Shots #62 +++ Internat. Trinken +++ US Single Malt +++ Glenmorangie Ealanta +++ Staatl. Weinbau +++

Shots 19.1.2013

In den Shots diese Woche präsentieren wir einen Vergleich über internationales Trinkgebaren. Beschäftigen uns mit amerikanischem Single Malt haben aber auch die Schotten im Blick. Sowohl im puren Genuss als auch gemixt. Und nachdem letztes Jahr das Ende des Branntweinmonopols beschlossen wurde, geht es nun den letzten Weinkellern unter staatlicher Leitung an den Kragen.

 

Werden wir bald weiter gegängelt?

„Die Kommunen leiden an den Alkoholexzessen auf öffentlichen Plätzen.“ Kretschmann von den Grünen/Baden Württemberg fordert deswegen ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Dies dürfte zum einen nur schwer umzusetzen sein, zum anderen trifft der Vorschlag Nicht einmal bei Parteifreunden auf Gegenliebe. Und auch der Autor des Artikels scheint von Angst getrieben bei dieser Vorstellung. Als abschreckende Beispiele zitiert er unsinnig anmutende Gesetze zum Alkoholkonsum in anderen Ländern und stellt Trinkprobleme anderer Kulturen in den Fokus. Am Ende dient sogar Italien als Vorbild. Interessanter sind aber die skurrilen Gesetze der Amerikaner.

 

Neues aus der Heimat von Bourbon und Rye

Neben interessanten Gesetzen stehen die USA derzeit aber auch für „micro-destilling“ und dem Trend zum regionalen Produkt. Nachdem kleine Brauer ihre Liebhaber gefunden haben, und „Craft Beer“ eine mittlerweile populäre Alternative zu den großen Konzernen ist, entdecken kleine Brenner ihre innovativen Ideen. Und so machen sich die ersten Amerikaner auf eigenen Single Malt zu produzieren. Viele Brenner haben einen Hintergrund als Brauer und kennen Gerste als Zutat von Bier. Dass sie sich nicht scheuen, dies auch im Whisky zu verarbeiten und dabei Erfolg zu haben, dafür sprechen die Ergebnisse in einigen Blind Tastings und der Nachfrage aus Übersee. Dabei gehen sie Wege, die „manchen Schotten aus seinem Kilt springen lassen würden“. Apfelholzchips als Zusatz während der Fassreifung oder die abgekürzte Produktion, indem man einfach kommerzielles Bier kauft und weiterdestilliert. Ein Trend mit Entwicklungspotenzial.

 

Neue Glenmorangie „Private Edition“

Eine Entwicklung, die absehbar ist, ist die Veröffentlichung einer neuen Glenmorangie Abfüllung. Eatana heißt der neue Whisky der „Private Edition“. Geschmacksdesigner Dr. Bill Lumsden spielt hier einmal mehr mit speziellem Holz bei der Herstellung der Fässer. Fässer nur aus amerikanischer Weisseiche, die zum ersten Mal benutzt werden. Neunzehn lange Jahre durfte der Whisky reifen und wird nun in einer limitierten Abfüllung verkauft. Wer sich für knapp 100.00 € eine Flasche kauft, darf sich auf süße Fruchtnoten und die typischen Holzaromen von Toffee und Vanille freuen. Somit bestätigen sich Gerüchte, die schon Ende letzten Jahres durchs Netz sickerten.

 

Von Beamtenwein und dem Verkauf guter Lagen

Dieter Greiner darf von sich behaupten, einen Traumjob zu haben. Er verwaltet Hessens staatliche Weingüter. Und bei „Weltraritäten-Dinners“ darf er regelmäßig bis zu 100 Jahre alte Flaschen entkorken und verkosten. Der größte Weinbaubetrieb Deutschlands, der nicht nur renommierte Abfüllungen herstellt, sondern in Besitz des Landes Hessen ist, darf man als Vorzeigeweingut unter den staatlichen sehen. Aber auch ehemalige Kellereien, die in Privatbesitz übergegangen sind, können auf sich aufmerksam machen, wie das vom Gault Millaut ausgezeichnete Gut Hermannsberg. Die FAZ beschreibt das Phänomen der staatlichen und ehemals staatlichen Weingüter in einem online Artikel.

 

Diese Woche haben gleich drei MIXOLOGY Online Leser die Chance im Shots-Gewinnspiel einen tollen Preis zu gewinnen. Lillet verlost 3x eine Lillet Elite Presenterbox mit je einer Flasche LILLET Blanc & Perrier-Jouët. Jedes Set hat einen Wert von 90 Euro.  Die glücklichen Gewinner haben mit der Presenterbox schon einmal die wichtigsten Elemente für einen Lillet Elite. Mit Trauben, weißem Traubensaft, einer Zitronenzeste und Eis kann man sich dann einen Lillet Elite zaubern. Die franzöische Aperitifkultur kann so auch an winterlichen Abenden gelebt werden! Weitere Informationen gibt es auf der Facebook Seite von Lillet Deutschland.

Die Verlosungs-Frage lautet : In welchen Variationen ist Lillet erhältlich?

Die richtige Antwort mit dem Betreff „Lillet“ per Mail an: verlosung@mixology.eu.

Einsendeschluss ist der 21. Januar. Teilnahme ab 18 Jahren.

Der Gewinner der letzten Verlosung ist C. Reichert.

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