Die Campari Werkstatt „How to Blend“: Wie wars?

Bars 12.12.2016 Advertorial

Bei der letzten Campari Werkstatt schien noch die heiße Augustsonne über München, dem Schauplatz der dritten Werkstatt rund um das Thema Blending. Um die Erlebnisse an diesem informativen wie lehrreichen Tag ein wenig Revue passieren zu lassen und uns an den Erinnerungen zu wärmen, haben wir mit einem der Teilnehmer gesprochen.

Nikhazi Czippi aus der Münchner Jaded Monkey Bar war einer der Bartender aus Stuttgart, München und Köln, die im Botanikum zusammen kamen, um bei strahlendem Sonnenschein von Lesley Gracie, der Master Distillerin von Hendrick’s Gin, und Joy Spence, Master Blender bei Appleton Estate Jamaica Rum, alles über das Blending zu erfahren. Nikhazi Csippi selbst hat vor der Jaded Monkey Bar in der Goldenen Bar gearbeitet, ganz am Anfang stand die Zeit bei Andreas Till, Preisträger des MIXOLOGY BAR AWARDS 2017 als „Gastgeber des Jahres“, aus dem Münchner Pacific Times. Was er bei der „How to Blend“- Werkstatt gelernt hat, das verrät er uns im Interview.

Bei der Werkstatt wurde dieses Mal der Fokus auf die Praxis rund um das Thema Blending gelegt. Wie hat dir das gefallen? Und hattest du dazu bereits Vorwissen?

Vorwissen zum Thema Blending bringe ich auf jeden Fall mit, das ist fester Bestandteil an der Bar, weil man einen Cocktail gewissermaßen auch blendet. Ich habe also einen Bezug zum Thema Blending. Die Werkstatt im August hat mir sehr gut gefallen, die Location war super und insgesamt war das eine klasse Veranstaltung. Auch den Praxisbezug fand ich sehr spannend.

Bei dem Format der Werkstatt wird generell der Fokus auf das aktive Arbeiten mit dem Produkt gelegt anstatt auf die reine Präsentation. Wie findest du das?

Ich war auch bei der ersten Campari Werkstatt zum Thema „The Art of Maturation“, ebenfalls in München. Die Kombination aus Praxis und Theorie da und eben bei der letzten Werkstatt finde ich sehr sinnvoll. Das ist der beste Weg, um Bartender an ein Thema heran zu führen. Man versteht es einfach besser, wenn man sich selbst mit einem Thema in der Praxis auseinandersetzt.

Mohammad Nazzal aus der Al Salam Orient Lounge in Köln hat den gleichen Drink mit drei unterschiedlichen Blends von Appleton Estate Jamaica Rum gemixt. Wie spannend hast du das empfunden? Und kannst du aus dieser Erfahrung etwas für deine Bar mitnehmen?

Das fand ich sehr interessant. Cocktails mit unterschiedlichen Spirituosen probieren wir auch selbst ständig an der Bars aus, besonders dann, wenn wir an einer neuen Karte arbeiten. Und genau deshalb geht man zu der Werkstatt: Um, sich Inspiration zu holen und Erfahrungen zu sammeln.

Sowohl die Master Blenderin von Appleton Estate Jamaica Rum, Joy Spence, als auch die Master Distillerin von Hendrick’s Gin, Lesley Gracie, haben über ihre Arbeit gesprochen. Was hat dir besonders gefallen oder dich beeindruckt?

Lesley und Joy sind beide richtig tolle Frauen! Es ist sehr selten, dass man Frauen in der Rolle der Master Blenderin oder Master Distillerin trifft. Ich finde, Frauen haben insgesamt die besseren Geschmacksnerven. Und auch wenn Lesley nicht alles verraten hat, was in den Hendrick’s Gin hineinkommt, fand ich das sehr spannend. Bei beiden Frauen wusste ich davor nicht, wie sie arbeiten und daher habe ich bei beiden Vorträgen viel neues gelernt.

Die  Master Blenderin Lesley Gracie von Hendrick’s Gin über den Brennvorgang und  den Umgang mit Botanicals gesprochen. Dann habt ihr euren eignen Blend gemacht: Was hast du dabei gelernt beziehungsweise ist da etwas dabei, was du in deiner Bar wirst umsetzen können?

Ich selbst arbeite sehr viel mit Kräutern und habe auch schon vorher einmal selbst einen Gin geblendet, daher fiel mir das recht leicht. Der Umgang mit den Botanicals ist schon recht nah an dem was ich täglich mache, da ich Drinks gerne mit Kräutern aromatisiere.

Auch Beim Rum konntet ihr euren eigenen Blend machen. Was war schwieriger: der Umgang mit der gelagerten oder der ungelagerten Spirituose?

Wie gesagt fiel mir der Gin-Blend leichter, aber auch mein Rum-Blend ist geil geworden. Generell finde ich ist der Umgang mit dunklen Spirituosen die Königsklasse, und so war das auch beim Blenden der Rum-Samples. Es war einfach schwieriger als beim Gin Blend.

Danke für das Gespräch.

Photo credit: Foto via Sebastian Schöffel.

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