fentimans

Inventur am 30. Juli 2017

News 30.7.2017 3 comments

Fentimans in Dosen, Eis im Bier und Zahlen, bitte: Es ist endlich wieder Sonntag und wir sind zurück mit den Fragen und Antworten, die die Spirits-Welt bewegen. Prost!

Heute mal wieder etwas aus unserer beliebten Reihe „Ist das wirklich nötig?“: Im Chicagoer Hotel Conrad wird nun für knackige 95 US-Doller ein Whisky Drink angeboten, dessen besondere ”Garnitur“ eine Virtual Reality-Reise nach Schottland darstellt. Man bekommt die Brille dazu aufgesetzt und darf sich, während man an seinem Drink nippt, durch den Herstellungsprozess des im Cocktail enthaltenen The Macallan Rare Cask führen lassen. Na, wenn das nichts ist. Bei Liquor.com weiß man mehr dazu. 

Beerlato: Da ist Vanille-Eis in meinem Bier!

Wird es dem Hipster zu heiß, ordert er keinen Eiskaffee, sondern Beerlato. Zumindest in Florida, wo die „Coolside Gelato Bar“ in Palm Harbor ihre Eiscreme einfach im Stout, Banana Bread-Bier oder Root Beer (für die minderjährigen Gäste) versenkt. Beer + Gelato = Beerlato – diese Gleichung füllt man etwa mit Stracciatella, Pumpkin Pie oder Wasabi-Almond-Chocolate aus. Der Trend, den man im Gefolge des 2013 von Dominique Ansel erfundenen Cronut® (Croissant und Doughnut in einem) als „Portmanteau Patisserie“ bezeichnet, hat also auch die Barwelt erfasst.

Wobei ja Hybrid-Spirituosen – man denke neben US-Hits wie dem Fireball-Whisky oder aromatisierten Tequilas etwa an „Jinzu“ oder Grey Goose „Cognac-Vodka“ VX – nichts Neues sind. Wir fragen uns allerdings, welche Hybride diesen Sommer noch auf der Karte stehen werden – Sorbetequila? Eisbeinnegroni? Mezcalzone? Oder Mettwursttee? Der Beerlato wird es nicht sein, denn den hat sich die Eisbude in Palm Harbor bereits markenrechtlich schützen lassen

Zahlen, bitte!

Die Deutschen mögen ihr Bargeld, das dürfte eigentlich weitestgehend bekannt sein. Rund 103 Euro hat der Deutsche im Schnitt im Geldbeutel, das Konzept Karte kommt hierzulande noch lange nicht so gut an wie in vielen anderen Staaten, wo die Zahlung per Plastikkärtchen schon wesentlich gängiger ist – man denke nur an Skandinavien. Und das stellt Ökonomen durchaus vor Rätsel. Aber man ist ihm auf der Spur. Die Bundesbank zum Beispiel hatte anno 2011 dazu eine Umfrage gemacht und stellt hier beim Handelsblatt ihre Ergebnisse vor. Was das nun mit Drinks und Gastronomie zu tun hat? Die Tatsache, dass der Wille zur Kartenzahlung zwar beim Gast mittlerweile gewachsen ist, die Gastronomen da im Schnitt aber (noch) nicht so recht mitmachen wollen. Mastercard und Orderbird präsentieren jetzt die aktuellen Ergebnisse ihrer Umfrage und zwar hier. 

Zwei Drittel der Befragten wurden in Restaurants und Bars mit dem Wunsch, mit Karte zu zahlen, bereits einmal abgewiesen, ein Drittel entscheidet sich aus diesem Grund nun aktiv gegen bestimmte Gaststätten. Bei den Gastronomen hingegen gaben rund 72 Prozent an, mittlerweile Kartenzahlung zu akzeptieren, zwei Drittel davon allerdings wiederum erst ab zehn Euro. Insgesamt zeichnet sich im Zahlverhalten langsam, aber sicher vor allem bei den Jüngeren ein Trend zur Karte ab, die Gastronomie hält damit allerdings wie gesagt noch nicht Schritt. Fun Fact ürbigens: das Trinkgeld leidet laut der Statistik nicht unter der Kartenzahlung.

Fentimans: Ab in die Dose!

Vier Fentimans-Limonaden wird es ab jetzt – zumindest im Vereinigten Königreich – in der 250-ml-Dose geben. Und noch dazu zwei ganz neue Sorten: Im Gespräch mit The Spirits Business kündigt der Marketing-Direktor von Fentimans als Neuzugänge in der Range die Sorte „Sparkling Lime and Jasmine“ an. Diese Variante wird aus asiatischen Jasminblüten hergestellt (präziser werden die Fentimänner da leider nicht), bislang ist noch nicht bekannt, ob und wann die neue Sorte und die Dosenvarianten auch in Deutschland zu haben sein werden, aber wir freuen uns jetzt schon einmal.

Bier statt Wein

„Nicht jeder Mensch mag von Anbeginn an Bier. Und das ist völlig in Ordnung. Es ist allerdings überhaupt nicht schwer, Bier statt Wein aufzutischen.“ Sie trinken ja eigentlich viel lieber Wein statt Bier? Na, dann lassen Sie sich vielleicht doch ein bisschen vom Gegenteil überzeugen, denn die Kollegen von Bier, Bars & Brauer stellen sieben Biere für Weintrinker vor, etwa eine Weisse statt Weißwein oder ein Rouchefort statt Rotwein. Neugierig und experimentierfreudig geworden? Dann einfach mal hier vorbeischauen.

Photo credit: Foto via Shutterstock.

3 comments

  1. Jens Müller

    Öhm, der Artikel im Handelsblatt ist von 2011 – meint ihr echt DEN? Grtz

    • Redaktion

      Lieber Jens,

      verzeih bitte unsere Ungenauigkeit: Der Link zu der aktuellen Studie wurde zunächst nicht hinterlegt, jetzt ist er da. Der Verweis auf die Erhebung von 2011 fand sich lediglich als Verweis auf frühere Statistiken. Jetzt stimmt alles.

      Danke für den Hinweis und einen guten Star in die Woche
      // Nils Wrage für die Redaktion

  2. Jens

    Check 🙂
    Dir auch ne schöne Woche!

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