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Bar-Fabric Germany: Der Weg ins Glas

Die erste große Workshop-Reihe von Brown-Formans neuem Programm „Bar-Fabric“ neigt sich dem Ende zu. Unter dem Motto „From Farm to Glass“ wird die Arbeit mit selbst verarbeiteten, saisonalen Rohstoffen und Zutaten für die Bar in fünf Schritten von hochkarätigen Speakern dargestellt und nachgezeichnet – für die letzte Etappe in München sind noch Plätze frei. Bist Du dabei?

Die Bar befindet sich in einem neuen Umbruch. Stand die frühe Bar-Renaissance im Zeichen der Wiederentdeckung von Qualität und selbst hergestellten Zutaten, geht es seit einiger Zeit immer mehr um einen noch spezifischeren Ansatz: um die Arbeit mit dem Kalender der Jahreszeiten, um Rohstoffe an sich, um die Wiederentdeckung von Sourcing und Foraging. Eine Spitzenbar von heute kauft nicht einfach eine Zutat, um damit ein Produkt zu ersetzen, das man auch fertig beziehen kann. Eine Spitzenbar von heute erschafft ihre eigenen Zutaten, ihre eigene Charakteristik.

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Bar-Fabric macht die neuen Entwicklungen erlebbar

Dieser Entwicklung und dem Durst nach neuem Wissen wird Brown-Formans Education-Programm Bar-Fabric Germany mit seiner ersten Workshop-Serie gerecht. Unter dem Motto „From Farm to Glass“ wird darin in insgesamt fünf Sessions der Weg von der Pflanze zum fertigen Cocktail gezeichnet, abgebildet und vor allem für die anwesenden Bartender:innen erlebbar gemacht.

Dabei geht es eben gerade nicht um die klassische Warenkunde über die etablierten Spirituosen-Gattungen, sondern um die zeitgemäße Arbeit mit saisonalen, unberührten Rohstoffen – und daher mit Aromen, die die Natur uns ganz von allein schenkt.

„From Farm to Glass“ zeichnet in insgesamt fünf Sessions den Weg von der Pflanze zum fertigen Cocktail nach
Für die Teilnehmer:innen ging es um zeitgemäße Arbeit mit saisonalen, unberührten Rohstoffen

In fünf Schritten zu Drinks fürs Heute

Vier Workshops der Reihe haben bereits stattgefunden: So führten u.a. Ruben Neideck und Sarah Swantje Fischer aus dem preisgekrönten Berliner Velvet zusammen mit dem Foodscout Bernard Sautter Gädeke ins Wildsammeln und Verarbeiten von Rohstoffen ein, während Markus Shimizu von Miniferments das uralte und inzwischen wieder entdeckte Thema der Fermentation mit Techniken wie Kombucha oder Doburoku inklusive all ihrer Aromenfacetten aufs Tableau setzte. Danach gab es in Frankfurt von Andreas Schöler aus dem One Trick Pony einen Exkurs in die Nutzung saisonaler Zutaten mit dem Rotationsverdampfer, bevor Ole Buddrus (Cateristic, Hamburg) und Sam Orrock (Wax On, Berlin) die Vorzüge von Karbonisierung näherbringen konnten.

Den Schlusspunkt setzt schließlich der berühmte Münchener Bartender Nouri Elmoussaoui (Les Fleurs du Mal) gemeinsam mit dem Frankfurter Küchenchef Anton de Bruyn (Emma Metzler) mit der Aufarbeitung des zentralen, visuell-sensorischen Aspekts „Drink-Finish“, der so viel mehr bedeutet als einfach nur eine Zitronenzeste am Rand eines hübschen Glases.

Andreas Schöler (One Trick Pony, Freiburg) brachte die Arbeit mit dem Rotationsverdampfer näher
Sam Orrock (Wax On, Berlin) sprach über die Vorzüge von Karbonisierung

Bar-Fabric geht gerade erst los

Du willst bei Bar-Fabric dabei sein? Gute Idee, denn es lohnt sich definitiv! Neben weiteren kommenden Events und Workshop-Serien bietet der geschützte User-Bereich von Bar-Fabric künftig ausgesuchte fachliche Inhalte zur Weiterentwicklung des Handwerks, z.B. Artikel und ausgiebige Essays von namhaften Autor:innen und der Mixology-Redaktion. Um up to date zu bleiben, schau einfach regelmäßig auf bar-fabric.de und folge Bar-Fabric Germany auf Social Media. Du bist noch nicht Teil von Bar-Fabric? Registriere Dich jetzt – und schon stehen Dir alle Möglichkeiten offen. Also sei dabei, damit auch Du ein aktiver Teil des neuen Umbruchs in der Bar wirst. Jetzt.

Brown-Forman befürwortet einen verantwortungsbewussten Genuss seiner Marken.
Credits

Foto: Brown-Forman

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