Inventur am 25. Januar 2015

News 25.1.2015

Leichte Vergrößerungen in Portland, ein Fotowettbewerb von HirschRudel, der Siegeszug des Mezcal, und wo Galander seit Kurzem in Berlin seinen Schnapsladen eröffnet hat. Das und so einiges mehr steht heute in der Inventur.

Oh, das war eine anstrengende Woche hier in Berlin. Die Fashion Week hat ihre Spuren hinterlassen, jede Nacht gab’s irgendwo in der Stadt zwei bis zwanzig unterschiedliche Party-Optionen. Heute lassen wir es also wieder etwas geruhsamer angehen, lehnen uns zurück und werfen einen Blick auf einige Geschichten aus der Bar- und Spirituosenwelt.

1) Go Big or Go Home

Portlands Eastside Distilling Company hatte es sich auf die Fahnen geschrieben, ihre exklusiven Spirituosen – darunter Bourbon, Vodka, Likör – in Kleinstauflagen und auf Grundlage ausschließlich lokaler Rohstoffen zu produzieren. In diesem Jahr soll die 2009 gegründete Firma nun flächenmäßig ums fast 20-fache vergrößert werden.

Die Produktion soll in des gar um den Faktor 150 (!!) erhöht werden. Damit wäre die Eastside Distillery die größe “Craft”-Brennerei im Nordwesten der USA. Aber – heißt das dann noch “Craft”? Der CEO der Distillerie gibt im Gespräch mit The Spirits Business an: „Die neue Produktionsstätte reflektiert unsere Leidenschaft für die Herstellung von Premium Craft Spirituosen.“ Na dann.

2) “Mein schönster HirschRudel Moment”

Der Kräuterlikör HirschRudel veranstaltet zur Feier seines 1000. Facebook-Fans einen Fotowettbewerb. Thema ist das oben genannte und einzureichen sind die Fotos der Fans entweder via Email an redaktion@hirschrudel.com oder hochzuladen auf der Facebook-Seite des Likörs. Bewerbungsfrist ist der 20. März 2015 um 12.00 Uhr.

Teilnehmen kann jeder über 18 Jahre. Die zehn besten Fotos werden von einer internen Jury ermittelt und erhalten einen Geldpreis in Höhe von 50 €. Wir wünschen gutes Gelingen.

3) Durstig?

Lust auf einen Drink, aber kein Bartender ist in der Nähe? Ab jetzt absolut kein Problem mehr. Die richtigen Arbeitstechniken werden bereits auf verschiedenen YouTube-Kanälen vorgestellt, die Zutaten erhält man im gut sortierten Einzelhandel, und wie man alles kombiniert, zeigt die „Perfect Drink App“. Der Benutzer stellt den im Packet enthaltenen Shaker auf die mitgelieferte Waage und fängt an einzuschenken.

Die App auf dem Mobiltelefon verbindet sich dabei mit einer Waage und gibt nach dem entsprechenden Gewicht einer Zutat die Menge an. Laut Hersteller sind bereits 300 Rezepte vorprogrammiert, es können aber auch welche vom Nutzer individuell kreiert werden. Die Smart-Waage kostet 79,99€ und ist über die Homepage des Hersteller bestellbar. Wer Lust hat, zu mixen, sich aber noch nie mit den Abmessungen zwischen Ounce, Spoon und Barlöffel zurechtgefunden hat, kann jetzt also aufatmen. Über einen Erfahrungsbericht freuen wir uns sehr.

4) Mezcal auf Platz 1

Der Del Maguey Mezcal erreicht Platz 1 auf dem “The World’s 50 Best Bars Brand Report 2015″. Bekannt ist die Liste für ihre Auswahl der 50 besten Trinkstätten weltweit. Nils Wrage berichtete im vergangenen Jahr.
Der Mezcal aus Mexiko durfte bereits in der Vergangenheit verschiedene Prämierungen entgehennehmen.

Die Produktpalette besteht aus verschiedenen regionalen Agavenbränden und soll die Vielfalt des Destillats widerspiegeln. Für Barmänner besonders interessant, der Del Maguey Vida, erhält sein Prädikat als erster, mixbarer Einsteigermezcal.

5) Der Galander Schnapsladen

Seit dem 06. Januar 2015 gehört zu Galander nun auch ein Spirituosenfachhandel, und zwar unmittelbar neben dem Galander Kreuzberg in der Großbeerenstrasse gelegen. Von Dienstag bis Samstag zwischen 14.00 und 20.00 Uhr hat der Galander Liquor Store geöffnet. Als kleine Eröffnungssoiree stoßen die “Schnapshändler” am Dienstag, den 3. Februar 2015 zwischen 14.00 und 20.00Uhr mit Freundes des Hauses und Gästen an. Auch davor ist natürlich bereits geöffnet, und wer vorbeischauen möchte, ist herzlich willkommen in der Großbeerenstrasse 54 in 10965 Berlin.

6) Im alten Stil

Wenn eine Bar mehr als 60, in Worten sechzig, Jahre allabendlich ihre Gäste begrüßt, hat sie sich nicht mehr als eine Erwähnung verdient. Wir senken an dieser Stelle unsere Köpfe und halten inne im Gedenken an ein Urgestein der Essener Gastronomie.

Die Royal Bar an der Alfredstraße stellt nach besagter Zeit ihren Betrieb ein. Tatsächlich verbarg sich hinter dem Namen “Bar” mehr als nur der Ausschank von Genussmitteln. Der Amüsement-Betrieb, auch bekannt als „Herren-Haus“, liegt an der Alfredstraße 1.

Die Hauptverkehrsader in Essen bescherte der Bar stets gute Besucherzahlen. Nachdem, wie berichtet, die Qualität der Unterhaltung immer mehr nachließ, entschloss sich der Betreiber einen kompletten Neuanfang zu wagen. Die Trinkstätte wird unter neuem Namen ihren Betrieb im Essener Stadteil Berghausen fortführen. Auf weitere 60 Jahre.

Photo credit: Frau via Shutterstock

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