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Inventur am 4. September 2016

Neuigkeiten rund um The Ostholsteiner Doppelkorn, Gin aus Australien, Bewegung in Wien und noch ein paar weitere Highlights. Willkommen zurück!

Endlich wieder Sepetmber! Die MIXOLOGY BAR AWARDS 2016 und der BCB winken uns bereits zu und wir überbrücken die Tage bis dahin auf dem Berlin Coffee Festival in der Kreuzberger Markthalle 9. Es gibt eine Espresso-Bar, eine Brew-Bar, eine Milchbar und es wird gebrüht, was das Zeug hält. Mehr Details gibt es hier und wir legen auch heute wieder los mit der Inventur.

The Ostholsteiner Doppelkorn bei Schneider & Levi

Ab sofort übernimmt Schneider & Levi mit Sitz in Tholey den Vertrieb von The Ostholsteiner. Der Doppelkorn mit 38% Vol., der im schleswig-holsteinischen Lütjenburg produziert wird, besetzt damit bei Schneider & Levi die Kategorie Korn und findet sich neben Gin No. 209 und Tito’s Vodka, die ebenfalls neu dem Portfolio hinzugefügt wurden, wieder. Beide Seiten – sowohl der Gründer von The Ostholsteiner, Christian Gummig, als auch Schneider & Levi-Geschäftsführer Axel Schneider – freuen sich auf eine langfristige Zusammenarbeit. Zu haben ist der Doppelkorn für rund 30 Euro für die 0,7-Liter-Flasche.

Quasi-Monopol bei Australo-Gin

Rund 80% der australischen Gin-Hersteller nutzen die Dienste von Tarac, schätzte „Barossa Distilling Company“-Chef Neil Bullock anlässlich der Präsentation seines Gins. Der seit 1930 aktive Trauben-Brenner greift auf die riesigen Anbaugebiete in Südaustralien zurück, um daraus Wein- und Tresterbrände (aus zuletzt 40 Mio. Litern Wein und 120.000 Tonnen Trester) zu erzeugen. Die rund 50 Boutique-Destillerien in Australien bedienen zwar nur 5% des australischen Gesamtkonsums an Spirituosen, das Wachstum der Brennerszene ist aber unverkennbar. Für Jeremy Blanks vom Fast-Monopolisten Tarac „ist das ein kleiner, aber wichtiger Heimmarkt für uns“. Als „name behind the brands“ exportiere man ansonsten 80% des Neutralalkohols nach Europa und in die USA. Das Wachstum der „Aussie“-Brenner verkürze diese Wege, mache aber auch die Arbeit interessanter: „Als ,Crafties’ wollen sie immer alles ein bisschen anders“, so Blanks.

Cocktails für Londons Laufsteg

Während der London Fashion Week bekommen auch die Cocktails der Met Bar (im Como-Hotel) ein modisches Mäntelchen. Konkret wurden vier Rezepte vom Bar-Team kreiert. Vom 16. September 2016 an serviert man neben dem „Timeless Classic“ auch den für Blogger und Adabeis kreierten „The Fashionista“. Der Cocktail kombiniert Patrón Silver mit Grapefruit, Orangen- und Tomatensaft sowie Kirschlikör. Zimt, Kardomom und Chili agieren als Accessoires. Portwein mit einem Schuss Whisky, Nelke und Kardamon ergibt wiederum „The Hipster“.

Wem das zu flippig ist, dem serviert man in Mayfair „The Dandy“ im Brandy-Glas: Cognac und Gran Marnier mit Ahornsirup und Bitterorange sorgen für Trinkgefühl der Marke Flanell-Anzug.

Wien: Dry Gin zum Dry Aged

Wiens Cocktail-Boom geht weiter – und er erobert auch die Restaurant-Szene. Während das Fabio’s mit Jan Pavel wieder einen altbewährten Barchef zurück in die Tuchlauben holte, gönnte sich Klaus Piber zum 20. Bestehen seines Steak-Tempels Frank’s auch eine neue Barkarte. Daniel Schober ließ die Baustelle seines spektakulären Barprojekts ruhen und schob eine Beraterschicht ein.

„Dani“ Schober hat aber nicht nur Klassiker wie den Espresso Martini auf die Steakhouse-Karte gesetzt, Favoriten-Status darf wohl die mit Islay-Whisky parfümierte „Mezcalita” beanspruchen. Wie es sich für einen lange in Barcelona tätigen Bartender gehört, spielt aber Gin die Hauptrolle. Neben dem „Ginnie Hendrix“ mit Rosmarin-Sirup gibt es vier Tee-Infusionen – von Chai bis Malve & Kornblume – zum Aufpeppen des G&T am Laurenzerberg.

Gesucht: Genever-Pionier

Und wo wir gerade beim Gin sind, ist der Weg zum Genever nicht weit. Der holländische Brand steht im Mittelpunkt der neunten globalen Competition von Bols, die im Jahr 2016 den „Genever Pionier“ sucht. Bis 31. Oktober laufen die Online-Einreichungen für die Teilnahme am Regionalfinale. Die Gewinner aus den in sieben Regionen zusammengefaßten 70 (!) Teilnehmerländern werden beim großen Finale vom 8. Bis 10. Mai 2017 im Herzen von Amsterdam – in der „BOLS Geneverstreet“ – aufeinandertreffen

Der Gewinner erhält den Titel „Bols Genever Pioneer“ und kann bei exklusiven Schulungen seine Genever-Expertise perfektionieren: Lehrstunden bei Bols‘ Destilalteuren, Besuch bei „Tales of the Cocktail“ und eine „Ice-Carving“-Klasse in Asien warten.

Das Imperium Trinkt zurück: Star Wars-Tiki Mugs

Eine ganz hervorragende Sache, um Science-Fiction-Nerds mit Barflys an einen Tisch zu bekommen, bietet seit einigen Wochen der umfangreich bestückte Comic- und SciFi-Merchandise-Händler ThinkGeek in seiner Star Wars-Rubrik an: Sechs verschiedene Tiki Mugs nach Modellen von Figuren aus Star Wars stehen dort zur Auswahl – wie gemacht, um in der bald anbrechenden kühleren Jahreszeit die Filmabende mit dem angemessenen, aber immer noch an Strand erinnernden Trinkgeschirr zu begehen.

Denn mal ehrlich: Was gäbe es Besseres, als den geliebten Mai Tai oder Fogcutter aus dem Kopf von Darth Vader, einem Storm Trooper, Chewbacca oder Yoda (ja, er hat auch die großen Ohren) zu süffeln? Stilecht aus Keramik gefertigt und mit einem tiki-kompatiblen Fassungsvermögen von jeweils rund 400 ml ausgestattet, dürften die Becher natürlich in der einen oder anderen Bar zu erhöhten Diebstahlquoten bei der Gläserware führen. Wenn man sich denn als Betreiber angesichts des doch recht stolzen Preises von rund 15 US-$ entschließt, sie einzulisten. Was hingegen die Homebar angeht, dürfen die guten Stücke eigentlich bei keinem Bartender fehlen, der auch gleichzeitig Star Wars-Fan ist (davon soll es ja ein paar geben). Zwar liefert ThinkGeek selbst nur innerhalb Nordamerikas, aber bei der weltweiten Vernetzung heutiger Tresenkünstler sollte das wohl nur eine geringe Hürde darstellen. Übrigens: Die passenden Wassergläser in Todesstern-Optik wären auch verfügbar…

Credits

Foto: Foto via Shutterstock.

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