion von Ungarn und zweimalige Vize-Weltmeister bei den Coffee in Good Spirits.  Auf dem Coffee Stage in Halle 7 zeigt er die Kunst von „Coffee in Cocktails“. Cheers!

Uhrzeiten, Ticketpreise und der MIXOLOGY-Bonus

Als der Bar Convent Berlin vor ein paar Jahren erstmals zur Station am Gleisdreieck wechselte, war zu vernehmen, dass einige Besucher, alter Gewohnheit folgend, im Osten der Stadt am Postbahnhof auftauchten. Wir empfehlen beabsichtigte und unbeabsichtigte Reisen durch unsere schöne Bar-Stadt Berlin durchaus. Dennoch kann man wohl nicht oft genug auf die wichtigsten Rahmendaten des Bar Convents hinweisen. Die Messe findet am 11. und 12. Oktober 2016 statt. Öffnungszeiten sind einigermaßen Bartender-freundliche 11 bis 19 Uhr an beiden Tagen. Nach dem Einstieg von Reed Exhibitions macht es auch keinen Sinn mehr, erst Mal einen Kaffee um die Ecke des Veranstaltungsorts Station Berlin am Gleisdreieck zu nehmen, bis sich die Schlange aufgelöst hat. Nein, der Einlass funktioniert jetzt wie geschmiert.

Wer kein Ticket hat, kann dieses an der Tageskasse erwerben, vorausgesetzt er kann seine Branchenzugehörigkeit nachweisen. Das kostet sie oder ihn 55 Euro für zwei Tage. Tickets für einzelne Tage gibt es nicht. Wer mehr Zeit in Vorbereitung investieren kann, holt sich sein Ticket vorab per Ausdruck oder aufs Mobiltelefon. Das geht über die Internetseite des Convents und kostet 45 Euro. MIXOLOGY-Abonnenten profitieren erneut von der Partnerschaft von Verlag und Messe. Bei Angabe ihrer Kundennummer beim Kaufprozedere gibt es das Ticket für 25 Euro. An der Tageskasse gibt es diesen Rabatt allerdings nicht.

Wer seine MIXOLOGY-Kundennummer verlegt hat, wendet sich an barconvent@mixology.eu. Unsere Mitarbeiter prüfen dann, ob das Abonnement aktiv ist, und statten den Leser, wenn dies der Fall ist, dann neu mit der Nummer aus. Mit dem BCB-Ticket kann man alle Programmpunkte und Vorträge der Messe wahrnehmen. Es wird kein Eintritt für Workshops oder Seminare verlangt.

Auftakt zu Bartenders’ Christmas

Es wird auch dieses Jahr den MIXOLOGY MARKET geben. Dieses am 10. Oktober 2016 vom Convent veranstaltete Auftaktfest zog im letzten Jahr eine so große Zahl an Barprofis an, daß es zu langen Wartezeiten am Einlass kam. Wir empfehlen, frühzeitig aufzutauchen. Die Räume des Market haben eine Zulassungsbeschränkung und fassen zwischen 800 und 1.000 Personen. Der Market öffnet um 20 Uhr.

Die meisten Berliner Bars werden ihre Türen für die durstigen BCB-Besucher an diesem Montag allerdings auch offen halten. Von der Station Berlin ist es nicht weit zum Potsdamer Platz, wo man gute Betreuung in den Bars von MIXOLOGY BAR AWARD-Gewinner Arnd Heißen erhält. In westlicher Richtung liegt der Klassiker Victoria Bar, ergänzt seit kurzem durch Bar-Restaurant-Konzept Panama und Tiger Bar. Und wie man weiß, ist von dort der Lebensstern auch nicht mehr weit.

Am 10. Oktober 2016 finden zum 10. Mal auch die MIXOLOGY BAR AWARDS statt. Mit der Verleihung von vier neuen europäischen Awards wird diese festliche Auftaktveranstaltung zu Bartenders’ Christmas noch internationaler ausfallen als in den Vorjahren. Der Ticketverkauf für die Awards hat bereits begonnen. Wer mit den Besten der Branche feiern möchte, bucht seine Eintrittskarte am besten jetzt in der Early-Bird-Phase. Festliches Gala-Dinner mit Champagner-Empfang und feinsten Cocktails inklusive gibt es für 120 Euro pro Person. Sehen wir uns dort? Prost!

Photo credit: Foto via Tim Klöcker.

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