Inventur am 22. Januar 2017

News 22.1.2017 3 comments

Die neue Inventur ist da! Heute sprechen wir über die Psychologie an der Bar, die Fever Tree Competition und das Rum-Zentrum in Wien. Und wir wünschen einen angenehmen Sonntag.

Haben wir das schon erwähnt? Die MADE IN GSA Competition geht in ihre fünfte Runde. Passend zum Österreich-Fokus der heutigen Inventur wird das Finale des Wettbewerbs am 29. Mai 2017 in Wien stattfinden. Wir freuen und schon irre! Hier gibt es alle Details rund um Bewerbungsfristen und so weiter – wir sehen uns in Wien. Aber nachdem das ja erst im Mai ist, überbrücken wir zumindest heute die Zeit mit der Inventur.

Real existierendes Rum-Zentrum

Nicolas Hold, Dominik Gschiegl und Christian Seidl haben ihrer Leidenschaft ein zweites physisches Zuhause gegeben. Denn das Trio, das seit einigen Jahren den Onlineshop „Rumzentrum.at“ betreibt, wird am Firmenstandort Baden (südlich von Wien) sesshaft. Ab Februar wird am Erzherzog-Rainer-Ring 14, im ehemaligen Geschäft eines Gemüsehändlers am so genannten „Grünen Markt“ der Stadt, der 80 m² große Showroom geöffnet sein. Und zwar vorerst immer Montag, Dienstag und Donnerstag (17-19 Uhr) sowie am Samstag von 10-12 Uhr.

Warum das die zweite stationäre Heimat der Rumfreunde darstellt? Weil sie im Vorjahr auch das erste Wiener Rum-Fest mit 1.200 Besuchern an zwei Tagen stemmten. Auch hier gibt es gute News für Karibikfreunde, Bartender und Seehelden: Die Messe im Zeichen des Zuckerrohrs wird es auch heuer wieder geben!

Die Psychologie der Bar

Anne Quito hat sich für Quartz mit Colin Field, dem Head Bartender der berühmten Hemingway Bar in Paris, über die Psychologie an der Bar und den „Mittagsmartini“ unterhalten. Der Bartender lässt tief blicken und erklärt, warum ihm so mancher Gast telepathische Fähigkeiten unterstellt. Woran das liegt? Er selbst sagt, er achte neben dem Ausdruck des Gastes sowohl auf seine Schuhe als auch auf dessen gesamtes Auftreten.

Und so eignet sich seiner Meinung nach für den gestressten Geschäftsmann am besten ein Martini mit Vodka, denn der lässt sich nach dem Lunch kaum mehr feststellen. Außerdem erklärt er, was er dem US-Präsidenten servieren würde (was mit Champagner!), Hillary Clinton als Verliererin der Wahl (eine Flasche Scotch, was sonst?) und was sich Bar-Neulinge im Glas wünschen. Ein äußerst lesenwerter und unterhaltsamer Artikel!

Geschmackvolle Übernahme: The Tasteful Eight

Das sollte sich auch Tarantino selbst nicht entgehen lassen: Am 26. Januar 2017 dreht sich das Blatt in der Frankfurter Bristol Bar, denn die acht „besten Barmaids Frankfurts“ übernehmen die Bar für einen Abend. In zweier Teams werden die Bartenderinnern aus dem Parlour, Roomers, Gekkos, der Old Fashioned Bar und dem Sullivan jeweils für eineinhalb Stunden ihre Signature Drinks machen. Das ganze geht um 20 Uhr los und hier finden sich alle weiteren Infos zu den „The Tasteful Eight“ in Frankfurt.

Austria’s Next Top-Mule

München hat seinen Mule, Zürich sowieo, nun stand die Rezeptur des Longdrinks in Österreich auf dem Prüfstand. Fever Tree, respektive deren Importeur Weinturm,hatte in Linz 13 Bartender aus fünf Bundesländern versammelt. Die Competition wurde von Erich Wassicek (Halbestadt-Bar, Wien) moderiert, u. a. kosteten sich Gerhard Kozbach-Tsai (Tür 7, Wien), Alfred Koppler (Fever Tree) und Christoph Habres (Wiener Barbuch) in der Bar „Frau Dietrich“ durch die Kreationen.

Bratapfelsirup (Simone Liebhart, Stollen 1930, Kufstein) kam ebenso in den Kupferbecher wie Trauben-Asche (Dominik Oswald, Hammond, Wien) oder Lakritzschnecken-Sirup (Peter Schöning, Wanderhotel Jägeralpe, Warth). Am Ende punkteten zwei Lokalmatadore – Paul Reifberger (Das Anton im Musiktheater Linz) wurde mit seinem Vanille-Vodka mit Granatapfelsaft und Galliano Dritter. Den „Red Rabbit Mule“ widmete der dem „intensiven Liebesleben der Hasen“, schließlich gelten alle Zutaten als aphrodisierend.

Auch der zweitbeste Mule kam aus Oberösterreich. Der Freistädter Stefan Haneder verlieh dem „einfachen Drink, der schnell gemacht werden kann“ mit Blattgold ein edles Gewand. Der Acanto-Barchef aus Freistadt gewann damit eine Reise nach München. Für den Sieger hingegen geht es zur Bar-Tour nach London. Den Preis holte der Grazer Dominik Wolf. Der Viertel 4-Barmann („ich halte es simpel“) hatte die Kombination Amaretto und Ingwer in Italien kennengelernt. Folgerichtiger Name des Drinks: „Winter Fever“. Was zum besten Alpenland-Mule ja auch passt.

Photo credit: Foto via Shutterstock

3 comments

  1. Paul Reifberger

    Toller Bericht!

    Ich heiße aber nach wie vor Paul Reifberger und nicht Reifeder 😉

    • Redaktion

      Hoppala, lieber Paul! Das tut uns leid und das wird natürlich sofort geändert.

  2. Paul Reifberger

    Supi…vielen Dank 🙂

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