Ein Porträt. MIXOLOGY ONLINE im Gespräch mit Oscar Quagliarini.

Bars 4.11.2013

Oscar Quagliarini zählt zu den bekanntesten italienischen Bartendern. Inspirieren lässt sich der sympathische,  mit Cocktailrezepten tätowierte Mailänder von Köchen wie Ferran Adrià und Thierry Marx. Außerdem interessiert ihn das Treiben von  Maitre Parfumiers wie Jean Claude Hellena and J.P. Guerlain. Beim Bar Convent Berlin überzeugte er mit seiner neuesten Kreation: Dem nach ihm benannten Wermut Oscar 697.

Was ist Dein beruflicher Werdegang als Barmann?

Ich hab in diversen Bars gearbeitet. Bis vor Kurzem war ich im Grazie in Paris und arbeite jetzt in der Juleps New York Bar in Mailand. Vor allem hab ich mir Wissen angesammelt, in dem ich immer schon viel gelesen habe: von Jerry Thomas and Harry Jhonson und Mr. Boston, Boothby’s und Duffy, über Schumann, Gary Regan, Dale Degroff, Colin Peter Field und Tony Conigliaro.

Zu den absolvierten Kursen zählen:

Grundkurs AIBES, Fortgeschrittenenkurs ATC von Ezio Falconi.

The New Way of Tending Bar Ichigo Ichie mit Stanislav Vadrna.

The Faux Tropical Bar School mit Beachbumberry, Master on Genever der Bols Academy mit Rob Radermark.

Für was interessiert Du Dich außerhalb der Arbeit hinter der Bar? Hast Du Hobbys?

In meiner Freizeit schreibe ich und spiele Piano, ich liebe es zu Reisen.

Was ist Dein Lieblings-Cocktail?

Tanqueray Tonic mit einer Scheibe Limette.

Was ist Deine Lieblingsbar?

Hemingway, Ritz Carlton , Paris.

Hast Du Vorbilder im Barbereich, wenn ja welche?

Charles Schumann ist mein absolutes Vorbild. Es hat mich gefreut ihn am Bar Convent Berlin getroffen zu haben.

In welcher Situation würdest Du eine Bar sofort verlassen?

Die Bar ist ein Ort, an dem man sich gut aufgehoben fühlen sollte. Wenn das nicht der Fall ist, aufgrund von unfreundlichem Service zum Beispiel, würde ich die Bar zwar nicht sofort verlassen, aber auch nicht wiederkommen.

Worauf hast Du Dich spezialisiert, was kannst Du besonders gut an der Bar?

Am liebsten arbeite ich mit Blumen, Gewürzen und hausgemachten Düften.

Wo siehst Du Dich in 10 Jahren?

In der Bar, mit einer riesigen Sammlung Cocktail- und Kochbüchern. Ich arbeitete für Sagatiba Cachaça, Ardbeg, TBT, Fever Tree, Rhum Rhum, Lillet, Choya and Beluga Vodka, was es mir immer wieder ermöglicht hat zu reisen. Zur Bar Show in London, Bar Convent in Berlin oder Cocktail & Spirits in Paris. Ich hoffe, dass sich da nichts ändert. Ich liebe meine Arbeit.

Vielen Dank für das Gespräch!

Bildquelle: Tim Klöcker/ Bar Convent Berlin

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