roku gin

Inventur am 6. August 2017

News 6.8.2017

Der Roku Gin kommt auf den Markt, die Freimeister stellen den Curaçao vor und bald gibt’s eine Runde Tiki By The Sea in Italien. Die neueste Inventur ist endlich da!

Adios, Mayahuel! 2009 eröffnete die mittlerweile weltberühmte Mayahuel Bar im New Yorker im East End. Und wie keine andere brachte sie die Agave auf den Schirm der Barbesucher im Big Apple. Jetzt macht die Bar am 8. August 2017 zu, wie sich herumgesprochen haben dürfte. Bei den Kollegen von Liquor.com gibt es eine Art Nachruf, der die gewichtige Frage beleuchtet „Did the pioneering tequila and mezcal bar change American drinking forever?”. Hier entlang bitte – wir legen derweil mit der Inventur los.

Gar nicht blau!

Vom Freimeister Kollektiv gibt es Neues! Florian Faude von Faude feine Brände aus Bötzingen am Kaiserstuhl hat sich für das Kollektiv abermals des Themas Curaçao Triple Sec angenommen. Ergebnis der Zusammenarbeit ist der Curaçao 618. Kurzer Grundkurs, was war doch gleich Curaçao? Der wird aus einer Bitterorangen-Unterart von der karibischen Insel Curaçao gewonnen. Bei Faude kommen neben besagten getrockneten Curaçaoschalen auch Bitterorangen und Grapefruit zum Einsatz, auf einen Liter des Zitrusgeistes kommen 20 g Demerara-Vollrohrzucker. Damit liegt der „618“ mehr als deutlich unter der Mindestmenge für Liköre, die bei 100 g auf einen Liter liegt. Eigentlich ist der Curaçao also gar kein Curaçao. Schmackhaft und hoch aromatisch ist er aber dennoch, wie wir schon selbst feststellen konnten. Für 24 Euro ist man dabei, zu holen gibt es den guten Stoff im Online-Shop der Freimeister.

Roku Gin: Japan in Deutschland!

Und wo gerade bei „neu“ sind: Beam-Suntory bringt den Roku Gin, der in der Osaka Distillery gebrannt wird und vorerst nur in Japan erhältlich war, jetzt auch zu uns nach Deutschland, ebenfalls nach Taiwan und auf den südostasiatischen Markt. Kosten soll der Roku Gin rund 25 Euro, für die man 43 Umdrehungen bekommt. Unter den Botanicals tummeln sich neben acht „traditionellen Gin Botanicals“ auch die Japanische Kirschblüte  – klar –, Yuzu-Schale, Sencha-Tee, Sansho-Pfeffer und Gyokuro-Tee. Zu kaufen wird der Roku Gin ab September dieses Jahres sein. Dann mal: Kampai!

Nicht Manchester, sondern Tiki By The Sea!

Ein ganz besonderes Schmankerl, um im frühen Herbst noch einmal Sommersonne in die Bartenderherzen zu zaubern, haben sich u.a. die Produzenten von Avuá Cachaça, Macchu Pisco und Polugar ausgedacht: Die 2014 in den USA erstmals veranstaltete „Tiki By The Sea“-Reihe kommt erstmals nach Europa! Vom 17. bis 19. September laden die Veranstalter insgesamt 30 Bartender aus Italien, Frankreich, Deutschland, Spanien und den Niederlanden zur ersten europäischen Ausgabe im malerischen Küstenort Fregene nahe Rom ein.

Der Gedanke hinter Tiki By The Sea: Im Gegensatz zu einem reinen Brand-Event wollen die Ausrichter mit dem Event ein echtes Verständnis für die Gattung „Tiki” lehren und vermitteln. Denn Tiki ist in den Augen vieler Menschen weit mehr als viel Rum gepaart mit Südseetrash. Dazu bietet Tiki By The Sea ein vielseitiges Programm mit Tastings, Vorträgen und Workshops – und sicherlich einigen Drinks am Strand. Als Redner stehen u.a. fest: Ronan Collins (Dandelyan, London), der Tiki-Kenner, Filmemacher und Fotograf Jochen Hirschfeld (München), Elias Stergionopolous (Baba Au Rhum, Athen) und der US-Tiki-Held Brother Cleve (Boston).

Und ja, ganz ohne eigenes Zutun kann man nicht teilnehmen: Der Bewerbungsprozess läuft über eine Befragung per Google-Doc, durch die man sich aber innerhalb weniger Minuten arbeiten kann. Aus allen Einsendungen wählen die Veranstalter dann die 30 Teilnehmer, die in die Villa in Fregene einladen werden. Die Anreise übrigens muss selbst gezahlt werden, doch der Gehalt der Veranstaltung scheint das durchaus zu rechtfertigen. Bewerbungsschluss ist am 10. August 2017. Viel Glück, vielleicht sehen wir uns dort!

Kein Müll

Über die Zukunft und den Status Quo der Zero-Waste-Bewegung hinter der Bar geht es beim Hong Kong Tatler. Da kommen unter anderem Ryan Chetiyawardana vom Londoner Super Lyan und der Dandelyan Bar zu Wort, direkt neben Vijay Mudaliar vom Native in Singapur und Prem Shireesh vom On Dining and Lounge in Hong Kong. Was die drei vereint? Sie sind Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit und beim bedachten Umgang mit Zutaten bis zur ökologisch durchdachten Bareinrichtung. Hier geht es zum ganzen Artikel und in eine Welt zwischen Zitronenschalen und Untersetzern aus Bambusblättern.

Photo credit: Foto via Wikimedia.

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