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Charles Schumann und der Shitstorm, den niemand kommen sah

Charles Schumann und der Sturm der Entrüstung

»No I really have nothing against.«

— Charles Schumann

Nachdem er bei den World’s 50 Best Bars als Bar-Ikone ausgezeichnet wurde, fegte ein Shitstorm über Charles Schumann hinweg. Dessen Tenor: Man habe es nicht mit einer Legende zu tun, sondern einem sexistischen, frauenfeindlichen Dinosaurier. MIXOLOGY mit einem Versuch einer Ordnung.

Heute, Jahre später, hat die Szene beinahe etwas Prophetisches: Charles Schumann sitzt am Tresen des Clover Club in New York, dahinter steht Betreiberin Julie Reiner mit einem Gesichtsausdruck voller Irritation. Frauen würden in seiner Bar höchstens bis zehn Uhr abends arbeiten, so Charles Schumann, während Julie Reiner entgegnet, dass nahezu alle wichtigen, zeitgenössischen New Yorker Barbetreiber bei ihr und Audrey Saunders gelernt hätten.

Es ist eine Szene aus dem Film „Schumanns Bargespräche“ (2017) der Regisseurin Marieke Schroeder. Charles Schumann besucht dazu Bartender und Barbetreiber aus aller Welt, in einer Szene zuvor sitzt er gemeinsam an einem Tisch mit David Wondrich, Dale DeGroff, Jillian Vose, (dem mittlerweile verstorbenen) Sasha Petraske und eben Julie Reiner. Es ist die gesammelte New Yorker Bar-Intelligenzia, die sich über Charles Schumann und den immensen Einfluss seiner frühen Barbücher unterhält.

Der Shitstorm über Charles Schumann

Ein paar Jahre später hat Julie Reiner nochmal eine Nachricht für Charles Schumann, anlässlich dessen Auszeichnung zur „Industry Bar-Icon 2019“ bei den „World’s 50 Best Bars“-Awards in London. Es war ein Social-Media-Post mit dem sinngemäßen Inhalt: Leute, hört auf, Preise an Arschlöcher zu vergeben.

Renommierte US-Barprotagonistinnen und Protagonisten wie Ivy Mix, Don Lee oder das Death & Co. stimmten in den Tenor ein. Viral einher ging damit ein altes Zitat von Charles Schumann, das besagte, dass eine Bar „nichts für Frauen [sei]. Alle wichtigen Charaktere sind Männer.“ Diese Aussage stammte wiederum aus einem etwa zehn Jahre alten Text des Autors Nicholas Coldicott für die Japan Times, in dem dieser Charles Schumann mit einem damals bereits wiederum zehn Jahre alten Zitat aus dem Playboy konfrontiert hatte. Und während Charles Schumann zur nächsten Preisverleihung nach Berlin reiste, machte sich von New York ausgehend ein ziemlich großer, böser Shitstorm auf den Weg über den Atlantik.

Dessen Grundton: Ein misogyner Sexist sei er, ein „prick“, ein „asshole“. „Er ist ein 80-jähriger Deutscher … warum sind Leute schockiert? Wahrscheinlich behauptet er auch, dass die Zahl der Holocaust-Opfer übertrieben ist“, lautete ein Post.

Social Media im Jahr 2019. Bartenderinnen posteten (und posten nach wie vor) dazu demonstrativ Bilder mit den Hashtags #notmyicon, #shamefulschumann oder #womenbehindthebarafter3 – wobei bald nicht mehr ganz nachzuvollziehen ist, wer hier eigentlich 3 a.m. oder 3 p.m. meint. Obwohl Charles Schumann im Film von 22:00 Uhr spricht. Der Zorn verdrängt wie immer schnell die Sorgfalt.

Charles Schumann, der Provokateur

Ein Missverständnis, und offenbar nicht das einzige. Die ganze Sache scheint sich ohne kulturelle Identität und vor allem ohne gewisse Grundkenntnis der Person Charles Schumann nicht verstehen zu lassen; ein Raubein, der Menschen gerne testet und durchaus bewusst schockiert, aber dem ebenso das Ruf eines loyalen und gerechten Chefs vorauseilt. Auf dieser Seite des Atlantiks, vor allem im deutschsprachigen Raum, hält sich die Entrüstung über Charles Schumann daher in Grenzen. Joerg Meyer etwa schreibt, dass ihn die wüste Art der Beschimpfungen verärgert habe, gleichzeitig verteidigt er den Kern des gleichberechtigten Anliegens.

Mit einer spontanen Rede bei der Verleihung der MIXOLOGY Bar Awards in Berlin wiederum bezieht Moderatorin Magdalena Karkosz Stellung für Charles Schumann. „Er hat so viele Dinge für unsere Industrie gemacht und tut es immer noch, auch für die Frauen in ihr. Ich schäme mich für eure Worte, es ist widerlich. Schämt euch!“, so die ehemalige Bartenderin.

Auch Tage später hat die ehemalige Bartenderin ihre Meinung nicht geändert, im Gegenteil. Karkosz, bekannt auch als Aktivistin für Frauenrechte, organisiert regelmäßig mit anderen Bartenderinnen Events zum Weltfrauentag. Darüber hinaus arbeitet sie im Vorstand eines Vereins, der sich gegen Rassismus einsetzt. „Meine Klage gegen einen früheren männlichen Arbeitgeber wegen Körperverletzung steht kurz vor dem Abschluss. Ich weiß, wovon ich rede, wenn es um Frauen in der Gastronomie geht“, so Karkosz. „Julie Reiner mag für ihre Community ein Vorbild sein. Für mich und für unsere Barszene ist sie es nicht. Es steht jedem frei, seine Ikonen zu wählen, aber ein falsches Bild von jemandem zu zeichnen und ihn öffentlich zum Abschuss freizugeben, ist nicht akzeptabel.“

Auch Nicholas Coldicott, Autor des besagten Artikels der Japan Times, ist über die späte Wirkung seines Artikels ebenfalls überrascht: „Ich bedaure meinen Anteil an dieser Sache sehr“, schreibt der Journalist in einer Nachricht zur Causa. „Ich habe mich seit unserem ersten Treffen häufig mit Charles unterhalten. Manchmal ist er ein Provokateur, manchmal schroff, niemals feinfühlig, aber immer gebildet, großzügig und inspirativ. Es hat einen Grund, weswegen seine Angestellten – ob männlich oder weiblich – so unglaublich loyal zu ihm sind. Dazu eine Anekdote: Er hat einmal eine Session in Tokio verschoben, um eine Bartenderin zu treffen, die er noch nie gesehen hatte. Sie war angepöbelt worden und konnte seinem Vortrag nicht beiwohnen, also ist er zu ihr in die Bar, um persönlich mit ihr zu sprechen. Das ist eine ehrlichere Darstellung seiner Person als ein dummes Zitat, das er mir vor zehn Jahren gegeben hat, um mich zu schockieren.“

Es muss differenziert werden. Die Tatsache, dass in der Schumann’s Bar keine Frauen arbeiten, ist hierzulande in der Vergangenheit durchaus und immer wieder kritisiert worden. Es liegt aber weniger in Schumanns Überzeugung, dass Frauen schlechte Bartender seien, noch in einer generellen Misogynie. Charles Schumann ist in den 1960er, 1970ern und 1980ern in der Bar groß geworden, darüber hinaus ganz früher gar in wirklichen Nachtlokalen. Er weiß, was betrunkene Männer in einer Bar machen. Und er weiß, was sie nicht machen, wenn ihnen männliche Bartender gegenüberstehen. Diese Einstellung mag man ihm als altertümlich auslegen, zum Frauenfeind macht ihn das nicht.

Außerdem: Im Les Fleurs du Mal, der Bar im ersten Stock des Schumann’s, arbeiten weibliche Angestellte aus der Tagesschicht schon seit Längerem auch in der Nachtschicht. Laut Johannes Möhring, ehemaliger Mitarbeiter und heute Betreiber der Münchner Ménage Bar, war von Anfang an geplant, Frauen als Bartender einzustellen. Es wurde nur nie groß Aufhebens darum gemacht. Die ehemalige Bartenderin Anne Brune-Bau, die heute als Trade Ambassadorin bei Bacardí arbeitet, meldete sich bei uns und bestätigt, dass ihr Charles Schumann persönlich mehrfach einen Job in der bis 3 Uhr nachts geöffneten Bar angeboten hat.

Dieses Wissen um seinen borstigen, aber großzügigen Charakter und – ja – die Münchener Ironie scheint ihn in seiner Heimat vor dem Hass und der Häme zu schützen, die international auf ihn überschwappt. Darauf verweist auch MIXOLOGY-Herausgeber Helmut Adam in einem Facebook-Post, der Schumann in Schutz nahm: „Als Jury-Mitglied unserer Made-in-GSA-Competition hat Charles immer Bartender aller Geschlechter, Ethnien und Hintergründe unterstützt und wiederholt Frauen an die Spitze gewählt. (…) Bringt eure moralische Überlegenheit zu ihm, konfrontiert ihn damit und sprecht mit seiner Belegschaft. Und ich verspreche euch, eure schwarz-weiße Weltanschauung wird in sich zusammenstürzen.“

Bemerkungen wie diese schienen die Debatte aber eher noch anzuheizen. Weshalb sowohl Helmut Adam als auch der bekannte Hamburger Barbetreiber Jörg Meyer in mehreren Posts versuchten, auf das berechtige Anliegen von Sexismus in der Bar-Gastronomie einzugehen. „Die Bemerkungen sind ganz klar nicht akzeptabel und ich habe gesehen und gelesen, wie verletzend sie für viele weibliche Bartender wirkten“, sagt Helmut Adam, angesprochen auf seinen ersten Post.

Eine Berliner Bartenderin erklärte in einem der daraus entstehenden Dialoge, weshalb die Bemerkungen von Schumann sie so aufgebracht hätten: „Ich arbeite seit einiger Zeit in einer der volumenstärksten Bars Berlins, wenn nicht gar in Deutschland. Als ich anfing, musste ich Witze, Lacher und viele sehr harte Kommentare von der rein männlichen Kollegenschaft ertragen. Ich fragte ständig nach der Cocktailstation (…) und sie wurde mir nach vielen Kämpfen zugestanden mit der Bemerkung: Du wirst kommen und uns anflehen, Dir nach einem Monat wieder eine Longdrink- oder Service-Station zu geben. Sie haben offensichtlich meine Liebe zu dem, was ich tue, und meine Entschlossenheit unterschätzt. Ich habe nie darum gebeten, es wieder rückgängig zu machen.“

Charles Schumann entschuldigt sich

An Charles Schumann geht der Sturm der Entrüstung nicht spurlos vorbei. In einem auf Facebook in Deutsch und Englisch veröffentlichtem Statement bezieht er Stellung: „Es tut mir aufrichtig leid, wenn meine Aussagen missverständlich waren und ich dadurch die Gefühle von Mitgliedern unserer Bar-Gemeinschaft verletzt habe. Ich bitte diese hiermit in aller Form um Entschuldigung. Aber ich bitte um einen offenen Dialog, damit diese Fehldeutungen aus der Welt geschaffen werden können. Ich fühle mich den universellen Werten von Gleichheit und Teilhabe verpflichtet. Sie sind auch Grundlage meiner Arbeit in der Gastronomie seit über 55 Jahren“, schreibt er.

An den Entwicklungen ändert das wenig, und Schumann hat auch bald genug. Nur wenige Stunden nach seiner Stellungnahme gibt Charles Schumann daher den an ihn verliehenen Award der World’s 50 Best Bars zurück: „Im Hinblick auf die Kontroverse um meine Person und die Verleihung des 50 Best Bars Industry Icon Award 2019, gebe ich hiermit den Preis zurück. Ich will ihn nicht mehr“, schreibt er.

Und jetzt?

Julie Reiner postete ein Schreiben, in dem sie das Schweigen von World’s 50 Best Bars sechs Tage nach der Verleihung als bezeichnend kritisierte. Die Organisation entschuldigt sich schließlich für die Vergabe des Preises an Charles Schumann – was im Grunde einer Schuldzuweisung an Schumann gleich kommt. Eine Spirituosenmarke nimmt den Münchener aus der Jury für den jährlichen Bartender Contest, wo er seit vielen Jahren ein zentrales Gesicht war. Die Social-Media-Protestwelle rollt weiterhin.

Sexismus ist ein Thema, das weiter beleuchtet werden muss. Man hat aber den Eindruck, als wäre mit Charles Schumann ein dankbares Opfer gefunden worden; zusammenschustert aus mitunter 20 Jahre alten Aussagen und schlechtem Englisch. Schließlich bleibt das Erste, das auf der Strecke bleibt, wenn man nicht mehr in seiner Muttersprache spricht, die Ironie.

Wie wirkungsvoll Julie Reiners Kampagne gegen Charles Schumann war, kann man daran sehen, dass sich mehrere bekannte nationale und internationale Protagonisten der Branche per Messenger und Mail bei unserer Redaktion meldeten, um ihre Sicht auf die Angelegenheit mitzuteilen. Alle baten aber darum, auf eine öffentliche Namensnennung zu verzichten, da sie nicht in Konflikt mit ihren Arbeitgebern geraten möchten.

„Aufgrund meiner eigenen Interaktionen mit Charles Schumann stimme ich mit einigen seiner antiquierten Sichtweisen, insbesondere zu Frauen, nicht überein. Trotz unserer unterschiedlichen Sichtweisen und auch Meinungsverschiedenheiten respektiere ich ihn als Mensch und was er für die Barszene in seiner Laufbahn getan hat“, teilt etwa die langjährige, leitende Angestellte eines international agierenden Spirituosenkonzerns mit, die Charles Schumann aus der täglichen Arbeit sehr gut kennt. „Ich kann ihm auch einige Sichtweisen, aufgrund seines Alters und des Zeitgeistes, in dem sie entstanden sind, nachsehen. Auch weil ich jeden Tag den Beweis antrete, dass Frauen in einer noch männerdominierten Industrie erfolgreich sind und dadurch Wandel treiben. Ich unterstütze die öffentliche Diskussion um Gleichberechtigung, die gestartet wurde. Viele Dinge müssen sich noch immer ändern in unserer Industrie und es liegt an uns Frauen, diesen Wandel einzufordern und zu treiben. Was ich jedoch absolut ablehne, sind die aggressive Tonalität und Beschimpfungen in vielen der aktuellen Diskussionen. Es ist nicht akzeptabel für mich, wie potentiell ein Mensch und sein Lebenswerk in Rage und eindimensional zerstört wird.“

Zurück zum Film

Die Zeit wird zeigen, ob die Kontroverse zumindest eine vernünftige Debatte anstößt. Wenige Tage nach dem Shitstorm über Charles Schumann gesteht Naren Young, Bar-Manager des bei der gleichen Preisverleihung von World’s 50 Best Bars zur besten Bar gewählten Dante in New York, öffentlich, Frauen belästigt zu haben. Die Reaktionen darauf sind weitgehend positiv, Forderungen, ihm den Preis abzuerkennen, bleiben allerdings aus. Und was immer man von Schumann hält: Jeder in der deutschen Bar-Szene weiß, dass kaum jemand weiter davon entfernt ist, Frauen zu belästigen, als Charles Schumann.

Regisseurin Marieke Schroeder ist über die Entwicklungen um den Protagonisten ihres Films jedenfalls sehr unglücklich: „Als Regisseurin, die mehr als drei Jahre mit ihm gereist ist und gearbeitet hat, weiß ich, dass du mit ihm in den Ring steigen kannst – oder vielmehr, dass man es muss. Aber ich habe in all meinen Jahren noch nie mit jemanden gearbeitet, der so wenig sexistisch war wie er“, so die Filmemacherin. „Es war nicht problemfrei, aber nicht, weil ich eine Frau gewesen wäre. Im Gegenteil, er hat mich deswegen weder bevorteilt noch benachteiligt.“

Möglicherweise ist Charles Schumann nicht zuletzt Opfer seines Hanges für Provokation geworden. Wir leben in ironiefreien Zeiten. In der Tatsache, das nicht zur Kenntnis zu nehmen, ist Charles Schumann vielleicht tatsächlich ein Dinosaurier. Vielleicht ist er aber auch ein anderes Opfer geworden. Ein deutscher Bartender, der anonym bleiben will, bestätigt eine zwei Jahre alte Aussage von Julie Reiner, die über Charles Schumann sagte: „Ich kriege ihn irgendwann.“

Vielleicht muss man sich daher nur ganz genau die eingangs erwähnte Szene mit Julie Reiner ansehen, am besten zwei oder dreimal. Da sagt Charles Schumann, kurz bevor der Schnitt zur nächsten Szene kommt: „No, I really have nothing against.“

Und meint damit Frauen an der Bar.

Ein Festhalten an der Maxime überdenken

Möglicherweise animiert diese negative Episode Charles Schumann letztlich ja tatsächlich, Frauen auch offiziell in der Nachtschicht einzusetzen und sich auch abseits seines eigenen Betriebs ausdrücklich und aktiv gegen Sexismus zu engagieren. Die wie auch immer verkürzten oder missverstandenen Aussagen zu Frauen in der Bar – Charles Schumann hat sie getätigt und es führt kein Weg daran vorbei, dass er sie explizit widerruft. Immerhin sind wir nicht mehr in den 1970ern, und er ist vermutlich der einzige der Bar-Granden, der Innovation in der modernen Bar nie negiert hat und fachlich zum Dinosaurier mutiert wäre. Es wäre somit mehr als schade, dass ihn ein Festhalten an dieser Maxime letztlich doch zu einem stempeln würde.

Julie Reiner und Charles Schumann in „Schumann’s Bargespräche“ (2017). Diese Szene wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Dieser Artikel entstand unter Mitarbeit von Stefan Adrian, Caroline Adam und Nils Wrage.

Credits

Foto: ©Caroline Adam

Comments (6)

  • Johannes Suntinger

    Xavier Naidoo tat seine Politisiererei nicht gut, ähnlich gehts Gabalier und der „Sportler“ Baumgartner kriegt Prügel (berechtigt) für jeden Satz den er sagt. Schumanns ist schroff, provokant und sollte halt auch das Feedback aushalten wenn er zum Thema Geschlechterkampf was vor laufender Kamera oder bei offen Mikrofon, bewusst provokant, sagt.
    Erlaubt er seinen Barkeeper eigentlich solche Gesprächsthemen hinter der Bar zu führen?
    Der Satz, „Da klinge ich ja wirklich sexistisch, Sorry!“, hätte bereits alles beendet.

    Das Motiv der „Charles Retter“, die sich so für in verbal prügelten, wäre interessant zu ergründen. Wo kein Opfer da kein Täter da braucht’s dann auch keinen, die Situation anheizenden, Retter.

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    • Marco

      Klassischer Fall soziale Medien. Es wird gelesen was man lesen möchte, der Rest wird geflissentlich ignoriert.
      Niemand hat davon gesprochen „Charles retten zu müssen“. Es geht darum das Gesamtbild zu sehen und nicht nur das laute Geschrei aus Übersee zu vernehmen. Wenn du genau hinschaust, erkennst du im letzten Absatz sogar Kritik.
      Und – ganz ehrlich – an dieser Stelle Charles Schumann in Vergleich zu setzen mit „Reichsbürgern“ und offen rechten Musikern, das ist nicht mehr weit hergeholt, das ist nur dumm und Effekthascherei. In Zukunft vielleicht erst drüber schlafen, dann kommentieren.

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      • Alex

        Sehr richtig, Marco.
        Der Vergleich zum offensichtlichen „Alpen-Nazi“ ist hier definitiv mehr als unangebracht.

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  • Panajotta

    Gib Frauen Macht und sieh was sie daraus machen ,ich meine so die kleineren die sich noch die Hörner abstossen ,Julia R.Wenn es keine Probleme gibt dann werden welche gemacht ,jammern auf hohem Niveau.Was passiert wohl wenn es echt Probleme gibt ? Dann bricht diese Welt dieser armen gehetzten Frauen ein ,o mein Gott .

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  • Matthias

    Der Untergang unserer Zivilisation,
    liegt genau in solchen abartigen Hetzjagden. In Zeiten welche voller , eingeforderter, Toleranz und Gleichberechtigung at Absurdum laufen. In Zeiten wo Council Culture wie das posten seines Mittagessen, suchtähnlich, zur Stillung seines Hasses quasi im „Vorwischen“ betrieben wird. In Zeiten in denen die hetzenden Moralapostel, faschistoid und ohne Rücksicht auf Verluste ihren Hass ausleben.
    [An dieser Stelle wird der Kommentator unflätig und verwendet Begriffe, die wir auf unserer Seite nicht lesen möchten. Wir haben den Kommentar daher an dieser Stelle unterbrochen. die Redaktion]

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  • Matt Schlarb

    Charles Schumann ist kein Frauenfeind, er ist ein Menschenfeind! Sagt er selbst im Film. Wer nach dem dort gezeigten Interview noch nicht kapiert hat, dass er Spaß daran hat, sein Gegenüber zu provozieren und gerne kantige Sachen vom Stapel lässt, der hat garnichts kapiert.

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