GCP2010 Stephan Hinz 2

G‘Vine Connoisseurs Programm. Wettbewerb für Profis.

Wettbewerbe 20.2.2012

Ein besonderer Gin, ein besonderer Wettbewerb. Erstmalig rief der französische Gin-Produzent G‘Vine zum eigenen Connaisseur-Programm im Jahr 2010 auf und setz seitdem Maßstäbe in Sachen Herausforderung. So auch dieses Jahr.

Das Connaisseur-Programm des französischen Gins G‘Vine steht an. Mitmachen dürfen mindestens 18 jährige Bartender oder natürlich Barmaids die dreimal die Woche eine volle Schicht hinter der Theke arbeiten, nicht für andere Gin-Sorten tätig sind, sich einen Ausflug in die deutsche Cocktailmetropole Berlin selbst finanzieren können und im Falle des Finaleinzugs im Juni eine Woche Zeit für einen Cognacbesuch haben. Klar, man sollte auch ein gewisses Interesse an stattlichen 3000 Dollar haben, einer finanzierten Reise zu den Tales of the Cocktail in New Orleans oder zum BAR CONVENT BERLIN sowie an einem G‘Vine Bar-Jahresbedarf.

Aber zu den Herausforderungen. Zuerst gilt es, möglichst viele Punkte zu sammeln. Dies kann mittels dreier Onlinetests, einer Veranstaltungsteilnahme in Berlin, einer Cocktailkreation und der eigenen Barkarte gemacht werden. Zuerst müssen die drei Online-Module bis zum 1. Mai 2012 absolviert werden. Als Vorteil wird einem geschenkt, dass man nicht gegen eine tickende Uhr kämpft, sobald man in die Module startet. Das bedeutet jedoch nicht, dass man die Fragen zu den vielfältigen Themenfeldern unterschätzen sollte. Selbstverständlich stehen Geschichte, Produktion und Mixologie von und mit Gin im Mittelpunkt. Auf der Seite des G‘Vine Wettbewerbs sind Essays zu finden, die einen bei der Antwortsuche unterstützen.

Von Berlin nach Cognac

Dann geht es nach Berlin. Dort wartet der irische Cocktail- und Spirituosenkenner Phil Duff in der rivabar am 17. April auf die angemeldeten Teilnehmer. Spätestens hier wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Vorbereiten sollte man einen von den „French Classics“ inspirierten Drink mit mindestens 2,25 cl G‘Vine Floraison oder G‘Vine Nouaison. Dieser wird von einer hochkarätigen Jury um Duff auf Name, Aussehen, Anwendung, Kreativität und Geschmack getestet.

Darüber hinaus wird es eine Blindverkostung geben. Geruch- und Geschmackssinn werden hier aufs Äußerste gefordert. Zehn unbeschriebene Gin-Proben gilt es erst mittels der Nase einem Namen zuzuordnen. Danach dürfen dieselben zehn verkostet werden. Beide Verkostungen werden separat bewertet. Nase und Gaumen müssen so einen wesentlichen Teil dazu beitragen, falls man die nächste Runde erreichen möchte. Im Rahmen der Vorrunde kann man noch Zusatzpunkte durch eine aktuelle Barkarte seines Arbeitsplatzes sammeln, wenn diese G‘Vine als Gin führt und Cocktails explizit mit G‘Vine offeriert werden.

Nur die beiden besten deutschen Bartender können diese nationalen Hürden überwinden und werden im Juni nach Cognac in die französische Heimat des G‘Vine zum internationalen Finale eingeladen. Bartender aus der ganzen Welt werden hier unter den Augen einer Jury um Phil Duff und Gary Regan antreten. Die Kontrahenten werden sich hier in weiteren Disziplinen messen dürfen. Vielleicht steht ja am Ende wie 2010 erneut ein Bartender aus dem deutschsprachigen Raum mit an der Spitze. Denn da errang Stephan Hinz die Krone.

 

Weitere Informationen: www.legcp.fr

 

Anmeldung für die Veranstaltung in Berlin: bastian@barworkz.de

 

(Offenlegung: MIXOLOGY ONLINE ist Medienpartner vom G’Vine Connaisseur Program 2012.)

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