Stefan Gabanyi ist ein echtes Münchner Urgewächs der seine ersten Gastronomie-Erfahrungen schon im zarten Alter von Sieben auf verschiedenen Volksfesten in der Landeshauptstadt sammelte.
Zehn Jahre später jobbte er regelmäßig als Kellner in Münchner Studentenkneipen und kam dort auch das erste Mal mit Mixgetränken in Kontakt. "Das waren damals in München vor allem Apfelkorn und Gin mit Maracujasaft!", so Gabanyi zur Mixkunst der 70er Jahre.
Im Jahre 1976 begann er sein Ethnologiestdium an der Münchener Universität und beschäftigte sich intensiv mit experimenteller Musik solcher Ikonen wie John Cage, Dieter Schnebel, J.A Riedl, und M. Kagel.
12 Jahre später dann, im Jahre 1988, beginnt Gabanyi an der Seite von Charles Schumann zu arbeiten. Im Schumann’s entdeckt er auch sehr bald seine persönliche Vorliebe für Whisk(e)ys, die er durch intensive Recherche immer weiter treibt. Als logische Konsequenz veröffentlicht Gabanyi 1996 das erste "Schumann’s Whisk(e)y Lexikon", das als eines der umfassendsten Nachschlagewerke zum Thema Whisk(e)y gilt.
Sein publizistisches Talent beweist er seither durch regelmässige Artikel in deutschlandweiten Publikationen wie der Süddeutschen Zeitung, GQ oder dem artinvestor. Als nonchalanten aber jederzeit aufmerksamen Gastgeber kann man Stefan Gabanyi jedoch weiterhin an fünf Nächten in der Woche im Schumann’s erleben. Es ist ihm einfach seine Heimat geworden.
Volker Seibert (2 years ago)
Da fällt mir nur eines ein :RESPEKT!!!