Vodkastadt Hamburg

Vodkastadt Hamburg. Bazic Vodka und Viva con Agua für eine bessere Welt.

Vodka 28.8.2011

Seit Wasser zum Menschenrecht erklärt wurde, liegt es in der Verantwortung der Staaten die Versorgung der Bürger mit sauberem Wasser zu gewährleisten. Unzählige Organisationen tummeln sich in der westlichen Welt, die helfen wollen. Eine davon kommt aus Hamburg, nennt sich „Viva von Agua“ und kann sich von vielen anderen abheben. Viva con Agua kämpft nicht nur für die Wasserversorgung vieler Bedürftiger, sondern bildet mit einem eigenen Quellwasser auch die Basis für einen hanseatischen Vodka Namens Bazic. Wie das zusammen passt, ergründete MIXOLOGY ONLINE.

2500 Experten kamen letzte Woche nach Schweden, um sich eine Woche nur mit Wasser zu beschäftigen. Es ist die 20. internationale Wasserwoche in Stockholm und die bisherigen Ergebnisse sind wie jedes Jahr etwas düster. Wenn die Weltbevölkerung 2050 voraussichtlich die Grenze der 9 Milliarden Menschen durchbricht, werden viele Ballungsräume der Welt mehrere Monate im Jahr unter akutem Wassermangel leiden. Auch heute leiden schon über 900 Millionen Menschen an Durst. Dass es in Zukunft weniger sein werden, ist mehr als unwahrscheinlich.

Wasser und Spiele

Vermutlich werden hauptsächlich arme Bevölkerungsschichten betroffen sein. Viele Menschen in Ländern, die heute schon mit Hungersnöten gestraft sind, werden den Durst als weitere Qual erleiden müssen. Unsere mitteleuropäischen Sorgen werden sich auch dann wahrscheinlich noch um schnellere Internetanbindungen, bessere Fernsehprogramme und die höhere Dichte von Fast-Food Restaurants drehen. Wer jedoch den Durstenden heute schon helfen möchte, bekommt hierfür genügend Möglichkeiten. Seit Jahrzehnten versuchen gestandene Hilfsorganisationen ihr Bestes. Und auch in den letzten Jahren mangelte es nicht an Initiativen.

Herausstechend ist hierbei die Organisation Viva con Agua, die es schafft, viele jüngere Menschen partizipativ in ihre Projekte mit einzubinden. Wassermärsche, Wetttrampen und Wassertage stehen neben Becherpfand spenden auf großen und kleinen Festivals und vielen weiteren Aktionen auf dem Programm. In deutschen Städten, der Schweiz und seit Kurzem auch in Spanien engagieren sich Freiwillige für die Organisation und sammeln Geld, welches dann wiederum an die Welthungerhilfe fließt.

Darüber hinaus verkauft Viva con Agua seit April 2010 ein eigenes Wässerchen. „Laut“ und „leise“, mit und ohne Kohlensäure, kann man Wasser kaufen, um Wasser zu spenden. Derzeit konzentriert sich dies auf den Hamburger Markt und laut Christian Wiebe, Mitarbeiter bei Viva con Agua, auch sehr erfolgreich: „Nicht nur wenn man im Schanzenviertel Wasser kaufen möchte, kommt man an Viva con Agua nicht vorbei.“ Dank über einer Million Euro gesammelten Spendengeldern in den letzten sechs Jahren, konnten nach Angaben von Viva con Agua die Lebensbedingungen von mehr als 100.000 Menschen nachhaltig verbessert werden.

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