Inventur am 12. Februar 2017

News 12.2.2017

Über ein Cuvée, das es nicht hätte geben sollen, Fentimans wechselt den Deutschlandvertrieb und Jim Meehan hat ein Buch geschrieben. Heute mal wieder: Highlights über Highlights in der Inventur.

Heute ist die Braukunst Live! in München noch in vollem Gange – wir gratulieren übrigens den zwei Gewinnern eines Tickets, Lukas K. und  Tim H. – aber wir schauen bereits voraus, und zwar auf unsere Made in GSA Competition 2017. Denn es heißt: Auf die Plätze, fertig, los: am 20. Februar 2017, also in etwas mehr als einer Woche, startet endlich die Bewerbungsfrist für die fünfte Made in GSA Competition! Dieses Jahr findet das Finale am 29. Mai 2017 im wunderbaren Wien statt und wie immer dreht sich alles um Produkte aus Deutschland, Österreich und Schweiz. Hier geht zu allen wichtigen Infos, wir freuen uns auf Eure Bewerbungen.

Bitte keinen Mezquila!

Sie mögen Tequila, aber Mezcal eigentlich gar nicht so, weil ist ja schon ziemlich rauchig und so? Klasse, dann hat Adam Levine – genau, der von Maroon 5 – was für Sie. Und zwar den, jetzt festhalten: Mezquila. Ein Cuvée , wenn man so will, aus Tequila mit Mezcal, den er jetzt mit Samy Hagar der Band Van Halen auf den Markt bringt. Letzterer ist übrigens schon länger im Agavengeschäft, so ist er bereits seit 1996 Teilhaber der Tequilamarke Cabo Wabo. Nur knackige 55 US-Dollar soll das Mixgetränk kosten, das erstmal auf dem amerikanischen Markt lanciert wird. Unser Lieblingspart der ganzen Geschichte ist übrigens, wie die beiden auf die brillante Idee kamen: Die Geschichte lautet nämlich folgendermaßen, man saß gemeinsam in Cabo, Mexiko, an der Bar und schüttete einfach mal Tequila und Mezcal zusammen. Beide waren krass überzeugt vom Ergebnis und der Erleuchtung “a new product” erfunden zu haben. Wenn doch alles im Leben so einfach wäre.

Fentimans-Vertrieb wechselt

Bienvenido a Moreno! Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Vertrieb der britischen Fillermarke Fentimans nun komplett in den Händen von Moreno für Deutschland liegt. Bis Ende Januar war Fentimans in gemeinsamer Hand von Moreno und Schneider & Levi, nun agiert eben Moreno als alleiniger Generalimporteur für Fentimans.

Meehans Tipps, um ein besserer Gastgeber zu werden

Bei den Kollegen von Lucky Peach gibt uns Jim Meehan einen Einblick in sein Buch, das ab Oktober dieser Jahres zumindest in Originalsprache in den Handel kommen wird. Es heißt “Meehan’s Bartender Manual”, in dem Exzerpt geht es zunächst um Etikette und den richtigen Umgang mit Gästen. Hier geht es vor allem um die Wichtigkeit, seine Gäste zu grüßen, egal, womit man gerade beschäftigt ist, und den strategisch richtigen Umgang mit Reservierungen. Wir erfahren auch mehr über die Herkunft Meehans und inwieweit Etikette und das Gastgebertum ihn bereits beim Aufwachsen geprägt haben. Hier gibt es den Blick ins Buch und wir freuen uns jetzt schon auf den Oktober.

Von der Ganzheitlichkeit: Sprit und Filler aus einem Guss

Geht es um den hauseigenen Filler eines Spirituosenherstellers, denken wohl die Meisten erst einmal an den Klassiker von Gosling’s: Der Rumbrenner von den Bermudas, der sich in den USA den Dark’n’Stormy mit einem Trademark hat schützen lassen, lässt direkt in den USA unter gleichem Label ein – natürlich und angeblich perfekt auf die Bedürfnisse des Drinks abgestimmtes Ginger Beer herstellen.

Dass dieses Modell peu à peu Schule macht und in Zukunft noch weit gängiger werden könnte, beleuchtet der Spirituosen- und Bar-Experte der New York Times, Robert Simonson, in einem Beitrag. Er geht nicht nur auf wirtschaftliche Aspekte der Doppelproduktion ein, sondern lässt auch die Produzenten und ihre unterschiedlichen Beweggründe zu Wort kommen. Im Reigen der großen internationalen Player erwähnt Simonson übrigens auch einen jungen deutschen Gin-Hersteller. Und, wer weiß: Vielleicht gibt’s ja bald tatsächlich Soda von Stolichnaya?

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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