vienna rumfestival

Inventur am 20. August 2017

News 20.8.2017

Heute geht es um das Vienna Rumfestival, Ryanair will das Trinken an Flughäfen verbieten und bei Jack Daniel’s lief eigentlich alles ganz anders. Die neue Inventur ist da!

Na, auch so leidenschaftlich Stranger Things auf Netflix verfolgt wie wir? Nicht mehr lange, dann kommt die zweite Staffel mit der großartigen Winona Ryder und viel 80ies-Feeling. Wer es nicht mehr so lang aushalten kann, dem legen wir an dieser Stelle einen Flug nach Chicago ans Herz. Da eröffnete am 18. August 2017 neben der Emporium Arcade Bar eine Pop-Up Bar, die sich voll und ganz der Serie verschrieben hat. Praktisch umgesetzt verspricht das Konzept ein Ambiente einer  “Sommerabschluss-Party in den Achtzigern”, komplett mit Slushies, Musik aus dem Jahrzehnt und dem nachgebauten Wohnzimmer einer der Hauptdarstellerinnen der Serie. Wenn das nichts ist…

Vienna Rumfestival 2017

Rumkommen in Wien! Wir bitten um Verzeihung für das Wortspiel, empfehlen dafür aber umso dringlicher, seine sieben Sachen zu packen und sich vom 29. bis 30. September 2017 auf nach Wien zu machen und in die Ottakringer Brauerei zu begeben. Dort kommen Ende September 40 Aussteller mit rund 400 Rumsorten zusammen, um während des Vienna Rumfestival an zwei Tagen die Vielfalt der Spirituose zu feiern.

Das Vienna Rumfestival findet bereits zum zweiten Mal statt, das Tagesticket kostet im Vorverkauf 19 Euro, der Festivalpass für zwei Tage 29 Euro. Mit dabei ist neben flüssiger Unterhaltung auch ein kulinarisches Angebot, Live-Musik und zudem eine Zigarrenlounge. Salud und bis im September in Wien.

Geschichtsstunde bei Jack Daniel’s

Die Geschichte von Jack Daniel’s, wie wir sie kennen, wird neu geschrieben. Das geschieht dank einer Frau namens Fawn Weaver, und das verlief wie folgt.

Vergangenes Jahr hatte Brown-Forman Schlagzeilen gemacht, als der Konzern die Rolle eines gewissen Nearest Green, Sklave in den Südstaaten, im Werdegang von Jack Daniel’s offiziell anerkannte und versprach, ihn entsprechend zu würdigen. Greens Existenz und sein Einfluss auf die Whiskeymacher wurde lange als offenes Geheimnis betrachtet, bis der Konzern 2016 seiner entscheidenden Rolle endlich die angemessene Aufmerksamkeit zuteil werden ließ. Diesem Versprechen forschte Weaver daraufhin nach und musste auf ihrer Whiskeytour durch die Jack Daniel’s Destillerie feststellen, dass Greens Name kein einziges Mal fiel.

Wer war also der Mann? Green hat Mitte des 19. Jahrhunderts einem gewissen Jack Daniel das Whiskeybrennen beigebracht und hatte somit die Rolle als erster Master Distiller von Jack Daniel’s inne, was ihn zum ersten afroamerikanischen Master Distiller überhaupt macht. Weaver nahm sich dem Projekt mit viel Herzblut an und erforschte die Geschichte Greens. Sie sprach mit dessen Nachkommen und brachte Brown-Forman dazu, Greens Rolle endlich auch öffentlich zu machen. Die ganze Geschichte steht hier und ist mehr als nur ein Schmökern wert.

Her mit den Kräutern

Nach doppelt durchsichtig geht es jetzt Richtung dunkel und mit Kräutern. Bei den Windspiels aus der Vulkaneifel erweitert sich die Range, und neben Gin, Vodka, Tonic und Limonade wird Platz im Regal für den neuesten Streich, den “Kraut & Knolle” gemacht. Mit der neuen Kräuterspirituose kombiniert man nun den selbst hergestellten Kartoffelalkohol mit frischen Kräutern von den Feldern und Wäldern sowie einigen ausgewählten Zutaten aus der Ferne.

Der Digestif beinhaltet 18 Kräuter, darunter unter anderem Kamillen- und Königskerzenblüten, Johanniskraut, Kirschen, Walnüsse, Brennnesseln, Fichtennadeln und Wiesenheu. Die Basis bildet der selbst hergestellte Rohalkohol aus Kartoffeln vom Hof der Windspiel-Gründer. Zu haben sind die Kräuter mit Knolle ab 23. August 2017 für rund 35 Euro.

Ausgetrunken

Aus die Maus: Nachdem die Anzahl störender Vorfälle auf Flügen vom Vereinigten Königreich in den Süden zwischen 2012 und 2016 um 600 % angestiegen ist, hat man bei der irischen Fluglinie Ryanair nun offenbar genug. Es wurde ein Statement veröffentlicht, in dem Ryanair dazu aufruft, den Verkauf von Alkohol vor 10 Uhr vormittags an allen UK-Flughäfen zu verbieten. Bereits jetzt dürfen Passagiere, die in Manchester oder Glasgow eine Maschine nach Ibiza oder Mallorca boarden, keinerlei Alkoholika aus dem Duty Free-Bereich mehr mit in den Flieger nehmen.

Die BBC hat in einer Dokumentation noch ein paar nackte Zahlen veröffentlicht, die diesen Schritt durchaus begründen: Im Zeitraum von Februar 2016 bis Februar 2017 wurden 387 Passagiere aufgrund auffälligen Verhaltens durch Trunkenheit an Bord festgenommen. Das sind 52 Prozent mehr als im Jahr davor, eine ganz schöne Menge.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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