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Canaïma Gin Regenwald

Canaïma Gin: Aus dem Regenwald, für den Regenwald

Der in Venezuela produzierte Canaïma Gin verbindet klassische Botanicals mit besonderen Aromen aus dem Amazonas-Gebiet. Gleichzeitig setzt sich die Marke für den Erhalt des Regenwaldes ein. Besser trinken für den guten Zweck geht nicht.

Niemand Geringerer als Simone Carporale brachte den Duft des Regenwaldes nach Berlin – und das in Form eines Gins. Der italienische Bartender, den meisten immer noch bekannt aus seiner kongenialen Zeit mit Alex Kratena im Londoner Artesian, präsentierte Canaïma Gin an einem lockeren Nachmittag im Provocateur.

Handverlesene Botanicals aus dem Regenwald

Ein spezieller Typ für einen speziellen Gin, könnte man da sagen. Denn Canaïma Gin speist sich aus besonderen Früchten des Regenwaldes. Dort nähren einzigartige Lichtverhältnisse und ein besonderes Klima unter dem Blätterdach eine Vielzahl – teilweise noch unerforschter – Zutaten und Gewächse. Die dort ansässigen Pemón-Indianer bezeichnen ihre Region nicht zuletzt als „mystisches Land“.

Für Canaïma werden zehn handverlesene Amazonas-Botanicals mit acht traditionellen Gin-Gewürzen vermählt. Aus dem Regenwald sind diese u.a. das hierzulande bekannte Açaï (Kohlpalme), Pijiguao (Pfirsichpalme), Ponsigué (Indische Jujube), die Palmenfrucht Seje oder Merey, Copoazú (Großblütiger Kakao), ein Harz aus Zweigen und Blättern des Cashew-Baumes oder die wegen ihres hohen Gehalts an weiblichen Hormonen auch als „Liebesfrucht“ bezeichnete Frucht der Morichepalme.

Hersteller von Canaïma Gin ist ein alter Bekannter

Mithilfe der Pemón-Indianer werden die schwer zugänglichen Rohstoffe handgepflückt aus den üppigen Tiefen des Amazonas beschafft. Jedes der Botanicals wird einzeln mazeriert und separat in einem traditionellen, kupfernen Pot Still mit 500 Litern Fassungsvermögen destilliert. Vermutlich denkt man beim Begriff Amazonas in erster Linie an Brasilien. Hergestellt wird der Gin jedoch in Venezuela von der Destillerie DUSA, als Hersteller von Ron Diplomático (in Deutschland: Ron Botucal) kein Unbekannter im internationalen Spirituosengeschäft. Semeruco (Acerola) repräsentiert als lokale Frucht das Herstellerland Venezuela.

Besser trinken für den Regenwald

10% des Gewinns von Canaïma gehen an Verbände und Interessengemeinschaften, die sich für die Erhaltung des Regenwaldes einsetzen. Der deutsche Importeur Sierra Madre spendet zusätzlich 50 Cent pro verkaufter Flasche. Außerdem werden alle zur Markenpromotion genutzten Artikel mit der Stiftung Tierra Viva hergestellt, die die Schaffung nachhaltiger Arbeitsstellen für die Stammesgemeinschaften der Region fördert. Gemeinsam mit Saving the Amazon unterstützt Canaïma so die Wiederaufforstung des Amazonas-Regenwalds.

Last but not least: der Geschmack!

Aber Moment, bevor wir es vergessen: Canaïma Gin tut nicht nur Gutes, sondern schmeckt auch einzigartig gut! Klassische Gin-Aromen wie Orange und Grapefruit treffen auf bittersüße Aromen von Acerola-Kirsche, Açaï und Passionsfrucht, in der Nase erinnert der Gin mit seinen intensiv-fruchtigen, blumigen Aromen an das feuchte Grün seiner Heimat. Diese werden zudem perfekt transportiert von robusten 47% Vol., die Canaïma Gin zu einem starken, experimentierfreudigen Tanzpartner in Cocktails machen. Und für den Amazonas sollten wir alle gerne tanzen.

Credits

Foto: Canaima

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