martini riserva bitter

Inventur am 23. Juli 2017

News 23.7.2017

Der Martini Riserva Bitter kommt auf den Markt, BrewDog findet sich (mal wieder) in den Wellen eines Rechtsstreits wieder und wir fragen uns, ob die Craft-Cocktail-Revolution vorbei ist.

Auch genug Frosé gehabt letzten Sommer? Um den Rosé-Slushi scheint es im letzten Jahr in den USA anscheinend kein Herumkommen gegeben zu haben, weder offline in den Barkarten, noch online bei Instagram. Dieses Jahr ist nun bereit für den „Friesling“ – genau, ein Riesling-Slushee. Lauren Sluss hat für das Punch Magazine verschiedene süßere und trockenere Varianten probiert und kann nun ein paar Empfehlungen für die kommenden Sommerwochen geben. Cheers!

Martini Riserva Bitter: Make it Bitter!

Wir erinnern uns an die zwei Neuheiten aus dem Hause Martini anno 2015: da wurden der Riserva Speciale Ambrato und der Rubino den Augen der Öffentlichkeit präsentiert. Nun schickt sich ein Bitter aus der Riserva Speciale-Reihe an, es den beiden gleichzutun, der jüngst bei den Tales of the Cocktail präsentiert wurde. Konzipiert wurde er als Ergänzung für den Rubino im Negroni, hergestellt wird er unter anderem mit Angosturarinde, Safran und einem Botanical namens Kalumba. Der Martini Riserva Bitter ruht zudem in dem gleichen Fass, in dem zuvor die Extrakte für den Riserva Speciale lagerten.

Zu haben wird der Martini Riserva Bitter in Deutschland ab September dieses Jahres sein, eine gesonderte Produktpräsentation wird es außerdem beim Bar Convent Berlin 2017 geben, zu sehen gibt es die Flasche übrigens hier. Was er genau kosten wird wissen wir leider noch nicht, allerdings soll er preislich rund 20 Prozent über dem Preis von Campari liegen, wie wir auf Anfrage von Bacardi Global erfuhren. Jetzt also schnell Taschenrechner zücken und Salute!

BrewDog: Love me Tender – oder doch nicht…

Dann eben doch nicht Elvis. BrewDog musste vergangene Woche die Niederlage in einem Urheberrechtsstreit mit der The King Foundation vor Gericht einstecken. Das mit Grapefruit infundierte IPA mit dem Namen „Elvis Juice“ muss nun demzufolge umbenannt werden, denn das Gericht entschied, dass „der Name Elvis als sehr selten einzustufen ist und beim Kunden die Assoziation zu Elvis Presley“ damit gegeben sei.

Die Schotten müssen nun die 1.500 Pfund an Gerichtskosten tragen und zudem das Bier umbenennen. Die zwei Gründer von BrewDog geben in ihren Kommentaren zu dem Urteil übrigens an, dass der Name des Bieres rein gar nichts mit dem verstorbenen Star zu tun habe und man Wert auf gute Biere anstatt das Feiern von Egos toter Stars lege. Hat den Richter wohl nicht überzeugt, so läuft’s eben manchmal!

Craft-Cocktails. Aus die Maus?

Ist die Craft-Cocktail-Revolution zu Ende? Zu diesem Schluss scheint Kevin Alexander gekommen zu sein, der für Thrillist neben einem knackigen Überblick über die Entwicklung besagter Craft-Cocktail-Bewegung auch gleich deren Ende verkündet. Alexander reist von New York über Omaha bis Miama, beginnt seine Erzählung mit Dale DeGRoff, der als der Begründer der Cocktail-Revolution Anfang der 1990er gilt, und landet schlussendlich im Jetzt: In einer Barlandschaft, in der man sich mit Feinheiten, Experimenten, Schnurrbärten und Ernsthaftigkeit nur so zu übertrumpfen versucht.

Die nächste große Sache Sache seien normale Bars mit guten Drinks – diese Phrase sei zwar laut Jeffrey Morgenthaler in der Industrie deutlich zu oft gefallen, könne aber auch wahr sein. Die 16-Dollar-Cocktails sitzen, aber geht das in der Qualität auch bei 8-Dollar Drinks? Hier geht es zu dem mehr als lesenswerten Artikel von Alexander. Am besten mit einem Negroni zurücklehnen und genießen.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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