Wie diese euphorische Mitteilung auf Twitter zeigt, ist die britische Insel derzeit ein lohnendes Ziel für den Spirituosenkauf. Der Kurs des britischen Pfunds ist letztes Jahr in einem solchen Masse eingebrochen, dass auch die höheren Versandkosten wohl kein Hindernis mehr sind.
oscomp (3 years ago)
Ach, Verzeihung !! Ich habe Dich offenbar missverstanden !!
Zitat:”Der Versand von Spirituosen per Post, Hermes, DHL, UPS ect. als Gewerbetreibender über die Staatsgrenzen hinweg ningegen sind nicht erlaubt!”
…ich hatte geglaubt, Du wolltest sagen, dass uns das Bestellen verboten wäre.
Ich denke mal, dass den britischen Gewerbetreibenden das Versenden -offenbar im Gegensatz zu den deutschen Händlern- erlaubt ist. Aber um ehrlich zu sein : Das ist mir wumpe.
Solange die mich beliefern, muss ich davon ausgehen, dass die wissen, was sie tun…
Und was die Umsatzsteuer angeht, da hast Du natürlich recht. Wenn der Empfänger ein Unternehmer gem. §2 UStG ist, muss er Umsatzsteuer abführen. Hirbei gilt es zu beachtn, dass nur 17,5 VAT als Vorsteuer abziehbar sind, während an das deutsche Finanzamt 19% USt abzuführen sind.
Krissi (3 years ago)
Oscomp, nein Du hast mich nicht falsch verstanden. Und ich weiss auch, dass es einige Deutsche Händler gibt, die sich nicht an die Gesetze halten.
Das dir das wumpe ist, kann mich nun wiederum nicht kratzen.
Ich mach jetzt Feierabend und gehe bei ein bis zwei sehr netten und guten Kollegen von Dir was Leckeres schlürfen.
Helmut Adam (3 years ago)
Der deutsche Zoll hat bestätigt, dass im Fall von Spirituosen-Bestellungen von Privatpersonen aus dem EU-Ausland der Versandhändler für die anfallende Branntweinsteuer aufkommen muss. Für die Privatperson ergeben sich aus einer Bestellung keine rechtlichen oder steuerlichen Schwierigkeiten:
http://www.mixology.eu/de/blog/private-bestellung-von-spirituosen-aus-eu-ausland-versandhaendler-ist-steuerschuldner
oscomp (3 years ago)
Zum Ende des Jahres 2008 näherte sich der Wechselkurs gar 1:1
Glücklich, wer zu diesem Zeitpunkt bestellte…
Doch binnen der letzten zehnTage stieg der Wechselkurs wieder auf 1:1,15
Immer noch günstig für uns, keine Frage !
Daher sollte der Wechselkurs genau beobachtet werden, schliesslich kann je nach Größe der Bestellung ein Preisanstieg um ca. 15% ziemlich teuer werden..
Partyboy (3 years ago)
So ist es bzw. oscomp was macht unsere letzte bestellung? Ist die noch in Übersse oder schon im Lande?
Ich kann nur zu einer UK-Bestellung raten. Produkte die es hier nicht gibt bekommt man sehr lecht und die Preise haben teilweise tierische Diverenzen zu den unsrigen!
kaptain (3 years ago)
Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass der Kurs kurz vor dem Erreichen der Parität wieder stark gestiegen ist. Im Moment fällt er wieder langsam. Wenn er auf 1:1 steht, werde ich eine größere Bestellung aufgeben. Einige Experten meinen sogar, wir werden noch einen Kurs von 1:0,9 erleben. es bleibt spannend.
Nicholas (3 years ago)
Beispiel gefällig?
Talisker 25 Jahre von 2004
Günstigster Anbieter DE: 185,45 Euro
The Whisky Exange UK: 87,20 Pfund derzeit ca. 97,20 euro +12 Pfund Versand ca.13,40 euro = 110,6 Euro.
Genau, spannend.
chris-lee (3 years ago)
Gibt es denn Eurerseits Empfehlungen für gut sortierte Anbieter aus UK (außer Whiskey Exchange)??
kaptain (3 years ago)
http://www.thedrinkshop.com
Krissi (3 years ago)
Bitte schaut zu dem oberen Eintrag.
Ich möchte Euch dringenst darauf hinweisen, wenn Ihr Euch auf diesem Weg was bestellt, macht sich nicht nur der Versandhändler strafbar, sonder Ihr Euch auch! Erst Recht, wenn das georderte Zeugs bei Euch in der professionellen Bar wieder zu finden ist.
Der Zoll ist schlauer als man denkt und weiss ebenfalls das Internet zu bedienen. Und mit der Zollfahndung will keiner was zu tun haben!
Ich will Euch wirklich nicht den Spass verderben, aber es ist sinnvoller, sich einen grossen Hartschalenkoffer zu besorgen, den mit reichlich Schaumstoff auszukleiden, sich in einen Billigflieger zu setzen und das Gewünschte selber abzuholen.
oscomp (3 years ago)
Krissi, das ist so leider nicht richtig:
Was gilt es zu befürchten, wenn der Zoll auf der eigenen Website a u s d r ü c k l i c h die Bestellungen per Internet -solange der Händler in der EU ansässig ist- für rechtens erklärt ? Ein Rollkomando enttäuschter inländischer Händler ?
Schade, dass Du meinen Post in dem anderen Thread so unaufmerksam gelesen hast. Deshalb noch einmal ganz deutlich : Die Bestellung von Spirituosen und anderen Waren in einem Mitgliedsstaat der EU ist zoll- und umsatzsteuerrechtlich unbedenklich und interessiert die Zollfahndung einen Koffer !
Krissi (3 years ago)
Hi, da irrst DU leider völlig! Schau Dir bitte die Zollbestimmungen genauest an. Oder frage mal jemanden vom Zoll, wenn Du schon nicht jemanden trauen magst, der wöchentlich damit zu tun hat.
Oscomp, wenn Du privat im Flieger, im Auto oder in der Bahn einen Koffer dabei hast, Dein Schnaps-, Bier- oder Weinpaket per Bahn vorausschickst oder nachkommen lässt, gibt es diese Freimengen. Das interessiert in der Tat innerhalb der Eu den Zoll nicht, da es “Eigenbedarf” ist. Der Versand von Spirituosen per Post, Hermes, DHL, UPS ect. als Gewerbetreibender über die Staatsgrenzen hinweg ningegen sind nicht erlaubt! Und ebenfalls offiziell nicht erlaubt ist der Erwerb von Spirituosen im Onlinegeschäft ausserhalb der eigenen Staatsgrenzen. Man macht sich strafbar!
Nochmals, wir beziehen unsere Waren auch aus dem Ausland, aber wie gesagt als Berechtigte Empfänger. Wir mussten eine Sicherheitszahlung beim Zoll hinterlegen und zahlen monatlich unsere Alkoholsteuer von den gelieferten Spirituosen an den Zoll. Weiterhin ist jeden Monat zum 10. wie bei jedem anderen Gewerbetreibenden die MwSt Vorauszahlung fällig. Das hat aber nichts mit dem Versand an den Endverbraucher zu tun, sei es auch ein hochdekorierter Barkeeper.
Und apropos enttäuschter Händler: ja, ich bin enttäuscht, weil hier auf einmal so unqualifiziert und persönlich argumentiert wird. Das kenne ich so in dem Masse eigentlich nicht von den Bloggern hier.
Menno, ich will hier niemanden ans Beinchen pieseln, sondern nur eine fachlich korrekte Information weitergeben.
Und diese Disskussion würde sich erübrigen, wenn innerhalb der EU eine einheitliche Regelung der Steuern durchgesetzt werden könnte.
PS: eigentlich könnte es mir völlig egal sein, wenn sich hier jemand strafbar macht. wieso ärgere ich mich eigentlich über das hier verbreitete halbwissen? ganz eifach, weil ich viele von euch die hier posten persönlich kenne und als sehr gute barkeeper wie auch tolle menschen schätzen gelernt habe.