stroh rum

Inventur am 17. September 2017

News 17.9.2017 2 comments

Über ein so unpraktisches wie ikonisches Glas, Stroh Rum und eine Gewinnerin beim Linie Aquavit The Journey Cocktailwettbewerb. Die neueste Inventur ist da!

Vom Cocoa-washed Mezcal bis zum Milk Punch und zum Käse im Cocktail: wie geht man mit Milchprodukten eigentlich richtig an der Bar um? Die Profis vom Londoner Super Lyan geben ihre Erfahrungen und Ratschläge beim Punch Magazine weiter, also her mit dem Notizblock und aufgehört, der Vortrag zu “How to use dairy in cocktails” beginnt.

Oslo: Yvonne Tran gewinnt

Yvonne Tran gewinnt in Oslo und räumt bei dem Linie The Journey Cocktailwettbewerb von Linie Aquavit vergangene Woche ab. Tran ist Head Bartenderin im Corner Club in Stockholm und holte sich mit ihrem Drink “Head in the Clouds” den ersten Platz. Tran setzte sich gegen insgesamt zehn Konkurrenten aus Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland und Deutschland durch. Der deutsche Finalist Michael Ehrenwirth sicherte sich den dritten Platz mit seinem Drink “Purity”. In der Jury saßen Monica Berg, Alex Kratena, Ryan Chetiyawardana sowie Ivan Abrahamsen, der Master Distiller von Linie Aquavit. Die Gewinnerin darf sich jetzt über die Möglichkeit freuen, gemeinsam mit Master Distiller Ivan Abrahamsen einen eigenen, holzfassgelagerten Aquavit kreieren zu können. Nach der Abfüllung erhält die Bar der Gewinnerin 50 Flaschen des eigenen Aquavits, der zudem auch in den Handel kommt.

Stroh Rum: Oolong statt Jagertee zum 185er

40 Exportländer machen Österreichs Skihütten-Klassiker „Stroh Rum“ auch international zur Größe. Wichtigster Markt des 1832 von Sebastian Stroh in St. Paul im Lavanttal gegründeten Hauses ist zwar Deutschland, doch auch in Japan, Skandinavien und Kanada kennt man ihn, so Eigentümer Harold Burstein. Vor allem der berühmt-berüchtigte „Stroh 80“, eine der stärksten handelsüblichen Spirituosen, gilt als beliebtes Mitbringsel vom Ski-Urlaub.

Das Hütten-Image korrigiert zum 185. Geburtstag ein Wiener Barquartett, das Drinks zum Kochbuch „The Spirit of Austria“ (Edition A la Carte, 17 Euro) beisteuerte. Heinz Kaiser („Dino’s“) interpretierte den Negroni mit dem „Stroh 80“ als „Nestrohy“ neu, seine „Skiny Colada“ kombiniert den in der EU geographisch geschützten „Inländer Rum“ mit Kokoswasser. Roberto Pavlovic (Roberto’s), Kan Zuo (The Sign Lounge) und Reinhard Pohorec (Tür 7, Wien) kombinieren die unterschiedlichen Stärken von Stroh (40, 60 und 80 %) unter anderem mit Kalamansi, Ketchup oder Kaffee. So wird der Jagertee bei Zuo mit Oolong Tee zum asiatisch-inspirierten „Mr. Lee’s Fireball“. Den würden wir uns glatt beim Aprés Ski bestellen!

Gar nicht mal so praktisch

Schonmal etwas länger über das Martiniglas nachgedacht? Wayne Curtis auf jeden Fall. Seinen Unmut über die Form und die enorme Inpraktikabilität des klassischen Martiniglases schreibt er für die Kollegen vom Imbibe Magazine nieder: “Das Martiniglas wurde zu einem Gast, der einfach nicht wieder verschwinden wollte.” Curtis erzählt von der Historie hinter dem ikonisch geformten und – das müssen wir alle zugeben – erstaunlich unpraktisch geformten Glas und wie es dazu kam, dass der Drink so bombenfest mit diesem Glas verbunden ist.

Der Cocktailklassiker wurde eigentlich bis Ende des 19. Jahrhunderts in Champagnerschalen gereicht, bis in den 1920er Jahren das dreieckige Glas erfunden wurde und nie wieder wegzudenken war. Warum es überhaupt erfunden wurde? Nun, manche sagen in in Zeiten der Prohibition ermöglichte diese Form das schnellere Wegschütten illegaler Spirituosen wenn die Polizei kam. Aber da kann es sich höchstens um eine Nano-Sekunde handeln im Vergleich zur Champagnerschale. Nun, wir empfehlen den amüsanten Artikel, und präsentieren den nächstbesten Martini vielleicht lieber wieder in einer trinkfreundlicher gestalteten Schale.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

2 comments

  1. Mikko Kunnari

    Kurze Bemerkung, der Link für den Martiniglas Artikel ist falsch und leitet einen auf den Milchprodukt Artikel weiter.

    Schönen Sonntag

    • Redaktion

      Hallo, Mikko! Danke für den Hinweis. Hoppala, das war ein Versehen. Der Link wurde soeben ausgetauscht! Liebe Grüsse, das MIXOLOGY-Team.

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