Friedrichstraße 3⅓ – Japanisch Trinken im U-Bahn-Pfeiler

Drinks

Der Kyoto Cocktail ist eine Interpretation des Whiskey Sours. Flankiert von Yuzu Sake, spielt Dominic Bruckmann mit der Simplizität des großen Klassikers. Auf diese Weise hat er in der Berliner Bar Tausend einen Publikumsliebling geschaffen, der sich zu testen lohnt. Wenn man den Ort denn findet.

Paterson mag Pasta

Drinks

Richard Paterson ist eine eigenartige Persönlichkeit. Der Master Blender von Whyte & Mackay ist in jeder Sekunde professionell, und dabei persönlich. Mehr lesen

Das Ende vom Lied: Laphroaig Project

Drinks

Rauchiger Whisky, viel Chartreuse, wenig Schnickschnack. Der Laphroaig Project trifft voll ins Schwarze. Der Cocktail von Owen Westman liest sich wie die Wunschliste eines Bartenders und schmeckt ein bisschen wie das Küsschen einer Großmutter: rauchig und süß.

Whiskyherbst 2015

News

Es muss nicht immer das große, malzige Stirnrunzeln sein: Der Besuch beim Berliner Whiskyherbst veranlasst unsere Autorin nicht nur zu einem Nachbericht. Mehr lesen

FÜNF! Tipps für den Kalender

News

Wohin, wohin? Das Jahr ist lang und Fachmessen im In- und Ausland locken auch für jeden Bartender fast wöchentlich mit spannenden Programmen. Doch freie Tage sind kostbar und Reisekosten gleichwohl nicht zu vernachlässigen. Mehr lesen

Die „School of Spirits“

Drinks

Begriffe wie „Schule“ und „Studium“ sind für gewöhnlich nicht gerade dazu gemacht, Produkten ein sonderliches Sexappeal zu verleihen – so könnte man meinen. Dass wir Mixologen da skeptisch sind, war ja klar.
Mehr lesen

Hanse Spirit 2015

News 5 comments

Fünf Jahre sind das erste Jubiläum, das man Feiern kann, ohne gänzlich albern zu wirken. Und das hat die Hanse Spirit so gar nicht nötig. Denn wer älter wird, dabei aber jedes Jahr neu bleibt, der hat es doch irgendwie geschafft.
Mehr lesen

Ardbeg Kildalton, ein großes Warum?

Drinks 1 Kommentar

Schon zum dritten Mal beglückt Ardbeg seine Anhänger in diesem Kalenderjahr mit einer Sonderabfüllung. Nach Auriverdes sowie einem neuen Supernova, kam am 24. November 2014 der Ardbeg Kildalton auf den deutschen Markt. Mehr lesen

Ohne Worte, Yamazaki Whisky prämiert

News 1 Kommentar

Nicht nur die einschlägig bekannten Medien der Getränkeindustrie berichten die Tage über eine, man könnte fast sagen sensationelle Nachricht. Auch Spiegel Online, Welt, Faz und der Stern haben die Schlagzeile ganz oben im Nachrichtenstrom. Mehr lesen

Von Highlands und Slowlands

Drinks

Zwei Connaisseurs kulinarischer und musikalischer Landschaften bespielen fünfzig Nasen und Ohrenpaare mit elf Liedern und sieben Malt Whiskys. Ein Reisebericht des 14. „Taste The Doom“ Mehr lesen

Jameson Bartenders Ball. Abendveranstaltung mit konfusem, regelfreiem Wettbewerb?

Debatte 6 comments

Ein im Mai veranstalteter Jameson-Wettbewerb, organisiert mit Unterstützung der Deutschen Barkeeper Union, sorgt für Aufsehen. Die Veranstaltung barg solche Missstände, dass eine Berliner Bartender sich genötigt sah, einen Brief an die Veranstalter zu verfassen. Seine Suche nach Kommunikation und Aufklärung verlief jedoch bisher gleich einem Selbstgespräch in einer Geisterstadt.

Wettbewerb belebt jedes Geschäft. Das ist kein Geheimnis und gilt auch für die Spirituosenwelt. Immer ausgefeilter Konzepte werden von PR-Agenturen für Spirituosenkonzerne und einfache Hersteller entwickelt, um Bartender zu animieren sich mit bestimmten Produkten zu beschäftigen. Und selbstverständlich nutzen viele Bartender wiederum diese Chance sich mit Fachkollegen zu messen, ihre Stärken und Schwächen auszuloten und im besten Fall sogar noch einen ansehnlichen Gewinn mit nach Hause zu tragen. Wenn alles gut läuft, eine win-win Situation für Veranstalter, Teilnehmer und Gäste der Veranstaltungen.  Doch ohne das nötige Fingerspitzengefühl kann auch ein Wettbewerb entgleiten. Mehr lesen

„Ich trink das Zeug nicht!“ – Die Geschichte des Sloupisti Whisky

Porträts 2 comments

 

Dr. Thorsten Römer und seine Brennwut. Eine Reise nach Sloupisti in den Spreewald „Zum grünen Strand der Spree“

Was macht man, wenn man als Radiologe zu Wohlstand gekommen, Villenbesitzer in prominenter Berliner Lage und dazu noch im besten Alter und eine blendende Zukunft vor sich hat? Genau, man gibt alles auf, geht in einen verschlafenen Herrgottswinkel, wird Gastronom, Bauer und Brauer.

Und weil es so schön ist, nimmt man sich so ziemlich alles Organische das nicht bei drei wieder auf den Bäumen ist, aber wenigstens homöopathische Zuckerspuren aufweist und brennt es, weil man ja auch Brenner ist. Dann kauft man sich ein altes Feuerwehrspritzenhaus, nimmt die aufgehängten Löschschläuche ab und hängt statt derer Schinken aus der eigenen Schlachtung zum Trocknen auf. Dann wird einem schon wieder langweilig und man baut sich einen Brennereihof, kauft sich weitere 1,6 ha Land und in Zukunft Unmengen an möglichst unbekannten Wildfrüchten, kultiviert sie und – erraten: destilliert das Ganze. So geschieht es im spreewäldischen zu Schlepzig, oder auf niedersorbisch: Sloupisti.

„Tausendmal haben wir diese Entscheidung bereut, aber eben einmal mehr auch nicht“, erklärt hintersinnig grinsend Dr. Thorsten Römer, der mit seiner Frau den Landgasthof „Zum grünen Strand der Spree“ mit all seinen Nebengelassen betreibt. Kurz nach dem Mauerfall begannen sie hier ihre Pionierarbeit. „Eigentlich waren wir nur auf der Suche nach einem Ferienhaus. Dann wurde uns dieses traditionsreiche Gasthaus aus dem 18. Jahrhundert angeboten.“ Von 1991 bis 1993 wurde umgebaut und restauriert, dann ging es los. Mehr lesen