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Inventur am 1. März 2015

Weg mit dem Pfand, her mit der Eule in der Bar, ein neuer Schotte aus dem Hause Talisker und für Caterer haben wir ebenfalls etwas Interessantes. Willkommen zur ersten Inventur im März!

 

Alles neu macht der März! Und den läutet man am besten mit einem Messebesuch ein. Heute geht die Finest Spirits im MVG München zu Ende, wer da also heute noch vorbeischauen möchte, hat zwischen 13 und 19 Uhr die Möglichkeit. Wer lieber zuhause bleibt, dem legen wir nun die Inventur ans Herz. Ein bisschen skurril wird es heute, aber hauptsächlich – wie immer – informativ.

1) Coca-Cola sagt “Nein” zum Pfand

Schluss mit Mehrweg. Der Konzern Coca-Cola hat jetzt angekündigt, die Pfandflaschen in der Abfüllmenge 0,5 l und 1,5 l aus dem Programm zu nehmen, die beiden sollen demnächst nurmehr als Einwegflaschen angeboten werden. Warum das? Man spare beträchtliche Summen bei der Logistik, heißt es. Da Pfandflaschen auch im Ausland abgegeben werden können, gingen viele von ihnen auf Reisen. Das verursache erhebliche Kosten für den Konzern.

Umweltverbände befürchten jetzt, dass der Schritt ein mehr als deutliches Signal an andere Hersteller sendet und bald wieder alles beim alten Einweg ist. Die Frage stellt sich jedoch, nämlich wo Coca-Cola ihre Brause hineinfüllen will. Einwegalternativen eignen sich bislang eher schlecht für kohlensäurehaltige Getränke. Platzende Flaschen sind eher lästig, aber man wird sehen, was der Konzern in Petto hat. Die Süddeutsche berichtet.

2) Einen Martini und die Eule, bitte.

Wie das bei so mancher Absurdität der Fall ist, stammt auch diese Idee aus Japan. Dort gibt es neben Katzen- und Kuschelcafés eben auch ein Eulen-Café. Das fand derart großen Anklang, dass es nun für eine Woche, genauer zwischen dem 18. und 25. März 2015 in London gastieren wird.

“Anni the Owl” öffnet die Pforten in London-Soho. Für rund 20 Pfund können sich Interessierte ein Ticket kaufen, darin inkludiert sind zwei Cocktails und zwei Stunden mit Annie, der namensgebenden Eule oder einer ihrer fünf gefiederten Freunde. Die können die Gäste dann streicheln und das alles auch noch unter fachgerechter Aufsicht eines Falkners. Wie glücklich die Tiere das macht, sei dahingestellt.

3) Cocktails mit Dead Rabbit

Der Ruf der Dead Rabbit Bar hallt weit über die Grenzen der Insel von Manhattan hinaus, auch bis nach Berlin. Die Bar in New York ist eine Cocktailbar, verkleidet als britisch-irische Kneipe. Die eigentliche Cocktailbar ist im ersten Stock, dem Pub-Ambiente wird im unteren Teil der Bar gehuldigt.

Die zwei Dead Rabbit Gründer, Jack McGarry und Sean Muldoon, beide in Irland geboren, haben sich auf ihre Wurzeln besonnen und ein paar Flaschen Jameson Whiskey eingepackt. Damit stellen sie nun Cocktailvarianten mit Jameson im Zuge von drei Workshops in Berlin, Hamburg und Köln vor. Einer der Drinks ist der Lone Oak:

Lone Oak

4 cl Jameson Select Reserve
3-4 frische Curryblätter
Dead Rabbit Orinoco Bitters
5ml frischer Limettensaft
5ml Pistaziensirup
3ml Chartreuse Grün

4) Achtung, Caterer! Die Spülstraße auf der Straße

Es gibt hier was zu mieten. Unlängst fuhr es vor bei uns: das Spülmobil24. Und es beeindruckte uns durchaus. Das Ganze ist eine Spülstraße auf Rädern, die fast überall flexibel einsatzbar ist. Die Gläser der jeweiligen Veranstaltung werden schonend in 48 knackigen Sekunden gespült und, auch wenn es nun langsam wärmer wird, ist der Wagen übrigens ganzjährig einsatzbereit. In dem Fahrzeug findet sich modernste Spültechnik aus dem Hause Winterhalter, Zu- und Ablauftische, integrierte Wasseraufbereitung sowie ein Wasserenthärter. Und das alles vollkommen mobil. Mehr Infos finden sich hier.

5)  Ein rauchiger Schotte

Zum Abschluss noch ein Whisky: Von der schottischen Insel Skye und aus der Talisker Destillerie gibt’s was Neues, und zwar den Talisker Skye. Meersalz und rauchige Aromen dominieren, und ab März 2015 wird das gute Stück auf dem deutschen und österreichischen Markt erhältlich sein.

Credits

Foto: Reporter via Shutterstock

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