ratsherrn cider

Inventur am 23. April 2017

News 23.4.2017

Heute geht es um den Ratsherrn Cider, das Konzept „Pop-Up“ in der Gastronomie und um die Ardbeg-Embassy in Österreich. Neuer Sonntag, die Inventur lockt!

Wir alle haben sie, benutzen sie aber vermutlich fast ausschließlich für Kaffee. In Ausnahmefällen dann vielleicht noch für Tee, wenn man sich etwas weniger französisch fühlen möchte. Sie kann aber, zumindest laut Vinepair, auch Cocktails. Zeit für den großen Auftritt der French Press! Hier wird gezeigt, wie Tequila mit Karotten und Ingwer in besagter French Press infundiert wird. Ob wir das wollen, wissen wir noch nicht, interessant ist es allerdings allemal. Während wir weiter über diese Technik sinnieren, empfehlen wir derweilen die aktuelle Inventur.

Ardbeg: Torf-Botschaft im Gebirge

Mit Blick auf die Zugspitze scherzte Paul Malone: „Das ist sicher die höchste Ardbeg-Embassy“. Die erste Islay Whisky-Botschaft in West-Österreich überhaupt führt Andreas Osler, dessen Weisshaus Shop haarscharf nicht in Füssen steht. Mit einem 1978er Ardbeg aus seiner Sammlung stieß er mit dem aus Islay angereisten Brand Ambassador sowie den Bartendern Christian Wellisch (Schwangau), David Penker (Lech), David Barbist (Grän) und Damir Busic (Innsbruck) auf die Auszeichnung an.

Spannende Info für Allgäuer Bartender am Rande: „Wir wollen dann auch die Committee-Abfüllungen anbieten“, versprach Osler zum Klang der Dudelsäcke am Gipfel des Hahnenkamms. Der Torfrauch bleibt jetzt offenbar länger in den Bergen hängen.

Pop-Up, Pop-How?

Dass das Noma in Kopenhagen vorübergehend schließt, um Ende des Jahres mit neuem Konzept zu eröffnen, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Dass René Redzepi mit seinem Team gerade ein sechswöchiges Pop-Up im mexikanischen Tulum eröffnet hat, vielleicht schon wieder weniger. Aber wie läuft das eigentlich mit einem Pop-Up-Restaurant? Die Kollegen von Grub Street haben unter anderem mit Redzepi, aber auch mit Daniel Humm aus der NoMad Bar und dem New Yorker Eleven Madison Park, das kürzlich auf Platz Eins der „World’s 50 Best Restaurants”-Liste gewählt wurde, genau über dieses Thema gesprochen. Und nichts ausgelassen. In diesem äußerst lesenswerten Artikel geht es unter anderem um die enormen Kosten, die ein temporärer Umzug eines Restaurants mit sich bringt und hier wollen wir eben mal auf ein Beispiel verweisen: eine spanische Bastion des Aliena Restaurants in Spanien kostete monatlich etwa 1,5 Millionen (!) US-$. Aber wie stemmt man solche Zahlen, wenn das nicht direkt an den Gast weitergegeben soll? Das und noch viel mehr wird hier in dem Artikel diskutiert.

Der Ratsherrn Cider

Warte, wie? Ganz recht, die Hamburger von Ratsherrn macht jetzt nicht mehr „nur” in Bier, sondern auch den Ratsherrn Cider. Der Ratsherrn Cider kommt nun ganz neu aus dem hohen Norden auf den Markt und für ihn werden Boskoop-, Jonagold- und Gala-Äpfel verwendet. Der Braumeister der Ratsherrn, Ian Pyle, ist für die Unternehmung „Ratsherrn Cider” sogar in die Normandie gereist und hat sich dort mit der traditionellen Herstellungsweise vertraut gemacht, wie es aus dem Hamburger Haus heißt. Der Appelwein kommt unpasteurisiert und mit leichter Restsüße ins Regal. Und ins Glas.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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