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Inventur am 6. Juli, 2014

Neue Woche, neue Inventur. Willkommen im Juli. Es gab wieder einige Neuigkeiten in und um die Bar- und Spirituosenwelt. Zum Beispiel bei der Vogue Living, im Berliner Lebensstern und für Eiswürfelfreunde.

Zahlen bitte! Nicht nur wir ordneten und rechneten vergangene Woche, sondern auch die Vogue Living befasste sich mit Zahlen. In Form der 20 Lieblingsbars weltweit. Bei den Restaurant & Bar Design Awards wurden Punkte gezählt und Nominierte bekannt gegeben. Londoner Gin begibt sich in Beams Hand und wem nach Luxus ist, der kann nun auch in Bling Bling in Form von Eiswürfeln investieren. Los geht es jedoch mit den Nominierten für die Restaurant & Bar Design Awards.

Restaurant & Bar Design Award Nominierte bekannt gegeben

Der Restaurant & Bar Design Award gab Anfang der Woche die Nominierten-Liste der eingegangen Bewerbungen bekannt. Die Liste beinhaltet insgesamt 190 Projekte von Architekten, Interior- und Lichtdesignern in 29 unterschiedlichen Kategorien. Wie viele Bewerbungen, von den 60 teilnehmenden Ländern insgesamt eingangen sind, ist noch unklar, allein aus England sollen es aber über 840 sein. Der Award findet bereits zum sechsten Mal statt und widmet sich den exklusivsten Bar- und Restauranteinrichtungen, unabhängig von ihrer Umgebung oder ihrem Verwendungsort. Der Gewinner des Restaurant & Bar Design Award wird am 25. September in der der Old Truman Brauerei bekannt gegeben. Tickets für das Event können bis zum 14. Juli über die Webseite des Awards gekauft werden. – AA

Vogue Living erstellt eine Top 20 Bars Liste

Das internationale Frauenmagazin Vogue führt mehrere Magazinunterkategorien, unter anderem auch die englisch-sprachige Rubrik “Vogue Living”. Diese präsentiert sich online als kulturelles Lifestyleformat und berichtet über Design, Architektur, Kunst und Kultur. Vogue-Autor David Prior hat sich dafür mit den besten 20 Bars auf der Welt auseinander gesetzt.
Die selbst ernannten Kriterien waren, dass die Bars einen Sinn für die Geschichte haben als auch für Dienstleistung. Darüber hinaus wurden die Drinkqualität, die Atmosphäre und der “Hauch von Glamour”  bewertet.  Letzteres Kriterium sollte man jedoch kritisch sehen, da genügend Bars durch ein rustikales Interieur bestechen können, sei es als Speakeasy-Bar, Dive Bar oder als Hommage an die Zeit der Prohibition. Eine deutsche und eine österreichische Bar haben es auf Liste der Vogue geschafft, die ansonsten viele amerikanischen Bars auflistet. – AA
Beam Deutschland vertreibt den No. 3 London Dry Gin

Mit dem Juli übernahm Beam Deutschland der Vertrieb für den No. 3 London Dry Gin aus dem Hause Berry Bros. & Rudd. Berry Brothers and Rudd ist der älteste Weinhandel in London, wurde 1698 eröffnet und ist seither in der St. James Street Nr. 3 angesiedelt. Daher auch der Name des Gins. No. 3 von Berry Bros. & Rudd ist ein klassischer London Dry Gin, der ganz der Tradition folgend, aus nur drei Früchten und drei Gewürzen in einem traditionellen Kupferdestillierkolben gebrannt wird. Beam Deutschland erweitert damit das Portfolio an Premiumspirituosen und reagiert, laut eigener Aussage, auf den steigenden Bedarf an hochwertigem Gin. Zum Portfolio von Beam Deutschland gehören aus der Kategorie Gin und Genever bereits Bols und Larios Gin. -SL

Monkey 47 und der kritische Blick auf den Gin-Markt

Monkey 47, was für eine Erfolgsgeschichte – offenbar eine ohne Ende. Von 5.000 Flaschen auf 150.000 pro Jahr stieg die Produktion innerhalb weniger Jahre. Im Handelsblatt ist ein spannendes Interview mit Alexander Stein erschienen. Er erklärt die Philosophie und die Strategie die hinter dem Unternehmen stecken. Spricht über neue Märkte und die Grenzen des Wachstums. Außerdem blickt er kritisch auf den boomenden Gin-Markt und verteilt Seitenhiebe an Werber, die nun auch in Gin machen. “Jede Woche zehn neue Gins, da kann die Qualität nicht stimmen.” – MO

Thomas Pflanz im Lebensstern

Das Lebensstern in Berlin sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Die Barcrews gewinnen regelmäßig Awards und Cocktail-Wettbewerbe und nach gefühlten zwei Jahren wars das dann. Man trennt sich, von welcher Seite und aus welchen Gründen auch immer. Kontinuität sieht anders aus und sie wäre gerade für die Bindung einer Stammkundschaft so wichtig. Nun wagt sich ein alter Bekannter an die Herkulesaufgabe.

Thomas Pflanz übernimmt das Ruder als Barchef und baut ein neues Team auf. “Mitte Juli gibt es ein Soft-Opening und ab August starten wir wieder richtig durch.” Thomas Pflanz hat ebenfalls eine Karriere im Lebensstern hinter sich. “Man kennt sich, das macht manche Dinge einfacher”, sagt er optimistisch. Hoffentlich, man weiß ja, worauf man achten muss! – MO

“Diamonds are forever”, aber man kann jetzt auch in Eis investieren

Wem Diamanten und ähnlicher Luxus zu wenig vergänglich sind, der kann sein Geld nun für sogenannte High-End Eiswürfel ausgeben. Sie schmelzen zwar langsamer, aber doch. Die Gläce Luxury Ice Company aus Nord-Kalifornien bietet das reinste, klarste und geschmacksneutralste Eis in zwei Formen: als Kugel, genannt “Mariko Sphere” und als Würfel, der “G3”. Beide werden aus einem 140 kg schweren Eisblock von Hand geschnitzt, der frei von Lufteinschüssen und damit völlig klar ist.

Das Schmelzen der High-End Eiswürfel kann bis zu 40 Minuten dauern, die Zeiten des Verwässerns sind, zumindest wenn man auf Luxus-Eis setzt, vorüber. Die Eiswürfel werden in 50er Einheiten zu einem Preis von 325 US-Dollar verkauft und runtergebrochen kommt man dabei auf einen Wert von rund 5 Euro pro Eiswürfel. Man gönnt sich ja sonst nichts.-SL

Credits

Foto: Reporter via Shutterstock

Comments (1)

  • Cihan Anadologlu

    Um den Abschnitt “Vogue Living” zu ergänzen, für die die nicht auf den link klicken, sei erwähnt das es die Schumann’s Bar in München und die Loos Bar in Wien sind !

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