Inventur am 18. September 2016

News 18.9.2016 1 Kommentar

Wir sind zurück! Und zwar mit dem Berghain, Schweizer Gin und ein paar mehr Nachrichten aus Österreich. Willkommen an diesem Sonntag!

Jaaa, es ist noch ein bisschen hin. Wir wissen schon. Aber dennoch: der Bar Convent Berlin eilt mit seiner 10. Ausgabe in Windeseile heran und wir empfehlen jetzt schon einmal die Karten zu sichern. Und zwar hier. Mit der erhalten auch alle den Eintritt für umsonst am Abend zuvor für den MIXOLOGY MARKET. Der findet am 10. Oktober 2016 ebenfalls in der Station Berlin statt. Soviel dazu, wir wollen allerdings erst einmal über das neueste vom neuen in der aktuellen Inventur sprechen.

Berghain ist bedeutsam

Ach dieses Berlin, man muss es lieben. Einer der Gründe, ist dass der weitreichend bekannte Club Berghain aus Steuersicht nun den gleichen kulturellen Status hat wie etwa ein Konzerthaus oder andere kulturelle Einrichtungen ähnlicher Art. Jetzt wird hier also mit nur 7 Prozent versteuert anstatt, wie in anderen “Unterhaltungseinrichtungen”, mit 19 Prozent. Für den Guardian hat Philip Oltermann einen lesenswerten Artikel geschrieben, in dem er auch gleich die Argumentation darlegt, wie das Berghain seinen Status geändert hat. Ein Hinweis: der Komponist Mahler wird herangezogen.

Endlich eigene Destillerie: nginious! bekommt ein Heim

Endlich zuhause! Der Schweizer Gin nginious! hängt sein Wanderleben an den Haken und bezieht nun eigene Räumlichkeiten. Und zwar im wunderschönen Basel. Dank Crowdfunding kann nun die “Liquid Spirit Distillery” bezogen werden. Momentan gibt es vier verschiedene Sorten der 2014 gegründeten Schweizer Gin-Marke, mit 2017 soll es eine nagelneue fünfte geben. Einfach um die Destillerie im historischen Baseler Aktiengebäude zu zelebrieren. Das erste Produkt aus der Destillerie wird allerdings der nginious! Distiller’s Cut Magnum sein, der auf 3.000 Flaschen begrenzt ist. Wer mit den knapp 200 Schweizer Franken für eine der 1,5-Liter Flaschen die Destillerie unterstützt, bekommt das Fläschchen sogar personalisiert und darf sich per Gravur auf der Brennanlage verewigen. Na, wenn das nichts ist. Hier gibt es mehr Informationen.

Pyraten für Tholey

Hoti ist jetzt bei Schneider & Levi. Wer ist Hoti? Das ist der Zen-Schutzpatron für Kinder und Bartender (ganz recht, gute Kombination), der die Flaschen des Pyrat Rum ziert. Der Pyrat XO Reserve ist ab sofort im Sortiment des in Tholey ansäßigen Unternehmens. Der XO Reserve ist ein Blend karibischer Rums, die 15 Jahre in Fässern ruhen. Der Guyaner reiht sich im Portfolio unter anderem neben The Ostholsteiner ein, der ebenfalls seit Kurzem bei Schneider & Levi ist, und 1800 Tequila. In dieser Gesellschaft gefällt es Hoti ganz sicher.

Blogger übernehmen die Bar

Ist das die Zukunft? Kaum ist der Bartender aus dem Haus, stehen die Blogger am Shaker. Zumindest in der Wiener „Barrikade“, in der Hubert Peter vom 21. bis 24. September 2016 fehlen wird. Statt dem Neo-Fischer von Sardinien wird die Bar in der Siebensterngasse 21 täglich ab 17 Uhr von den Drink-Bloggern Oliver Cerny und Benedikt Steinle (schoentrinken.at) und den Augsburger Gin-Produzenten Christoph Steinle und Johannes Wunderlich (August Gin) bespielt. Während Cerny und Steinle vor allem auf selbstgemachten Wermut und Negroni vom Fass setzen, wird die eigens für das Pop-up aus Deutschland angereiste Combo Steinle und Wunderlich bekannte Cocktail-Klassiker anbieten – zubereitet mit ihrem Gin und eigenen Tonic.

Mit „Becker-Tours“ auf die Rum-Insel

Herum-reisen kann man ja immer und überall, aber „German Rum Ambassador“ Dirk Becker bittet vom 2. bis 10. Dezember 2016 zur Rum-Reise. Und die führt nach Mauritius, wo seit dem 17. Jahrhundert Zuckerrohr angebaut wird – und das nicht zu knapp: 80% der landwirtschaftlich genutzten Fläche der Trauminsel sind damit bestückt. Die 9-tägige kulinarische Tour (ab 2.600 Euro/Person) führt natürlich in die Geschichte des Rum-Brennens ein (u. a. im Museum „Aventure du Sucre“ und der Zuckerplantage Saint Aubin). Gewohnt wird bei der von Reiseservice Africa angebotenen Reise in Vier- und Fünf-Stern-Hotels. Aber natürlich wird mit Becker, dem Veranstalter des German Rum Festival Berlin, auch eifrig verkostet werden.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

Ein Kommentar

  1. Jens Müller

    Blogger, Semi-Professionelle und Hobby-Bartender gabs und gibt es doch schon immer auch aktiv in der Szene. Auch in den Finals der „großen“ Wettbewerbe finden sich doch genug solcher Leute. Und ich finde das gut. Alles easy. Ob es jetzt ein neuer „Takeover“ ist? Naja…

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