Mixology: Magazin fur Barkultur

Mit Cligs Links verkürzen und auswerten

Uncategorized 13.2.2009

In meinem kürzlich veröffentlichten Beitrag zu Twitter hatte ich Cligs beschrieben. Mit Cligs kann man Links verkürzen, gerade bei Einträgen mit limitiertem Platz wie die 140 Zeichen eines Tweets bei Twitter ein praktisches Werkzeug. Der Voreil von Cligs gegenüber anderen verwandten Tools ist die Auswertung. Ich benutze Cligs jetzt seit Anfang Februar und konnte mir eine erste Übersicht verschaffen.

Interessanterweise waren die meistgeklickten Links Videos, also Entertainment bzw. Infotainment. Internetnutzer scheinen einen siebten Sinn für Links zu entwickeln, denn aus den kurzen Ankündigungen, die den Inhalt, der sich hinter einem Link verbirgt, ist in der Regel (und gerade auch bei Twitter) nur schwer zu erschliessen, was sich dahinter verbirgt.

Die Links, die ich bei Cligs verkürzt habe, wurden fast alle parallel auf Twitter und auf Facebook veröffentlicht. Bei rund 200 Twitter-Followern (bis letzte Woche) und über 500 Kontakten auf Facebook betrugen die höchsten Kickraten 42 bzw. 43. Die allerhöchste Kickrate (die hier in der Illustration allerdings nicht zu sehen ist) erreichte der Link zur Aktion ‚Pimp my Twitter (I)‘ mit bisher 70. Diesen habe ich allerdings mehrmals gepostet.

Nutzer von Twitter und Facebook sind nur stundenweise vor dem Bildschirm und im Fall der Nutzer auf anderen Kontinenten auch noch zu völlig anderen Zeiten. Genauer möchte ich die Statistik daher auch nicht analysieren, denn dann müßte ich bewerten, wieviele Kontinentaleuropäer ich in meinen Kontakten habe. Aber ganz klar ist, dass Aktionen, die zum Mitmachen aufrufen, wie ‚Pimp my Twitter‘, reizvoller sind als andere Posts. Insgesamt kann man auch sagen, dass englische Inhalte bzw. Links zu mehr Aufrufen führen als deutsche, da ich auch entsprechend mehr Leser damit erreichen kann.

Unsere internetaffinen Mixology-Leser aus GSA-Land konsumieren Inhalte zweisprachig und nehmen dadurch auch an Konversationen mit Bartendern oder Entrepreneuren aus dem Ausland teil. Das spricht eigentlich für ein vermehrtes Posten auf Englisch. Allerdings brauchen die Blogeinträge einiges mehr an Bearbeitungszeit. Cligs kann ich auf jeden Fall anderen Twitterern nur wärmstens empfehlen, da es die Relevanz einzelner Links aufzuzeigen in der Lage ist.

Nachtrag: Manchmal sollte man genauer hinsehen, bevor man schreibt. Cligs offeriert in der Tat noch genauere Statistiken, wie ich gerade entdeckte. Man kann beispielsweise sehen, aus welchem Land die Leser auf Links zugreifen und von welcher Internetseite (Twitter oder Facebook) aus. Aber das bringe ich einem anderen Blogpost. 

Link: www.cli.gs 

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