Inventur am 25. September 2016

News 25.9.2016

Willkommen zurück an diesem Sonntag! Heute bieten wir Tequila-Nachrichten, Breaking News vom White Lyan und sogar eine Reise nach London, die es mit Drambuie zu gewinnen gibt. Außerdem haben die Swiss Cocktail Championships ihren Sieger gefunden.

Der Sommer geht, der Herbst kommt heran und wie begeht man das am allerbesten, wenn man gerade in der Hauptstadt ist? Genau, man besucht die Terrace Closing Party der Bar am Steinplatz. Dort wird am 29. September 2016 ab 18 Uhr der Grill ein letztes mal angeworfen, ein Fass angestochen und es wird eine letzte Runde Sommerdrinks geben. Wir sehen uns dort, hier ist der Link zu der Veranstaltung und wir legen los mit der Inventur.

Sierra Milenario: Schöner, mehr und rauchiger

Gleich zwei Neuigkeiten rund um den Sierra Milenario Tequila haben wir heute im Angebot. Mit September zeigt sich die Flasche im neuen Look mit schmalerer Form und neuen Etiketten, darauf finden sich von nun an nämlich Infos zur Herstellung und Verkostung. Außerdem wird die Range bei Borco auch noch erweitert. Neben den Sierra Milenario Tequilas in den Stilen Blanco, Reposado und Extra Añejo kommen jetzt der Sierra Milenario Tequila Añejo, Milenario Café sowie der rauchige „Fumado“ bei Borco hinzu. Wir sagen ¡salud! und schenken ein.

Die Gewinner der Swiss Cocktail Championship in Thun

Heute mal ins Berner Oberland. Dort hat nämlich kürzlich das Finale der Swiss Cocktail Championships stattgefunden. Im Blickpunkt stand dieses Jahr das Thema „After Dinner Cocktails“. Reto Caduff konnte mit seiner Kombination aus Rum, Aprikosen- und Vanille-Karamellikör und etwas Whisky namens “Little Meermaid” die Jury überzeugen. Der Wettbewerb wird von der Swiss Barkeeper Union veranstaltet. Bei den „Aspiranten“ gewann Dominik Gyger aus Thun mit seinem L’Occitan Drink, Bruno Vanzan konnte seinen Titel in der Kategorie “Flair” erneut verteidigen und im alkoholfreien Feld holte sich Ivan Urech den ersten Platz. Wir gratulieren allen Gewinnern in den vier unterschiedlichen Kategorien!

Gewinnspiel: Mit Drambuie nach London reisen

Und zu gewinnen gibt es heute auch was: der Whiskylikör Drambuie verlost eine Reise zu Brass & Crimson in London für zwei Personen. Die Reise wird an den Tagen vom 7. bis zum 9. Oktober 2016 stattfinden, enthalten sind die Reisekosten für zwei Personen, die Hotelübernachtung für die zwei Nächte und die Tickets zu Brass & Crimson am Abend des 7. Oktober 2016. Das Ganze findet im Rahmen der London Cocktail Week statt. Hier gibt es mehr Infos zu Brass & Crimson.

Wie aber nun gewinnen? Einfach eine Mail bis zum 28. September 2016 (bis 23.59 Uhr) an verlosung@mixology.eu schicken mit dem Betreff “Drambuie presents Brass & Crimson in London” und am 29. September wird ein glücklicher Gewinner ausgelost. Wir wünschen viel Glück! Teilnehmer müssen über 18 Jahre alt sein und über gültige Reiseunterlagen verfügen.

Heute mal Down Under

In Australien, genauer gesagt in Sydney, wurden kürzlich die jährlichen Awards des Australian Bartender Magazine vergeben. Die Awards gingen in diesem Jahr bereits in ihre 16. Runde und die Preisträger werden durch Mitglieder der Bar-Industrie bestimmt. Insgesamt gibt es 30 Kategorien, darunter unter anderem das “Training Program of the Year”, “Best Small Bar” und “Best Bar Food”. Insgesamt werden die Preise recht kleinteilig vergeben, so werden innerhalb der Kategorien “Bar of the Year” und “Cocktail Bar of the Year” Awards an die besten Bars der jeweiligen Bundesstaaten oder Territorien vergeben. Am stärksten ist Sydney unter den Preisträgern vertreten, aber auch Brisbane und Newcastle finden sich glückliche Gewinner. Hier geht es zu der gesamten Liste bei den Kollegen von Australian Bartender. 

Und nochmal London: Farewell, White Lyan?

Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her, dass Ryan „Mr Lyan“ Chetiyawardana mit seiner Konzeptbar White Lyan für einen global beachteten Paukenschlag in der Barszene sorgte. Der Grund: Im White Lyan gibt es trotz höchsten Qualitätsansprüchen all das, was eine Bar für viele Menschen ausmacht – Shaker, Rührgläser, Eis, Früchte oder das Scheppern des Eises beim Schütteln – einfach nicht. Denn das White Lyan serviert „house cocktails only“, und zwar „pre-batched“, also Drinks, die zuvor millilitergenau vorgemischt und auf Flaschen gezogen werden.

Viel wurde seinerzeit über dieses Konzept geschrieben, und zwar meist in höchsten Tönen des Lobes. Denn neben den offensichtlichen Vorteilen – laut Chetiyawardana hat der Gast mitunter innerhalb von 10 Sekunden seinen perfekt abgestimmten Drink in genau der richtigen Temperatur vor sich stehen – war der Bruch mit der Vorstellung des einst minderwertigen „Bottled Cocktail“ Schluss. Das White Lyan definierte die Idee vom Cocktailtrinken neu, mittlerweile gibt es einige Hauskreationen des „Lyan“ auch im regulären Handel zu kaufen, damit die Leute „Cocktails zu Hause trinken können, so wie Wein“ (Chetiyawardana).

Genau diese konzeptionelle Verengung scheint aber nun für den Macher und seinen Kompagnon Iain Griffiths zum Fluch zu werden. Daher wird das White Lyan in den kommenden 50 Wochen insgesamt mit 5 jeweils 10 Wochen lang präsentierten Karten mit dem Bottled Cocktail-Prinzip brechen und danach schließen – nur um an selber Stelle, dann aber unter neuem Namen und mit völlig neuer Idee wieder zu eröffnen. Aber das White Lyan, wie man es kennt, wird es nicht mehr geben, bestätigt Griffiths in einem Gespräch mit dem britischen Branchenmagazin Imbibe. Man habe besonders durch die zweite Bar Dandelyan gemerkt, dass die Idee das White Lyan auf lange Sicht für keinen Beteiligten spannend oder durchhaltbar sei, vor allem möchte man nicht zu einem Museumsobjekt verkommen. Vielmehr wolle man mit weiteren konzeptionellen Ideen zeigen, wie sich der Bar-Begriff noch in andere Richtungen dehnen lässt. Mit der neuen Karte namens „Heaps Primal Bro“ wird der Überganz zur Auflösung des Konzeptes eingeleitet, es werden vier weitere Schritte folgen. Wir sind jetzt schon gespannt, welchen Einfall Londons umtriebigster Barbesitzer im nächsten Herbst präsentieren wird und lesen derweil den ausgiebigen Bericht bei den englischen Kollegen.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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