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Shots #17. Cachaça hat es schwer +++ Leck mich, Facebook +++ Mad Men geht weiter +++

Shots 14.4.2012

Der lange Marsch des Cachaça

Cachaça hat es außerhalb von Brasilien nicht einfach. Obwohl der Name hierzulande schon seit Jahrzehnten bekannt ist und Cachaça zu der Grundausstattung einer Bar gehört, ist die brasilianische Nationalspirituose in unseren Gesetzesdschungeln leider keineswegs anerkannt. In der europäischen Spirituosenverordnung, wo kleinlich Unmengen an Bezeichnungen aufgelistet werden, findet sich nirgends eine Kategorie für die weltweit drittstärkste Spirituose. Daher stehen auf jeder im europäischen Umlauf befindlichen Flasche noch Verkehrsbezeichnungen wie „Spirituose“, „Zuckerrohrbrand“, „Zuckerrohrdestillat“ oder „brasilianische Spirituose“.

In den USA sah es lange Zeit ähnlich aus. Cachaça musste dort bisher als „Brasilian Rum“ klassifiziert werden. Doch diese Zeiten sind nun vorbei. Die Staaten haben sich gegenüber den Südamerikanern offen gezeigt und werden in Zukunft Cachaça als Kategorie anerkennen. Europa steht dem noch nach. Für Cachaça-Experte Arno Schmid-Egger von der Perola GmbH trotzdem ein positives Zeichen: „Der Wandel in den USA zeugt davon, dass Cachaça endlich als eigenständiges Produkt anerkannt wird. Es bleibt nun zu hoffen, dass die EU in naher Zukunft nachzieht.“

 

Leck mich, Facebook!

Barney Stinson, der wohl größte Aufreißer der Seriengeschichte und neues Idol einer ganzen Generation hat sich in einer der jüngsten „How i met your mother“-Folgen vehement gegen Facebook ausgesprochen. Und er ist nicht der Einzige, den so manches nervt. MIXOLOGY ONLINE hörte sich im blauen Untier mittels einer Umfrage um, was derzeit nervt. Bei 141 abgegebenen Stimmen kann man vielleicht nicht von einem repräsentativen Meinungsbild der Szene sprechen, aber deutliche Tendenzen sind zu erkennen.

So verabscheuen unangefochtene 42,8 % „Spieleeinladungen“. 16 % regen sich über „Gruppeneinladungen“ auf, „die man nicht ablehnen kann“. Ein ähnliches Problem haben Facebook-Nutzer mit „Veranstaltungen“ in aller Welt, die sie mit Sicherheit nicht besuchen werden. Immerhin gaben 15 % dies als den am meisten nervenden Faktor an. Die in den Medien oft heiß gekochten, „unangekündigten Veränderungen an den Nutzungsbedingungen“ bringen dagegen nur 5 % der Befragten in Rage. Der Rest stört sich an „sinnlosen Umfragen“ (wie die von uns angestoßene), „Katzenbilder der Nachbarn“ oder dem überzogenen „Spam“ von Unternehmen.

 

Kultserie Mad Men geht in die nächste Runde

Wenn wir an diesem Samstag schon bei „How i met your mother“ waren, müssen wir auch noch einen Ausblick auf „Mad Men“ wagen. In keinem Serienspektakel wurde in den letzten Jahren derart viel getrunken wie in dem Drama „Mad Men“. Und die Jungs von der Werbeagentur auf der Madison Avenue der 60er wissen wie und was man trinkt. Ein Grund, warum die Serie schon oft in der Branche Beachtung fand. Nun, nach 17 Monaten Pause in den USA startete die fünfte Staffel. Lange Verhandlungen zwischen dem Autor Matthew Weiner und den Geldgebern waren der Grund. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat die Bedeutung der Serie erkannt und widmete dem Fernseherfolg zum Start der fünften Staffel einen Artikel. In Deutschland ist gerade die dritte Staffel auf DVD erschienen. Die Vierte soll noch Ende Mai veröffentlicht werden.

 

Mixology Verlosung

Zu gewinnen gibt es diesmal eine 0,7 l Flasche El Jimador Tequila Blanco und El Jimador Tequila Reposado. Dazu einfach die Frage beantworten: Was hat ein Hufeisen mit der Tequila-Produktion bei El Jimador zu tun? Die richtige Antwort mit dem Betreff „El Jimador“ per Mail an: verlosung@mixology.eu. Einsendeschluss ist der 16. April. Teilnahme ab 18 Jahren.

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