Inventur am 23. Oktober 2016

News 23.10.2016

Heute stoßen wir an mit Bio-Champagner und dem „besten Whiskey“ der Welt. Außerdem planen wir unsere Reise zur Finest Spirits nach Wien (!) und freuen uns über einen Nachwuchswettbewerb für Gastronomen.

In Berlin und ebenso unzufrieden mit dem Oktobernebel wie wir? Na, dann steuern Sie dem doch genau wie wir entgegen mit ein bisschen Aperitivo-Kultur. Vier Wochen lang gibt es nämlich in der Diderot Bar im Prenzlauer Berg ein PopUp-Konzept von Martini, das sich dem Thema verschrieben hat. Am 10. Oktober 2016 ging es bereits mit der Riserva Vermoutheria los und noch bis zum 4. November 2016 hat das „Caffè Torino“ geöffnet. Von Donnerstag bis Samstag wird da von jeweils 16 bis 22 Uhr bei Snacks mit leichten Drinks angestoßen. Fast so gut wie ein kurzer Italienurlaub, fast. Und nun geht es los mit unserer Inventur.

Simply the Best: Booker’s Rye – sagt Jim

Jim Murray hat gesprochen. Oder eher: seine Meinung niedergeschrieben und zwar in der jährlichen “Whisky Bibel”, wie er sein Werk wenig bescheiden nennt. Und die Jünger horchen auf: denn den ersten Platz als “World Whisky of the Year” für 2017 holt sich der Booker’s Rye aus dem Hause Beam-Suntory. Der gute und jetzt auch ausgezeichnete Tropfen ist für schmale 300 US-Dollar zu haben, aber echten Jim Murray-Anhängern dürfte da kein Preis zu hoch sein. Der Rye stammt aus der Ideenschmiede von Master Distiller und Beam-Familienmitglied Fred Noe und er bringt auch noch gleich eine anrührende Geschichte mit. Die Fässer dieses Whiskey, der im Mai dieses Jahres auf den Markt kam, wurden von Freds Vater Booker Noe im Jahr 2003, ein paar Monate vor dessen Tod, höchstpersönlich ausgesucht. 13 Jahre, einen Monat und 12 Tage ruhte der Rye dann in Bookers liebstem Warehouse, bis er schließlich mit 68% Vol. seinen Weg in die Flasche fand. Die Preise dürften nun, nach der Auszeichnung, in die Höhe schießen. Ein kurzes Browsen verrät: wir liegen mittlerweile schon bei rund 500 Euro für eine Flasche. Luft nach oben – also schnell sein!

Feinste Geister jetzt auch in Wien

Die Finest Spirits in München kennen wir schon, nun ist es in diesem Jahr an der Zeit, eine Schwesterveranstaltung der Spirituosenmesse über die Grenzen hinweg von der Isar in die Donaumetrople zu entsenden. Ganz recht, in diesem Jahr gibt es die erste Finest Spirits in Wien. Und das an den Tagen vom 25. und 26. November 2016. Die Türen und Tore öffnen sich für alle Spirituosenfreunde um 16 beziehungsweise 14 Uhr, bis um 22 Uhr jeweils wieder Schluss ist. Die Tickets kosten im Vorverkauf 20 Euro und inkludieren je drei Gutscheine für Cocktail- oder Spirituosen-Proben. Mit Jetons kann nach den dreien weiter verkostet werden. Das ganze geschieht in Kollaboration mit dem Falstaff Magazin und dem Großhandel Del Fabro, hier gibt es weitere Infos. Wir sehen uns in ein paar Wochen in Wien.

Grüner Champagner von Lanson

Im Hause Lanson wird es grün: seit Kurzem gibt es den Lanson Green label, einen Bio-Champagner. Die Chardonnay-, Pinot Noir- und Pinot Meunier-Trauben stammen von biodynamisch bewirteten Parzellen im Marne-Tal. Dort werden kaum Maschinen eingesetzt und zum Düngen nur organischer Kompost verwendet. All das und das französische Bio-Sigel „Agriculture Biologique“ machen den Lanson Green Label zum ersten Bio-Champagner von einem der großen Traditionshäuser überhaupt. Zu haben ist er für rund 50 Euro, und sogar das Etikett ist aus recyceltem Papier. Wir sagen: Chapeau und Santé!

Nachwuchskonzepte gesucht

Es geht in die zweite Runde für den Gastro StartUp-Wettbewerb mit Tim Mälzer und einem Finale auf der Internorga in Hamburg im kommenden Jahr. Noch bis 31. Dezember 2016 können sich Nachwuchs-Gastronomen, die mit ihrem Betrieb ab dem 1. September 2015 gestartet sind (oder solche, die es bis zum Jahresende noch mit einer guten Idee im Gepäck in die Gastronomie starten wollen). Zu gewinnen gibt es 10.000 Euro für das beste Konzept, sechs Finalisten stellen bei der Internorga am 17. März 2017 ihre Konzepte in einem fünfminütigen Vortrag vor und das Fachpublikum vor Ort entscheidet über den Gewinner. Im letzten Jahr holte sich das La Cevi in Frankfurt, ein Restaurant mit kreativer peruanischer Küche, den ersten Platz. Hier gibt es mehr Informationen zu dem Wettbewerb.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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