Inventur am 29. Oktober 2017

News 29.10.2017

In der neuen Inventur geht es um Halloween in der Berliner Haifischbar, die Frage, wie Familienplanung und Gastronomie zusammengehen, und ein neues Werbeverbot in New York.

Stimmt ja, schon wieder Halloween. Wer sich am 30. Oktober 2017 in Berlin wiederfindet, dem sei die Haifisch Bar in Kreuzberg ans Herz gelegt. Dort wird mit viel Rum, guten Drinks und im Piratenkostüm in den 31. Oktober hineingefeiert. Prost!

Schwanger und Gastro?

Babies und Booze passen nicht wirklich gut zueinander, und so scheint das auch so mancher Arbeitgeber aus dem Gastgewerbe gleich zur Unternehmensphiliosophie zu erklären. Bei SeventyFiftyDaily ging es letzte Woche darum, wie sich Mutterschaft und ein Job in der Gastronomie miteinander vereinbaren lassen. In den Staaten ist der Hospitality-Sektor mit sechs Prozent einer der Bereiche, bei denen werdende Mütter die geringste Unterstützung vonseiten des Arbeitgebers erfahren. Brown-Forman ist laut dem Bericht ein Unternehmen, das mit insgesamt zwölf Wochen bezahltem Mutterschutz am besten abschneidet und als „Vorbild“ gilt.

Dabei ist das aus Sicht Deutschlands nicht einmal besonders beeindruckend, hier kann eine Frau mit ihrem neugeborenen Kind gut ein Jahr in Mutterschutz und Elternzeit gehen. Ein lesenswerter Artikel nichtsdestotrotz, der die Augen ob der widrigen Umstände in anderen Ländern öffnet. Vielleicht wird langsam Zeit, dass auch Arbeitgeber anerkennen, dass diese ganze Kinder-Sache doch ganz wichtig ist für den Fortbestand der Menschheit. Und dass da ein bisschen Support finanzieller und psychologischer Natur vom Arbeitgeber vielleicht doch nicht absurd, sondern eventuell ja auch wirtschaftlich langfristig sinnvoll sein sollte.

Schluss mit Werbung

In den New Yorker U-Bahnen ist ab 2018 Schluss mit Werbung für Alkohol! Damit darf nicht mehr nur kein Bier im öffentlichen Nahverkehr getrunken werden, nein, es darf auch nicht mehr beworben werden. Ausschlaggebend war der wachsende Druck auf die Stadt durch Gruppierungen, die befürchten, durch die Werbungen könnten unter anderem junge Menschen und Personen mit geringem Einkommen zum Trinken verführt werden können. So ist das nun also, Spirituosenhersteller reagieren empört, wir schließen uns den Kollegen von Food & Wine an und sagen: Wenn Werbung für Bier das Schlimmste ist, was Sie in der New Yorker U-Bahn zu sehen bekommen, dann hat die Stadt offenbar keine Probleme mehr.

Jim Meehan im Interview

Und wir bleiben zumindest thematisch im Big Apple – er ist Gründer der weltbekannten Bar „Please Don’t Tell“ in New York, Buchautor und hat kürzlich eine brandneue Bar in Chicago eröffnet. Jim Meehan hat dem Imbibe!-Magazine Rede und Antwort gestanden und verrät im ausführlichen Interview seinen persönlichen Lieblingsdrink sowie welches Wissen ihm seinerzeit bei der  Eröffnung des PDT sehr geholfen hätte.

Außerdem gibt er auch Einblicke in das Konzept seiner neuen Bar Prairie School und erklärt, was genau den „School“-Charakter der Bar ausmacht. Auf jeden Fall eine Leseempfehlungen für den heutigen Sonntag.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

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