Gemischte Links 25-8-2011: +++ Mixologe oder Bartender +++ Elmegirab´s Bitters +++ Tapioka-Tee

Gemischte Links 25.8.2011 2 comments

+++ Mixologe oder Bartender +++ Bekannte Namen der US-amerikanischen Cocktailwelt nehmen Stellung zu ihrer Berufsbezeichnung +++ Elmegirab‘s Bitters +++ Das Jerry Thomas Projekt +++ Bubble Tea +++ Asiatische Trends für kosmopolite Städte +++

 

Mixologen oder Bartender?

„Listen up drinkers. This is the definitive word on what your barkeep wants to be called. Mixologist or Bartender?“ (Leslie Pariseau/eater.com)

Auch in Deutschland gab es schon regelmäßig Debatten, ob man sich hinterm Tresen nun gerne Bartender, Barkeeper oder Mixologe zu nennen hat. In den englischsprachigen Ländern drehte es sich seit Jahren selbstredend nur um zwei der Begriffe. Und was manchmal von außen wie ein Grabenkampf wirkte, sieht, bei genauerer Betrachtung, doch viel harmloser aus.

Leslie Pariseu hat sich der Thematik angenommen. Dabei kommen einige bekannte Namen der US-amerikanischen Cocktailszene zu Wort. Unter anderem Jim Meehan (PDT/ NYC), Brad Farran (Clover Club, Brooklyn) und Misty Kalkofen (Drink, Boston). Absolut lesenswert!

eater.com

 

Elmegirab‘s Bitters

„As we all know they’ve been defunct for many a year, with no record of them being produced after Prohibition, so they’ve long gone into the annals of history.“ (Adam Elmegirab/thejerrythomasprojekt.blogspot.com)

Wer gerne mal ein Cocktailbuch aus lang vergangenen Tagen in die Hand nimmt und darin stöbert, kommt an einem auf lange Sicht nicht vorbei: Boker‘s Bitters. Dies stellte auch der schottische Spirituosenexperte Adam Elmegirab fest, als er sich zum Ziel setzte, alle Drinks aus „How to Mix Drinks or the Bon Vivant‘s Companion“ (1862) von Jerry Thomas möglichst originalgetreu zu mixen.

Seine Karriere als Bitter-Hersteller war nur eine Frage der Zeit. Heute sieht man die Bitters von Elmegirab auch schon hinter vielen deutschen Tresen. Tendenz steigend. Die Geschichte hinter einzelnen Qualitäten hat er schon Anfang des Jahres niedergeschrieben. Manchmal lohnt sich auch ein Rückblick, wenn man über die Gegenwart bescheid wissen möchte.

thejerrythomasproject.blogspot.com

 

Tee mit Tapioka-Perlen

„Der klassische Bubble Tea besteht aus leicht gesüßtem Schwarztee und Milch. Das Besondere sind die beigefügten gummiartigen und beinah geschmacksneutralen Kügelchen.“ (Björn Rosen/zeit.de)

Die Revolutionierung der Teegesellschaft oder ein weiterer, kurzlebiger Trend für die Metropolen der Welt. Auch so etwas könnte über dem Artikel der Zeit stehen. Wenn er denn nur einen Hauch kritisch gewesen wäre. Nun gut, ein neuer Trend mit Tee, Tapioka-Perlen und manchmal einem Touch „Molekularküche“ geht um sich.

Natürlich ist Berlin dafür prädestiniert sich diesem Trend, zumindest in Teilen, anzuschließen. Dass die Zeit jedoch eine große Welle aus dem Thema macht, ist etwas überraschend. In der Rubrik „Essen & Trinken“ scheinen die Themen auszugehen. Trotzdem muss man ja wissen, was so vor sich geht. Wann kommen die ersten Gäste in Bars und fragen nach „Bubble Tea“?

zeit.de

Meistgeklickter Link das letzte Mal in “Gemischte Links” war der Artikel über das Cachaça-Ranking im brasilianischen Playboy: cachaca-online.blogspot.com

2 comments

  1. Tom Zyankali

    Betr.: Bubble Tea
    „Wann kommen die ersten Gäste in Bars und fragen nach „Bubble Tea“?“
    – Täglich ab 19:00. Allerdings nicht nach Tee sondern nach Cocktails mit „Gummibärchen-Kacke“. Im letzten Jahr hat ich unser Verbrauch an (selbstproduziertem) Fake Caviar auf 3 Liter (!) pro Woche versechsfacht.
    Pimp my Drink fürn Appel & nen Ei, Das Kilo Na-Alginat kostet unter € 25,- und reicht für mehrere Millionen Perlen.
    Bubble Tea ist ein guter Promoter für Molcular Mixology
    Wenns sichs verkauft und keinem weh tut….ICH habe ein einnehmendes Wesen 😉

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