rumfest

Inventur am 1. Oktober 2017

News 1.10.2017

Das Rumfest in Berlin, die Suche nach dem besten Negroni, die Tales of the Cocktail-Gründer ziehen sich zurück und Francis Ford Coppola macht nun Schnaps.

Die Tickets für den Bar Convent Berlin 2017 sind ausverkauft, das ist in dieser Form und zwei Wochen vor Veranstaltung ein absolutes Novum. Wir fühlen mit jedem, der sich zwar einen Flug nach Berlin, aber noch kein BCB-Ticket gekauft hat. Leider können wir da wirklich nicht weiterhelfen. Wir wurden in der Redaktion in der vergangenen Woche an allen Ecken und Enden nur so mit Anfragen nach Tickets überrannt, wir haben allerdings wirklich keine zu vergeben. Und wir können an den Sicherheitsbestimmungen des „Station“-Geländes leider auch nichts ändern.

Allen, die dieses jahr leider zu spät dran waren und kein Ticket mehr bekommen haben, denen legen wir für die Woche drauf in Berlin das Rumfest am 14. und 15. Oktober 2017 ans Herz. Da gibt es noch Tickets für, und zwar hier.

Auf der Suche nach Negroniperfektion

Wie sieht der perfekte Negroni eigentlich aus? Klar, es ist ein Dreiteiler, das schränkt die Varianz und die Möglichkeiten ein – möchte man auf den ersten Blick meinen. In Wirklichkeit ist die Kombination aus Wermuth, Gin und Bitter ein Balance-Akt und die Optionen sind unzählbar viele. Beim Punch Drink Magazine hat man sich der Aufgabe, die beste Kombination zu finden, gestellt und probierte sich durch 20 eingereichte Rezepte von Bartendern. Auf den ersten Platz hat es in der Verkostung der Negroni aus dem New Yorker „Dante“ von Naren Young geschafft. Und der könnte kaum klassischer sein: auf 30 ml Bombay Sapphire kommen 22 ml Campari und nochmal 22 ml roter Wermut. Welche Alternativen es zu Campari gibt und wie eigentlich die Jeffrey-Morgenthaler-Variante geht – das wissen die Kollegen hier.

Ann und Paul Tuennerman tritt zurück

Die zwei Gründer der „Tales of the Cocktail“, Ann und Paul Tuennerman, treten beide aus ihren Führungsrollen der jährlichen Veranstaltung in New Orleans zurück. Melissa Young, vormals Director of Operations bei den Tales, wird die Nachfolge von Tuennerman als Präsidentin von TOTC antreten. Die Gründe, warum sich beide zurück ziehen, bleiben schleierhaft, ein Grund könnte der „Black Face”-Vorfall von Ann Tuennerman beim Mardi Gras dieses Jahres gewesen sein. Tuennerman hatte sich bei dem Fest schwarze Farbe ins Gesicht gemalt, das wurde live bei Facebook übertragen und sie wurde dafür öffentlich stark kritisiert. Ihr Mann, Paul, trat bereits kurz nach dem Vorfall von seinem Posten innerhalb der Tales zurück. Nachdem er dann vor rund einer Woche unverhohlen seine teilweise Rückkehr angekündigt hatte, gab es Protest sowie außerdem Rücktritte im „Diversity Council“ der Tales, den die Tuennermans nach dem Black-Face-Vorfall ins Leben gerufen hatten. Eins ist klar: Auch wenn die beiden Gründer nun als leitende Figuren zurückgetreten sind, so bleibt das Unternehmen Tales doch weiterhin ihr Eigentum. Welche Richtung die beiden nun einschlagen und was die Zeit nach den Tales für die Tuennermans bringen wird, ist ebenfalls nicht bekannt.

Coppolas Frauen

Francis Ford Coppola macht Filme und auch Wein im Napa Valley, wie so mancher Kenner schon weiß. Nun soll es damit aber gewesen sein, nein, denn Coppola hat sich von den Frauen in seiner Familie wie er selbst sagt inspirieren lassen und bringt eine neue Spirituosenreihe mit dem Namen “Great Women Spirits” auf den US-Markt. Bislang sind es drei an der Zahl, ein Brandy, ein und ein Vodka, alle drei nach Frauen benannt, die Großes vollbracht thaben. Der American Brandy ist nach der italienischen Mathematikerin Maria Gaetana Agnesi benannt, der Vodka nach der Fürstin Maria Walewska  und der Gin nach der Programmiererin Ada Lovelace. Für alle drei Produkte bildet Quellwaser von Coppolas Anwesen die Basis und die drei werden offiziell am 10. Oktober in San Francisco lanciert.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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