Atsushi Suzuki

Inventur am 9. Juli 2017

News 9.7.2017

Atsushi Suzuki gewinnt die Chivas Master 2017, die Salut! Bar feiert Geburtstag und wir sinnieren darüber, was genau der Diageo-Casamigos-Deal eigentlich bedeutet. Die neuste Inventur ist da, um den Sonntag zu verschönern.

Geburtstagsfeiern mögen wir ja sehr gerne, und daher legen wir in dieser Woche den Ehrentag der Salut! Bar in Berlin an die Herzen unserer werten Leser. Am 23. Juli 2017, ein Sonntag, wollen die Betreiber der Barinsitution gemeinsam mit ihren Gästen, aktuellen und ehemaligen Bartendern die Gläser erheben und anstoßen. Auf weitere zehn Jahre, ach was, hundert Jahre.

Japaner Atsushi Suzuki wird Chivas Masters 2017  – Basel zeigt in Tokio erneut auf

Sushi am Fischmarkt, Einkauf in der Küchen-Straße „Kappabashi‘“ und eine Extra-Schicht am Teppanyaki-Grill – das vierte Chivas Masters-Weltfinale tauchte die 15 Teilnehmer tief in die japanische Gastrokultur ein. Drei Challenges später standen die fünf Besten fest: Hyacinthe Lescoët (Mary Celeste, Paris), Adam Schmidt (PDT, New York), Lokalmatador Masato Sakurai (Bar Kusama, Tokio), der ebenfalls aus Japan stammende, aber für China antretende Atsushi Suzuki (Sober Company, Shanghai) und der Schweizer Roger Grüter (Angels‘ share, Basel). Die Stadt am Rhein hat momentan einen Lauf bei Wettbewerben!

Im Finale trat Roger wie alle anderen vier Sieger mit je zwei ausgeschiedenen Kollegen an, um Erde, Feuer, Luft, Himmel und Wasser mit einem zugelosten Chivas-Whisky in einen „elementaren“ Drink zu verwandeln. Wouter Bosch (Rosalia’s Menagerie, Amsterdam) und Puerto Ricos Abner Barrientos (Caneca Cocteleria Movil, San Juan) standen ihm beim Champagner-getoppten „Ultis“-Cocktail zur Seite. Am Ende hatte aber der „Himmelsdrink“ von Azushi Suzuki die Jury auf seiner Seite. Unvergessliche Eindrücke – etwa der Einsatz von Deutschlands Teilnehmer Daniel Huggins (Auroom, München) als Baum im französischen Team – nahmen aber alle aus Tokio mit nach Hause. Und aus Schweizer Sicht lässt sich noch ein „uusinnig guät“ ergänzen!

Ganz schön viel Geld

Wir erinnern uns – vor einer Woche wurde bekannt, dass Diageo sich für eine gute Milliarde die Tequilamarke Casamigos von niemandem geringerem als dem Schauspieler George Clooney einverleibt hat. So viele Nullen, schon ganz schön viel Geld.. Nun hatten wir alle genug Zeit darüber nachzudenken und für The Spirits Business hat Adrian Clarke, Gründer einer Investmentgesellschaft und Shareholder bei Bacardi, seine Gedanken zu dem Deal niedergeschrieben. Kann Casamigos mit den Erwartungen des Spirituosengiganten überhaupt mithalten? Kommt Hyperinvestemnt, eigentlich eher aus dem Silicon Valley bekannt, nun auch in der Schnapsbranche an? Seine Gedanken zu dem Thema finden sich hier.

Licor 43 sucht

Lust auf Wettbewerb? Und auch noch Lust auf Kaffee? Na dann mal fix bewerben für die Licor 43 Competition. Die Bewerbungsfrist läuft seit 6. Juli 2017 und hier ist der spanische Likör auf der Suche nach Deutschlands “Most Passionate Barista”. In die Drink-Rezepturen muss neben Licor 43 eine Kaffeezutat gelangen – das reicht von Filterkaffee bis Cold Brew. Dann schön beim Cocktailmachen filmen lassen, einreichen und mit etwas Glück beim Deutschlandfinale in berlin und etwas mehr Glück beim internationalen Finale in Barcelona mit dabei sein. Salud!

Was können Bier-Sommeliers?

“Thomas Gottschalk und der Bier-Sommelier haben eines gemeinsam: sie sind Entertainer. Der eine wirbt für Goldbären, der andere promotet – nicht immer – goldenen Gerstenkaltsaft.” Bei unserem brandneuen Schwestermedium Bier, Bars & Brauer geht es um den Sinn und Unsinn einer Ausbildung zum Bier-Sommelier. Markus Orschiedt fragt nach, was genau eigentlich bei der Doemens Akademie, die genau eine solche Ausbildung anbietet, passiert und was genau es bedeutet, dass sich der Begriff Sommelier rechtlich nicht schützen lässt. Hier entlang bitte, wir empfehlen ein schön kühles Bier zur Lektüre.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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