Cointreau Championship 2012. Gewinner aus Berlin und Köln.

Wettbewerbe 27.11.2012

Bereits zum dritten Mal rief Cointreau in Deutschland den Cointreau Championship aus. Junge Bartender treten dabei mit etablierten Bar-Profis gemeinsam an. Es zählt Team-Arbeit und Flexibilität. Beim Finale war MIXOLOGY-Herausgeber Helmut Adam als Moderator vor Ort und von den servierten Drinks äußerst angetan.

Bei der Fülle an Wettbewerben, an denen der deutsche Bartender mittlerweile teilnehmen kann, ist es nicht einfach mit einem Konzept herauszustechen. Äußerst gut gelingt dies seit drei Jahren der Cointreau Championship, dies zeigt allein schon die prominente Phalanx der Jury, die vergangenen Montag im Münchner H.E.A.R.T. das Finale begleitete.

Toni Arena, (Lifestyle Bar, Frankfurt), Matthew Bax (Der Raum, Melbourne), Alfred Cointreau (Brand Heritage Manager, Rémy-Cointreau), Khatuna Gotsiridze, (Capella Lounge & Bar, Düsseldorf), Stephan Hinz (Cocktailkunst, Köln), Jörg Krause (Vier Jahreszeiten, München), Kent Steinbach, (Moijto’s Fine Cocktail Bar, Düsseldorf) und Enrico Wilhelm (Doc Chengs Bar, Hamburg) prüften dieses Jahr Auftritt und Cocktails der Finalisten.

Die weite Welt der Fizzes

Beim Cointreau Championship 2013 ging es in der dritten Auflage darum, eine neue Interpretation eines Fizz zu kreieren. Acht sogenannte „Talents“  wurden im Finale acht „Experts“ zugelost. Diese Bartender-Teams traten nun im K.O.-Verfahren gegeneinander an und versuchten mit einer möglichst harmonischen Performance die Jury von ihrem Können zu überzeugen. Beim dritten Cointreau Championship setzten die Veranstalter außerdem stark auf das soziale Netzwerk Facebook. Die teilnehmenden Talents wurde teilweise in einer Umfrage auf der Wettbewerbsseite ermittelt. Außerdem konnte man dort das Finale erstmals live verfolgen.

Dass es sich bei jungen Talenten nicht zwingend um Mix-Novizen handeln muss, zeigten die überaus souveränen Auftritte der Teilnehmer. Im Vergleich zu den Vorjahren war noch einmal ein deutlicher Qualitätssprung zu beobachten. Selman Evren von der Mannheimer Koi Bar etwa kredenzte der Jury einen „Fizz d’Olive“ auf Basis von frischem Salbei, Extra Vergine Olivenöl und Cointreau.

Der für die Tide Bar in Münster antretende Jens Albersmann wiederum mischte seine Fizz-Basis mit Cointreau, frischen Granatapfelkernen und Blütenhonig und toppte sie anschließend mit Wostok-Kräuterlimonade auf. Ungewöhnlich auch der Ansatz von Frederik Knüll aus dem Kölner Spirits. Er mischte Cachaça und Cointreau mit frischer Grapefruit und Roter Beete und karbonisierte seinen Drink abschließend mit Champagner.

Mit Küchentechniken zum Sieg

Die mit Abstand meisten Punkte allerdings holte sich das Team, bestehend aus  „Expert“ Mohammad Nazzal (Al-Salam Orient Lounge & Esskultur, Köln) und „Talent“ Marcus Hinrichsen (Vox Bar, Berlin). Vor allem Mohammed Nazzal trumpfte mit einer Cointreau-Cognac-Mischung auf, die mit Schokoladenbitters, Eiweiß und Heidelbeerkonfitüre und Soda kombiniert wurde. Geschmack und Präsentation des Drinks mit einem Hauch flambiertem Lavendel am Boden des Gästeglases sorgten für ein Raunen bei Teilnehmern und Jury-Mitgliedern.

Entsprechend zog die Achse Berlin-Köln nach zwei Runden auch souverän ins Finale ein, wo sie sich gegen ein ebenfalls in exzellenter Form befindliches Team, bestehend aus „Expert“ Steffen Goubeaud (Roomers, Frankfurt) und „Talent“ Dominik Mohr (Lifestyle Bar, Frankfurt), durchsetzte.  „Expert“ Markus Kern, IN-LIVE Events & Gastro, Neuburg und „Talent“ Selman Evren (Die Küche und KOI, Mannheim) holten sich den dritten Platz.

Die Gewinner in der Übersicht:

1. Platz: Mohammad Nazzal (Al-Salam Orient Lounge & Esskultur, Köln) und Marcus Hinrichsen (Vox Bar, Berlin)

2. Platz: Steffen Goubeaud (Roomers, Frankfurt) und Dominik Mohr (Lifestyle Bar, Frankfurt)

3. Platz: Markus Kern (In-Live Events & Gastro, Neuburg) und Selman Evren (Die Küche und Koi, Mannheim)

    Die drei bestplatzierten Finalteams reisen demnächst zur Cointreau Academy nach Angers, der Heimat des Original-Triple-Sec. Zusätzlich konnten sie sich außerdem über ein attraktives Preisgeld freuen. Aber auch die anderen Finalisten gingen nicht leer aus. Sie werden von Cointreau zu einer Reise nach Paris eingeladen.

     

    Weitere Finalisten des Wettbewerbs waren:

    René Förster (Twist Bar, Dresden) und Thomas Lang (Roomers, Frankfurt); Dietmar Petri (Reichenbach, München) und Frederik Knüll (Spirits, Köln); Jan Schäfer (falk’s Bar, München) und Hauke Thüring (Deck 8, Kiel); Eyck Thormann (Christiansen‘s, Hamburg) und Simon Kistenfeger (Refugium 21, Rothenburg ob der Tauber); Mümtaz Yildiz (Barhundert, Frankfurt) und Jens (Albersmann, Tide-Bar, Münster).

     

    Weitere Informationen: cointreau-championship.de

    Schreibe einen Kommentar

    Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

    Ähnliche Artikel