INVENTUR AM 12. MÄRZ 2017

News 12.3.2017

Wie ist man eigentlich ein guter Gast? Und warum wartet der Geheimtipp unter den Whiskeys in einer etikettenlosen Flasche? Wir sind wieder da, ganz recht. Inventur-Zeit!

Nosh! Das ist der Name der ersten der Jewish Food Week, die vom 19 bis 26. März 2017 an unterschiedlichen Spots in der Hauptstadt stattfinden wird – und die legen wir ans Herz aller Berliner! Eine der zwei Organisatorinnen ist unsere Autorin Liv Fleischhacker, die andere Laurel Kratochvila von Fine Bagels. Das Programm umfasst neben Lesungen, einem Jewish Breakfast Market und einer Klezmer-Party in Neukölln auch jede Menge Dinner-Veranstaltungen. Hier geht es zu der Seite der Jewish Food Week und hier haben die zwei Veranstalterinnen dem Magazin „Das Filter“ ein Interview gegeben.

Geheimes kalifornisches Gold

Schonmal von California Gold gehört? Nein? Wir, bevor wir den Artikel von den Kollegen bei Punch Drink gelesen haben, auch nicht. In kurz und knapp: „California Gold“ ist ein Whiskey-Blend von jemandem namens Danny Strongwater (nicht sein wirklicher Name), der bei den unterschiedlichsten Verkostungen alle Whiskeys aus Häusern wie Van Winkle, Buffalo Trace und Willett in den Schatten stellt. Aber wer ist dieser Danny Strongwater, der seinen eigenen Whiskey-Blend in etikettenlose Flaschen abfüllt und offenbar sehr gut dabei ist?

So gut, dass ein regelrechter Hype um California Gold entstanden ist, der nur dadurch geschürt wird, dass Strongwater höchstens zehn Flaschen pro „Batch” abfüllt und die auch nur an Interessierte verkauft, von denen er weiß, dass diese den Whiskey dann nicht hochpreisig weiterverkaufen? Aaron Goldfarb hat mit ihm gesprochen, und um es gleich zu sagen: die genaue Zusammensetzung verrät er natürlich nicht. Nur, dass ein Buffalo Trace Barrell Strength die Basis bildet. Hier geht es zu dem ganzen Artikel.

Ein guter Gast sein

Für das Bloomberg-Magazine hat Jim Meehan (u.a. PDT Bar in New York und Mitgründer von Banks Rum) in exakt neun Punkten zusammengefasst, was aus einem Bar-Gast einen guten Bar-Gast macht. Zum Beispiel sollte man den Bartender nicht fragen, was der denn gerne trinkt, denn darum geht’s ja nicht. Es geht darum, was man als Gast gerne haben möchte. Außerdem empfiehlt er einen bestimmten Prozentsatz an Trinkgeld und weist darauf hin, dass man besonders bei Hauskreationen nicht auf eine bestimmte Lieblinsspirituosenmarke bestehen sollte, da dadurch die Komposition des Cocktails schlicht und einfach aus dem Gleichgewicht gebracht werden könnte. Hier geht es zu der kompletten Liste und wir legen die einfach mal ans Herz, denn man lernt ja nie aus. Auch nicht als Bar-Gast.

Es geht um die Traube: Natural Wine in Berlin

„Wein aus biodynamischer Herstellung und mit besonderem Geschmack erreicht langsam, aber sicher, den deutschen Markt. Und somit auch die Gastronomie. In Berlin haben 2016 mehrere Naturweinbars eröffnet. Wie funktionieren sie, was ist anders als in der klassischen Weinbar?” Heute soll es mal um die Traube und das aktuell sehr heiße Thema Natural Wine – auch Vin Naturelle, Naturwein oder Orange Wine genannt – in Berlin gehen. Dazu schauen wir zum Nomyblog, denn da hat Jan Peter Wulf über die Natural Wine Bars der Hauptstadt geschrieben und gibt einen Überblick über dieses sehr aktuelle Thema, hat mit den Besitzern der Bars wie Jaja und Wild Things gesprochen und berichtet über seine Erfahrungen.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

Schreibe einen Kommentar

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Ähnliche Artikel