Royal Park Heinemann

Inventur am 16. April 2017

News 16.4.2017

Our/Vodka nominiert Fliss Gransden als Markenbotschafterin für Europa, Champagner wird in Oxford erforscht und Heinemann feiert riesige Erfolge mit Royal Park Whisky. Und welche Faktoren bestimmen eigentlich, dass man einen Drink mag? Die Osterinventur ist da!

Es ist Frühling, es sind Feiertage und damit ist es eindeutig an der Zeit für ein paar erfrischende Gin-Cocktails. Die Kollegen von Liquor.com haben elf Gin-Drinks zusammengestellt, die bestimmt ausgezeichnet zum Osterbraten passen. Oder zu Osterfrühstück. London Light oder Gin on Gin Julep? Hier entlang, schließlich ist die Fastenzeit ja wirklich vorbei.

Fliss Gransden wird „Our/Ambassador“

Bei Our/Vodka, dem „glokalen” Vodkaprojekt von Pernod Ricard, hat man sich nun entschieden, einen European Brand Ambassador für die Our/Vodka-Reihe zu bestimmten. Die Wahl fiel auf Fliss Gransden, deren Aufgabe es nun sein wird, die Marke in Europa weiter auszubauen. Our/Vodka wird in den Metropolen der Welt zwar als globale Marke, aber je in einer eigenen Destillerie und damit ganz lokal hergestellt. Gransden war, bevor sie sich für den Klaren entschied, UK-Brand Ambassador für die Berliner von Belsazar Vermouth. Kaum überraschend zeigt sie sich erfreut und gespannt auf die “thrilling new challenge”.

Was bestimmt den Geschmack?

Man kennt das: damals im Piemont, in den Weinbergen, schmeckte der fruchtige Weiße zu den zehn Gängen ausgezeichnet, und überhaupt war das ein Spitzenabend. Euphorisiert von dem Gedanken, den allerbesten Wein der Welt endlich gefunden zu haben, packt man eine ganze Kiste ins Auto. Zwei Wochen später zuhause auf dem Balkon ist der dann aber doch nur noch zu süß. Und sonst nichts. Was entscheidet also darüber, ob uns ein Wein, ein Aperitivo, ein Drink schmeckt? Ein ganzes Konglomerat an Faktoren! Sowohl genetische Gegebenheiten, soziokulturelle Aspekte, Gewohnheit und natürlich auch das direkte Umfeld, wie wir bereits letzte Woche in der Inventur herausgefunden haben. Philip Reim von Eye for Spirits hat die insgesamt acht Faktoren übersichtlich zusammengestellt.

Champagner erforschen

„Marken wie Moët & Chandon, Veuve Clicquot oder Krug entstanden bereits um 1860 und stellen wahrscheinlich die erste Gruppe von Luxusmarken in diesem Bereich dar. Die ersten Hausmarken, die ersten Luxusmarken und sehr ausgefeilte Marketingstrategien – all diese Dinge entstanden in der Champagnerindustrie. Die Vermarktungsstrategien für Champagner sind heute übrigens ziemlich genau die gleichen wie um 1860.” Diese klugen Beobachtungen stammen von Graham Harding. Der promoviert derzeit an der Oxford University zum Thema Champagner. Felix Simon von der FAZ hat sich mit ihm getroffen, um genau darüber zu sprechen. Hardings Fokus liegt auf der Markenentwicklung, welche Rolle Champagner im geschichtlichen Kontext einnimmt und wofür er eigentlich stand und steht. Sein eigener Lieblingschampagner? Pol Roger und Pommery. Hier geht es zu dem ausführlichen Interview.

Heinemann Royal Park: Günstiger Scotch, gute Absätze

Heinemann kennt man doch, zumindest, wenn man sich manchmal am Flughafen aufhält. Die Hamburger Kaufmannsfamilie – die sich auf Travel Retail spezialisiert und damit ein Milliardenimperium aufgebaut hat – brachte vor gut einem Jahr den Royal Park Blended Scotch auf den Mark. Mit den rund 10 Euro, mit denen er zu Buche schlägt, ist die Marke aktiv auf jene Menschen ausgerichtet, die eigentlich kein Geld für Spirituosen ausgeben wollen. Zu kaufen gibt es Royal Park unter anderem bei Aldi oder Lidl, seit der Markteinführung vor 13 Monaten wurden unglaubliche 600.000 Flaschen vom Royal Park verkauft – eine Menge, von der selbst die Big Player bei Markteinführungen neuer Produkte in einem solchen Zeitraum häufig nur träumen. Es scheint eine große Gruppe an „No Spendern” zu geben, die für ihren Scotch nur einen Zehner hinblättern wollen. Bei Heinemann freut man sich natürlich über diese Zahlen und spricht davon, eventuell bald Brandy, Vodka oder womöglich sogar – Sie ahnen es – Gin im gleichen Preissegment produzieren zu lassen. The Spirits Business berichtet.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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