Ron vacilón

Inventur am 3. Dezember 2017

News 3.12.2017

Weihnachtsstimmung in Schlepzig, Ron Vacilón bei Borco wir dürfen endlich Ginger Beer sagen und das Le Lion feiert an diesem Wochenende Geburtstag. Die neue Inventur ist da!

Zauberhafte Weihnacht in Schlepzig. Wer pünktlich zum zweiten Kerzerl noch ein bisschen mehr Festtagsstimmung vertragen kann, für den ist womöglich das Weihnachtsfest bei den Spreewood Destillers im lauschigen Schlepzig im Spreewald was. Am 9. und 10. Dezember geht es je um 10.30 Uhr los, es gibt Märchenstunden, Glühweinfahrten und so einiges mehr. Besonders hervorheben möchten wir für alle verantwortungsbewussten – und damit jeden – Besucher aus Berlin, den gratis Shuttleservice, der Besuchern aus Berlin angeboten wird. Cheers und wir wünschen einen schönen Sonntag.

Ron Vacilón: Kubanischer Zuwachs bei Borco

Seit vergangenem Frühjahr vertreiben die hamburger Importpezialisten von Borco bereits den kubanischen Ron Vacilón in die heimischen Bars. Nun bekommt die vierteilige Kern-Range Gesellschaft, und zwar in Form dreier lange gereifter Qualitäten, die sich besonders im Sipping-Segment ansiedeln sollen: Die „Luxury Range“ von Ron Vacilón mit Abfüllungen in den Altersstufen 15, 18 und 25 Jahre ist ab sofort hierzulande verfügbar.

Basis bildet, wie bei allen Sorten von Vacilón, das gleiche Melasse-Grunddestillat. Anders als bei vielen karibischen Rums müssen sich Bartender und Genießer auch nicht vor zweifelhaften Solera-Altersangaben fürchten: Die Age-Statements sind real und beziehen sich stets auf den jüngsten Bestandteil des jeweiligen Blends. Zu haben sind die drei „großen“ neuen Brüder des Standard-Portfolios von Ron Vacilón voraussichtlich für ca. 60, 100 und 200 Euro, wobei der 25-jährige limitiert abgefüllt wird. Seitens Borco rechnet man für die älteste Qualität mit einer Zuteilung von rund 1.000 Flaschen pro Jahr für den deutschen Markt, während der 15- und 18-jährige regulär angeboten werden.

Hamburg trägt dieses Wochenende grün

Die Weihnachtsmärkte der Hansestadt mögen uns suggerieren, dass Rot und Gold die aktuell wichtigsten Farben der Hamburger City sind. Doch das gilt nicht für Barflys und alle Bartender:  Grün ist die Farbe der Stunde, obwohl wir weder St. Patrick’s Day feiern, noch in New York oder Boston sind. Doch an diesem Wochenende zelebrierte die wegweisende Le Lion – Bar de Paris ihren zehnten Geburtstag.

Am 30. November 2007 öffnete die Bar unter der Ägide von Joerg Meyer erstmals ihre mit einer Klingel versehene Tür in der Rathausstraße 3 für den regulären Betrieb. Seither ist Meyers Bar mit nationalen und internationalen Preisen und Würdigungen geradezu überhäuft worden, er selbst zu einem der wichtigsten Meinungsmacher der globalen Community avanciert, hat die Bar zahlreiche wichtige Bar-Persönlichkeiten hervorgebracht und sind gefühlt eine Million Hektoliter Gin Basil Smash durch die durstigen Kehlen der „Löwen“-Gäste geflossen. Wer fragt da noch nach White Christmas oder einer Grünen Hochzeit, wenn es doch einen grünen Geburtstag zu feiern gilt? Wir von MIXOLOGY wünschen dieser an Einfluss kaum zu überbietenden Bar zum Jubiläum alles Gute!

Most-Hommage und Linzer Torte beim MIXLDN-Finale

Zum siebenten Mal sucht Beefeater Gin die beste flüssige Interpretation der Stadt London. Diesmal ging es um Interpretationen, die die Heimatorte der Teilnehmer in Bezug zur britischen Metropole setzen sollten. Und Österreich geht mit einer Linzerin ins Rennen, steht nach dem Finale von „MIXLDN“ in der Wiener OMU-Bar fest. Manuela Lerchbaumer servierte eine humorvolle Hommage an die „Mostschädeln“ ihrer Mühlviertler Heimat. Als Letzte in das Finale der besten sechs Austro-Mixologen gestartet, kombinierte die „Easy Bar“-Chefin Beefeater „24“ mit Apfel-Birnen-Shrub und Whisky-Likör von ihrem Landsmann Peter Affenzeller. Peychaud Bitters und Grapefruit-Schale gaben dem „Appear“ den letzten Schliff.

Vor der Jury – Master Distiller Desmond Payne, Vorjahressieger Konstantin Karvounis (5th Floor, Innsbruck) und MIXOLOGY-Autor Roland Graf – traten gleich drei Bartender aus der Stahlstadt an. Tom Hausknecht servierte Linzer Torte auf dem Stahlträger, Michael Kreuzer ließ das Marktgeschehen der Donau-Stadt von 1820 in seinem „Spruce, Apple, Nuts“ auferstehen. Lerchbaumer wird im Weltfinale im kommenden März Österreich gegen 34 weitere Nationen vertreten. Wo? Natürlich in London.

Endlich Beer trinken

Ein folgenreiches Urteil wurde unlängst im Landgericht München gesprochen: “Die Verkehrsauffassung zu dem Softdrink hat sich geändert, damit darf der Name ‚Ginger Beer‘ nun in Deutschland verwendet werden.” Sprich, den deutschen Konsumenten wird nun auch endlich offiziell zugetraut, dass sie ein Ginger Beer nicht für ein alkoholhaltiges Bier halten. Ausgezeichnet! Das Kammergericht Berlin hatte nämlich 2012 entschieden, dass Ingwerlimonaden in Deutschland nicht die international geläufige Bezeichnung Ginger Beer tragen dürfen, da der deutsche Konsument darauf mit Verwirrung reagieren könnte.

Goldberg schlägt als erstes zu und wird das Intense Ginger von nun an Ginger Beer nennen. Wir von MIXOLOGY werden kommende Woche in einem Artikel die Reaktionen der deutschen Softdrinkhersteller zu diesem Urteil abbilden und sagen so lange: Prost!

Photo credit: Foto via Shutterstock.

Schreibe einen Kommentar

Ähnliche Artikel